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Senderbau und HF Technik
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sachsenbastler, Oszillatormann, kettenraucher, RalphT, carkiller08, Onkel_Dagobert, Power-FM ne, HermanNLD

Erst einmal der letzte Mittelwellensender von mir

Startbeitrag von kettenraucher am 19.11.2017 22:33

Ich möchte hier noch einen Mittelwellensender vorstellen, der es vielleicht wegen seiner Einfachheit wirklich verdient hat, veröffentlicht zu werden. Ich habe den Sender heute entwickelt. Das Wetter war ja auch nicht so besonders einladend, da dachte ich mir, ich könnte doch mal einen einfachen, aber dennoch einen brauchbaren AM-Sender entwerfen.

Herausgekommen ist das hier:


Quarzoszillator AM Transmitter 1MHz


Er funktioniert in der Tat sehr gut.

Ich habe dieses Mal auch darauf geachtet, dass ich wirklich nur Bauteile in der Schaltung verwende, die jeder leicht beschaffen kann.

Es ist ratsam, noch einen 330pF Kondensator nach dem ersten 150 Ohm Widerstand am Audioeingang auf Masse zu legen.

Desweiteren empfehle ich am ersten 150 Ohm Widerstand von Plus auf PIN 14 noch vor den 150 Ohm Widerstand zwei weitere 47 Ohm Widerstände in Reihe zu legen. Das beseitigt Schwankungen in der Modulation (ausprobieren).

Ausserdem empfehle ich, noch einen 100nF Kondensator nach dem ersten 47k, also genau dort, wo sich der erste 47k Widerstand mit dem zweiten 47k Widerstand von Basis auf Kollektor in der NF Vorverstärkerstufe trifft, auf Masse zu legen. Das gibt dem Sender noch die nötige Reststabilität in der Modulation. Das Problem ist erst später aufgetreten und ich konnte diese kleinen Korrekturen deshalb nicht in den Schaltplan mit einfügen. Ich bitte hier vielmals um Entschuldigung.

Betriebsspannung: 12 Volt DC

Ich werde mir jetzt erst einmal einen guten Rotwein gönnen. :haha:

Einen schönen Sonntagabend wünsche ich Euch!


...und jetzt bin ich natürlich gespannt auf Eure Kommentare :rp:

Antworten:

Ich hätte meinen Namen nicht mit veröffentlicht, weil der Betrieb von dem Teil nicht wirklich zulässig ist...

von Oszillatormann - am 20.11.2017 16:06
Ja, das ist doch schon recht grenzwertig. Kommt mir etwas bekannt vor Jetzt nicht die Schaltung, sondern was am Ende auf die Antenne gegeben wird. Im Nachbarforum gab es dazu eine rege Diskussion. Guggst du hier:

Radioforum

Das Problem, sind hier doch die sauberen Rechtecke am Ausgang. Ich hatte dort angenmerkt, dass am Ausgang eh nicht viel Dampf anliegt. Nur wenn man das an einen 20m-Draht und an als Erde an der Heizung betreibt, dann haben auch viele andere was davon.
Ich wäre bei dieser Art der Bastelei doch sehr vorsichtig. Aufm platten Land, Bauer Harms ist 2km weg, da kann man das evtl. noch tolieren, aber in der Stadt??

Dort schrieb einer, dass ein ihm bekannter Funkamateur im vorgerechnet hätte, wie weit die Oberwellen noch Schaden anrichten. Soll ganz beträchtlich sein.

Ich probiere, bastel auch sehr gerne, aber den Blick auf das Oszi und mit dem Sangean, die ersten Oberwellen überprüfen, dass mache ich dann schon.

von RalphT - am 20.11.2017 16:31
Neben den angesprochenen ganze Technischen Problemen ist eines noch viel schlimmer:
Den Sender kann man mit vielen Radios (PLL-Radios mit festem 9 kHz-Raster) nicht oder nicht richtig empfangen, da 1 MHz nicht in das Frequenzraster der MW passt.

von Power-FM ne - am 20.11.2017 18:44
Ok Ok, dass er richtig lecker Oberwellen raushaut noch und nöcher, das habe ich gestern auch schon bemerkt. :rp: Aber man gönnt sich ja sonst nichts. :haha:

Im UKW Bereich konnte ich aber keine Oberwellen mehr feststellen. Ich glauibe, ich konnte gar nichts finden bei 12 Volt. Die 6te Oberwelle hatte ich im Kurzwellenband noch ziemlich stark bei 6MHz. Wahrscheinlich wird sie ab 20MHz dann aber deutlich schwächer. Das kann ich ja mal bei Gelegenheit überprüfen.

Mit meinem Medion PLL Radio kann ich, Gott sei Dank, das 9kHz Raster auch in 1kHz Schritten feinjustieren. Also kann ich problemlos von 999kHz auf 1000kHz wechseln. Nachts kann es sein, dass es zu leichtem Interferenzpfeifen kommt, aber das ist selten und im Grunde vernachlässigbar. Wenn man die Schaltung auf 30 Volt aufdreht kommt noch etwas mehr an der Antenne raus. Wie es dann mit den Oberwellen aussieht, weiss ich nicht. Man müsste sonst am Ende nen Sinus draus machen was ja möglich ist und mit Filter arbeiten und das ausfiltern, aber dann wird die Schaltung schon wieder komplexer. Es sollte ja einfach und effektiv sein.

Evtl. könnte man hergehen und den Quarzoszillator vorsichtig aufsägen oder mit einem Dremel öffnen und dann versuchen, den Quarz auf 999 kHz zu ziehen. Aber das ist eine schönes Fummeleii und nicht alle Quarze lassen sich gut ziehen. Vielleicht probier ich das aber irgendwann einmal aus.

Einen schönen Abend wünsche ich noch.

von kettenraucher - am 20.11.2017 20:40
Quarzoszillatoren aufsägen- ui, ui ,ui !

Ich war am Wochenende mal woanders, trotz schlechten Wetters.
In einer Großstadt wo ein Sechsgeschosser neben dem anderen steht wäre ich auch vorsichtig.
Selbst Funki würde hier nicht länger als 5min. laufen. (Jetzt 4 Downloads )

Aber als Testgelände jeder Art von "Transmitterchen" kann ich nur ein einsames bayrisches Kuhdorf empfehlen. Wenn möglich auf 400-500m Höhe wo nur einmal am Tag der Bauer mit dem Traktor u.
Mittags der Postbote vorbeikommt !
Radiosendungen sind hier ebenfalls -nicht - verboten- weil sie sinnlos wären; es fehlen die Hörer.
- oder irre ich mich da ? - wäre möglich :cheers:
Die Wirtin sagte, es kommt so selten Musik mit der Ziehharmonika im Radio.

von sachsenbastler - am 21.11.2017 11:01
Ich denke, problematisch wird es, wenn man den Flugfunk, Behörden oder UKW-Rundfunk stört. Ich werde die Tage mal die Reichweite von der Schaltung bei 30 Volt testen. Dann kann ich gleich auch schauen, wie weit die Oberwellen empfangbar sind. Vielleicht kann man noch eine Festinduktivität und einen Kondensator auf Masse legen und so die Oberwellen etwas abschwächen.

von kettenraucher - am 22.11.2017 17:41
Ik heb het circuit gebouwd, het werktig geweldig!Geweldig forum, geweldig Zender, eenvoudig gehouden.! Wat ontbreekt is het harmonische filter omdat ik een rechthoek waarneem.

von HermanNLD - am 23.11.2017 14:41
Hallo Herman! Danke! Das mit den Oberwellen ist mir bekannt. Vielleicht hat ja jemand anders hier noch eine Idee, wie man diese aussieben kann? Festinduktivität und dahinter einen 330pF nach Masse. Alles andere ist, meiner Meinung nach, zu viel Aufwand.

Viele Grüße und einen schönen Abend

kettenraucher

von kettenraucher - am 23.11.2017 21:14
Das Funkhaus ist niedlich ! - könnte mir fast als Vorlage dienen.


SENDEHAUS-MITTELWELLENMODULATOR zt. in der Bucht

Die Rahmenantenne könnte man noch mit einer LED- Lichterkette schmücken. :)

von sachsenbastler - am 27.11.2017 19:49
Bastelt jetzt bitte alle solche Sendehäuser !! :xcool:

Bei meinem kommt noch Schnee (Watte) auf das Dach und ein Weihnachtsmann davor,
Im Moment funktioniert noch nichts, weil ich gerade Löcher für den Trafo bohre.
Ich überlege, ob ich als Gesamtmasse eine kupferkaschierte Leiterplatte bei 250V nehmen soll ??
Was meinen die Fachleute ??- ist wohl bei einer Röhre witzlos ! :confused:

von sachsenbastler - am 30.11.2017 07:35
Das sehe ich auch so.
Soviel Strom fließt bei einer hochohmigen Röhre nicht, da brauchst Du keine niederohmige Massefläche. Induktivitätsarm muß es auch nicht sein, du baust ja keinen UKW Sender. Also klassische Freiluftverdrahtung am Röhrensockel. Die Röhrenradios funktionierten früher sogar bis in den UKW Bereich mit Freiluftverdrahtung, wenn ich mich recht erinnere. Aber das weißt Du bestimmt wieder besser, war ja mehr deine Zeit. ;)

von Oszillatormann - am 30.11.2017 16:00
Joh - genau !
In meinen Intimos wackeln alle Drähte vor sich hin- und es funktioniert trotzdem ;)

von sachsenbastler - am 30.11.2017 16:04
Viele starke Sender werden ja bis heute mit Röhren gebaut. Vielleicht sollte ich meinen Fokus auch mal auf Röhren legen. Schaden kanns ja net. Und optisch macht so ein Röhrensender auch was her.

von kettenraucher - am 30.11.2017 17:03
Ich habe mir in der Bucht mal den Minisender angesehen. Ich muss sagen: Eine echt geile Idee! Und schick gemacht. Bei Frazenbuch würde es von mir ein "Gefällt mir" geben.

von RalphT - am 30.11.2017 18:39
Frage ? - gehe ich richtig in der Annahme, daß wenn ich den Netzanschlussversteller von 220V auf 240V verstelle hinten- also nach den Elkos -- weniger Spannung --- rauskommt ?

Dann kann ich mir so einen " Heizwiderstand" ersparen.

von sachsenbastler - am 30.11.2017 19:37
In der Annahme gehtst Du richtig. Nebenbei: Kam die Formulierung von Robert Lembke "Was bin Ich"?

von Oszillatormann - am 01.12.2017 14:57
Ja ! -gut geraten :spos: Den Robert habe ich vor 25 Jahren auch gern geschaut weil es oft lustig war !

Inzwischen ist mir aber eingefallen, welche Auswirkung hat diese kleine Veränderung auf die 6,3V Heizspannung ? ist das vernachlässigbar ?
Wenn der erste Schnee fällt, geht die Bastelei richtig los.
Es fehlen nur noch ein paar Elkos u. 68K 1W
Der NF Trafo hat ein Verhältnis 1:4 von der Ohmzahl. Die hochohmige Seite kommt doch bestimmt auf die Röhrenseite.

:spos: mal sehen, ob ich das alles in einen Starenkasten kriege. Zur Not in 2 Etagen !:hot:

von sachsenbastler - am 01.12.2017 16:00
In der Annnahme gehts Du richtig. Hochohmiges Ende an die Anode und niederohmiges an den Lautsprecher. Den Robert hatte ich auch regelmäßig an!
Ein Starenkasten ist bestimmt groß genug. Zumindest einer mit einem eingebautem Radarblitzer von der Autobahnpolizei. :rp:

von Oszillatormann - am 01.12.2017 16:33
Ich hoffe, es blitzt nicht- beim 1. Versuch !

von sachsenbastler - am 01.12.2017 16:57
Der Kasten muß blitzen, auch wenn Du ihn abschraubst. Das ist schließlich seine Hauptaufgabe. Und aus dem Kameraloch schaut dann eine Senderöhre raus, wenn Du fertig bist.

von Oszillatormann - am 01.12.2017 20:11
ALso mal zur Klarstellung :

Eigentlich hatte ich einen Kasten aus Holz gemeint, grün angestrichen, obendrauf evtl. noch ein Osterküken, oder Vöglein.
An eine Antenne habe ich übrigens noch keinen Gedanken verschwendet. - HF sucht sich immer seinen Weg ! - meist ins Freie.

Wenn man es professionell machen wollte: ein vergoldetes Chassis
verschiedene Drehknöpfe
ein beleuchtetes Milliampermeter

Ich glaube eher, es wird eine kreuz und quer Freiluftverdrahtung mit minimalem Aufwand.
- Am Ende zählt nur Leistung und eine glasklare Modulation wie aus einer Marshall- Box.
Wahrscheinlich wird es wie bei Funki. Nach dem ersten Probelauf dauert es noch ein Jahr bis zur endgültigen Marktreife. :joke:

von sachsenbastler - am 01.12.2017 20:49
Und ich mache demnächst einen Versuch mit einer 100 m² großen Rahmenantenne auf MW. Das Material ist schon bestellt. Die wird vertikal im Garten aufgebaut. Dann hoffe ich, daß die alte 4m² große Antenne auch 25 mal weniger Leistung abstrahlt als dies Riesenteil. Ich werde berichten, wie weit die 25 mW vom Generator funken.

von Oszillatormann - am 02.12.2017 13:44
Naja, dann haste ja genug Grünfläche hinterm Haus.

Mach mal ein Foto von dem Teil, wenn es fertig ist.

von RalphT - am 02.12.2017 14:08
@ Oszillatormann

Ein Foto wäre wirklich gut. Aber das Ganze im Winter ? - wenn dann noch Schnee liegt, verändert das doch alle Parameter deutlich ??
Wenn das aber gut klappt, gehören da probeweise auch mal 3-4W dran zum testen.
Ab 20.12 machen sich Weihnachtslieder ganz gut.
Ich brauche dann eine Kurzwellenantenne für das 80m Band.
Aber wie der Name schon sagt wird es nur eine kurze Antenne!

von sachsenbastler - am 02.12.2017 16:07
Meine Vorbereitungen laufen TOP !

Nur ein kleines Problem. Der Netztrafo den ich nehmen will stammt aus einem Grossuper.
(Hatte keinen anderen brauchbaren )
Er bringt im Leerlauf gut 340V Gleichspannung. Auf Stellung 240V Wechselstrom noch 316V.
Selbst wenn ich 100K einfüge bleiben noch 313V.-- im Leerlauf
Das ist doch viel zu viel für die arme EC92 mit ihren 20mA.
Was ist die Lösung ?
Bitte um Hinweise !

von sachsenbastler - am 02.12.2017 18:22
Die Röhre hält laut Datenblatt kalt 500 V aus und heiß 300V. Du hast doch nur 16V zu viel. Da würde ich einfach einen 20 kOhm oder 22 kOhm Anodenwiderstand vorschalten. Der läßt bei 300V 15 mA fließen und das hält die Röhre so eben aus. Fertig.

von Oszillatormann - am 02.12.2017 19:47
o.k. Danke- bis späääääääääääääääääääääääter !

von sachsenbastler - am 02.12.2017 20:35
Jetzt sind - alle ! - Bauteile in der Kiste.
Und morjen jet es los mit löden :)
Mal sehen, ob 2Stck. 0,25W Widerstände der HF mässigen Belastung standhalten.

von sachsenbastler - am 08.12.2017 16:12
Ich glaube schon. Deine Röhre bekommt ja nur 7,5mA Anodenstrom bei 150V = 1,1 Watt
Wenn 0,5 Watt HF rauskommen hast Du alles richtig gemacht.

Meine GFK Masten habe ich leider immer noch nicht. :confused:

von Oszillatormann - am 08.12.2017 18:34
Die besagten Widerstände liegen im Gitterkreis und Rückkopplungszweig. Da dürften ja nicht so hohe Ströme fließen. Ua ist allerdings 230V
Ich bin selbst gespannt, ob das was wird.
Der NF -Trafo ist sicher zu 80% ungeeignet. Zur Not geht es auch ohne. Die Modulationsschiene werde ich erst nach erfolgreichem Test anschliessen.
Das Netzteil ist riesig, wiegt 1,5 Kg und muss separat stehen- also nichts mit niedlichem Holzkästchen ! :-(

von sachsenbastler - am 08.12.2017 18:57
1. Testlauf- absolut nüscht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das Netzteil bringt trotz 100K 1W Vorwiderstand bei Einstellung 240V knallhart 316V !!!!!!! :eek:
Ich könnte hier einen Grossuper mit 30W Ausgangsleistung anschliessen. !!
Im weiteren bin ich mir im Zweifel: ich habe für 100pf folgenden verbaut----

runder Scheibenkondensator 12mm Durchmesser hellgrau, brauner Farbklecks mit der Bezeichnung 100K ------------------------- ist das richtig ?????????????????????????
---------- oder sind das nF

Im übrigen, ist das ein Durcheinander von Drähten wie in einem Fischernetz- mache ich kein zweites mal !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Fazit: nehmt lieber einen 80V Trafo und eine Batterieröhre - das ist wohl für AM doch deutlich günstiger. - Sendehäuschen :cool:

von sachsenbastler - am 10.12.2017 12:15
Zitat

runder Scheibenkondensator 12mm Durchmesser hellgrau, brauner Farbklecks mit der Bezeichnung 100K


100pF ist korrekt mit +-10% Toleranz (Buchstabe K).

Wenn es sich um ein DDR-Fabrikat handelt ( die hatten 12,5mm Durchmesser) ,
konnte der braune Punkt "Spannungsfestigkeit 400V" bedeuten .

vgl. http://www.repdata.de/wbb2/index.php?page=Thread&threadID=65753

von carkiller08 - am 10.12.2017 20:16
@ carkiller ok.- Danke !
mein Bauteilsortiment sind auschliesslich ausgeschlachtete DDR Radios.

Ein Gedanke kam mir zu meinem 80m Phasensender ( ohne Phase ) Da die Bewicklungslänge auf der Oszi- Spule nicht ausgereicht hat, habe ich am Ende 6Windungen noch mal drüber gelegt und die Koppelspule ist dann unterhalb dieser 6 auch noch drauf ?? Kann das ein Schwingkreis sein ?
Alles andere stimmt soweit. Wobei ich jetzt glaube, man kann so einfach wohl einen Oszillator nicht aus dem Zusammenhang rausnehmen. Vielleicht funktioniert es nur in Verbindung mit der Mikrofonstufe und der PA ?
Mal sehen.. im Moment etwas Kopfschmerz u. erstmal Pause !!

von sachsenbastler - am 11.12.2017 10:16
Wenn mehrere Teil-Spulen auf dem Spulenkörper zusammengeschaltet werden , müssen die phasenrichtig miteinander verbunden sein. Auch die Phasenlage einer Koppelspule im Oszillator
ist wichtig. Wenn falsch rum, klappt es nicht.

Also am besten mal die Anschlüsse tauschen.

von carkiller08 - am 11.12.2017 11:33
Heisst das konkret: Wenn ich die Oszispule im Uhrzeigersinn auf den Spulenkörper wickle muss dann die Koppelwicklung links herum gewickelt werden ? - so hab ich es nicht !
Und was ist die Phasenlage ? Ich habe die Spulen immer stehend, unten ist Masse oben + oder Anode.
Und wiso ist die Anodenspannung immer noch 315V trotz 100k Anodenwiderstand (1W extrem heiss nach 5min.) ?

von sachsenbastler - am 11.12.2017 12:25
@ carkiller08

Also ich habe mich ein paar mal vermessen mit der Anodenspannung. Habe den Trafo auf 220V gestellt und 2 x 100KOhm parallel in die Anodenleitung - Spannung jetzt nur 115V !!!!
Dann habe ich die Koppelspule Anschlüsse gedreht.
Die Verbindung am Trafo zwischen Minus und Heizung getrennt.

-:xcool: Und schon geht es wunderbar, lässt sich ziehen zwischen 3578- 3585.
Wenn ich keinen Weltempfänger mit Indikator hätte- übersieht man den Träger- nichts zu hören !!!!! - Vielleicht funktioniert es auch noch mit einem 6,--- Mhz Quarz.
- ohne Antenne mindestens 30m!
In die Anodenleitung will ich aber 22- 30k - wie Du mir empfohlen hast ! - reinmachen habe nur keinen mit der Belastbarkeit .
Der NF trafo ist auch angeschlossen, vielleicht reicht ein Transistorverstärker- aber dafür lasse ich mir jetzt Zeit.

von sachsenbastler - am 11.12.2017 19:56
:( also der Brüller ist das noch nicht !
30m sind Quatsch !! Da kommt ein piep- Signal raus.
Wenn ich an den NF Trafo 2m Kabel anlege (löte ) sind 20m machbar.
Ich brauche also eine Erde und 40m Kabel in 8m Höhe- dann könnte mich vielleicht der
Nachbar empfangen- so wird das nichts mit Amateurfunk ! :haha:

von sachsenbastler - am 12.12.2017 19:21
:xcool: der Reiz der Röhre !

Aber lohnt der Aufwand ???
Ein Transistorsender hat ein zentel der Grösse- von der Spannungsversorgung ganz zu schweigen.
Wiegt höchstens 250g und hat eine eine Reichweite von gut 1,5km (zumindest im UKW- Bereich)

Vorteil der Röhre: Wärme, Kraft und Licht zur Weihnachtszeit.
Die Röhre als Teil eines Lichterbogens mit Weihnachtliedern auf der kurzen
Welle !

von sachsenbastler - am 14.12.2017 12:21
Eine Röhre hat einfach was. Das schöne leuchten der Röhre. Dieses altmodische. Man muss es mögen. Wenn man sich dafür begeistern kann, dann nimmt man auch die Nachteile in Kauf. Das wären die hohe Spannung, extra Heizspannung und meistens Trafos dazu.
Einen jüngeren Bastler wird man kaum dafür überzeugen können. Das ist mehr etwas für die alten Säcke, die mit Röhren groß geworden sind.

von RalphT - am 14.12.2017 18:54
Nur für alte Säcke !

Also ich habe jetzt einen Quarz für das 41m Band drin und die Anodenspannung leicht erhöht.
So lässt sich das auf einem normalen Radio verfolgen und auch besser messen.
-- Und ich dachte ich träume ! offenbar passt hier Schwingkreis und mein Quarz besser zusammen !
Der Sender hat ohne Antenne schon das gleiche Level wie Funki erreicht und der hat knapp 200mW.
Wer so etwas einmal erlebt hat, der fasst so schnell keinen Transistor mehr an. Einfach nur Spitze.
Die NF- Strecke ist noch nicht fertig.

von sachsenbastler - am 14.12.2017 21:02
Zeig mal deinen Wattmeter!
HF mit Oberwellen und hochohmig messen, wie geht das denn?

von Oszillatormann - am 15.12.2017 17:34
In der Erprobungsphase können aus techn. Gründen keine exakten Angaben gemacht werden.
Veröffentlichte Zahlen beruhen im Moment noch auf Schätzungen.
Auch die Schaltung kann und wird bis zum endgültigen Fertigstellungstermin 1.03.18 wohl noch mehrfach verändert und angepasst werden.
Der Wattmeter ist ein HP 500

von sachsenbastler - am 15.12.2017 18:51
Warum denn nicht der 1.4.? Das würde zumindest etwas Sinn ergeben!
Aber Scherz beiseite: Denkst Du Dir den Schaltplan eigentlich aus, oder basiert dieser auf einer erprobten Schaltung?
Den Plan würde ich gerne mal anschauen, und vielleicht lässt sich ja damit ein wenig sinnlose Bastelarbeit vermeiden. Aber eines kann ich jetzt schon anfügen: Sender testet man bei der Erprobung keinesfalls an der (nicht abgestimmten) Antenne - obgleich ich aufgrund eigener (früher) Erfahrungen diesen Umstand durchaus nachvollziehen kann: Die Faszination der Wirkung selbst produzierter Hochfrequenzenergie und deren mysteriöse Verbreitung, sondern an einer Kunstantenne mit definiertem Widerstand.
Zum anderen ist jedwedes Wattmeter, insbesondere im Verwendungsbereich mit undefiniertem Antennenwiderstand, völlig ungeeignet eine auch nur annähernd geeignete Aussage über die Leistung, hier offensichtlich Senderausgangsleistung, zu treffen.
Und zum Thema Spule: Soll das ein VFO werden? Mit einer Röhre? Und die willst Du auch noch modulieren, mit einem „zu 80% ungeeignetem Trafo“ (Zitat)? Was soll denn dabei 'rauskommen???

von Onkel_Dagobert - am 15.12.2017 21:35
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