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Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
16
Erster Beitrag:
vor 3 Wochen, 2 Tagen
Letzter Beitrag:
vor 2 Wochen, 6 Tagen
Beteiligte Autoren:
Power-FM ne, Röhrensender, sachsenbastler, Oszillatormann, RalphT, kettenraucher

RDVV 300mW Sender

Startbeitrag von Röhrensender am 24.11.2017 11:47

Hallo Zusammen!

Ich habe den RDVV 300mW Sender als Bausatz aufgebaut. Laut Beschreibung soll dieser ja rund 300mW Ausgangsleistung liefern.

Die Enstufe ist die bekannte Schaltung mit dem BFR91 und BFR96.

Jedoch liefert der Sender bei mir nur rund 40mW Ausgangsleistung an 50 Ohm Dummyload, gemessen mit R&S Durchgangsleistungsmesser.

Hat jemand Erfahrungen mit der 300mW RDVV Version und ggf. auch einen Schaltplan zur Hand?
Beim Bausatz war nur die Stückliste beigelegt.

Viele Grüße Röhrensender.

Antworten:

Da haste wohl irgendwo etwas falsch eingelötet :rp:

von kettenraucher - am 24.11.2017 22:04
Zitat

Ich habe den RDVV 300mW Sender als Bausatz aufgebaut. Laut Beschreibung soll dieser ja rund 300mW Ausgangsleistung liefern.

Welchen? Es sind inzwischen zig Versionen unter dem Namen RDVV im Umlauf, wobei die letzten mit den ersten fast nichts mehr gemein haben!
Von einigen Versionen steht etwas Dokumentation qauf http://www.3-mtr.info/shareware/ bereit, aber die ganz neuen sind da glaube ich nicht dabei.

von Power-FM ne - am 25.11.2017 09:06
Es gibt doch diese UKW USB SENDER Sticks für den PC. Ich habe so einen Stick. Er bringt etwas mehr als 100 mW Output. Da lohnt sich doch ein Selbstbau gar nicht mehr. Wenn Du noch einen Draht (ca. 70 cm) um den Stick wickelst, kannst Du die Reichweite noch etwas erhöhen.


HIER

von kettenraucher - am 25.11.2017 10:56
Wie man doch so komplett am Thema vorbei antworten kann... (ich schreib nix weiter mehr dazu).

von Power-FM ne - am 25.11.2017 12:13
:feiff:

Fertig gekauft wird hier garnichts- hier wird nur selbst gebastelt - Basta !

Auch bei mir entsteht ein AM - Modulator ! Endtermin und Probelauf 1. März 2018 !!!

von sachsenbastler - am 25.11.2017 19:16
Hallo Zusammen!

Da ich noch andere Projekte nebenbei verfolge, habe ich zu Test und Messzwecken (z.b. um eine geeignete Treiberstufe für einen neuen Oszillator zu finden) die Treiberstufe aus dem RDVV, wie sie auch im Forum in der Rubrik "Endstufen" unter "10 mW in 300 mW Out 2 x BFR96" zu finden ist, nachgebaut und in ein kleines Gehäuse einbaut.

Bei einer Ansteuerleistung von 8-10mW lieferte diese dann auch wie gewünscht ca. 300mW, gemessen mit dem R&S Durchgangsleistungsmesser.

Damit wäre schonmal bestätigt, dass diese Stufe bei passender Ansteuerleistung wirklich die o.g. Ausgangsleistung liefern kann :-). Mittlerweile traue ich nämlich nur noch eigenen Messergebnissen, schon zu oft habe ich Schaltungen mit irrealen Leistungsangaben gesehen.

Morgen werde ich mich dann mal dem RDVV widmen, vielleicht ist mir tatsächlich irgendwo ein Fehler unterlaufen oder ein Transistor defekt....

Viele Grüße Röhrensender.

von Röhrensender - am 25.11.2017 20:36
Die Frage, welcher "RDVV" das nun ist, bleibt weiterhin offen ;-).

von Power-FM ne - am 25.11.2017 20:46
@ Röhrensender

Ich habe noch 2 BFR96. Kannst Du die Schaltung mal reinstellen ?
Mein AF125 liefert etwa 10mW.
------ Entschuldigung für das falsche Thema,-- nur Zwischenruf !-------

von sachsenbastler - am 25.11.2017 20:54
@ Sachsenbastler, anbei der Schaltplan der Endstufe.

[attachment 508 RDVVEndstufe.jpg]

@ Power FM, hier ein Bild vom Sender.

[attachment 509 RDVVZender.jpg]

Viele Grüße Röhrensender.

von Röhrensender - am 25.11.2017 22:08
Diese Schaltung habe ich so noch nicht gesehen. Wenn du dort den Verstärker mit 10 mW angesteuert hast, dann guck doch mal, mit welcher Spannung/Leistung die Schaltung den Verstärker ansteuert. Da wird bestimmt zu wenig herauskommen.
Was hast du denn für einen Messpark? Hast du nur diesen Leistungsmesser von Rhode & Schwarz? Wenn ich richtig gegoogelt habe, dann fängt der erst bei 50mW an zu messen.
Hast du denn ein einen Oskar, der 100 MHz macht? Ich hätte gerne einen, aber das war damals für mich nicht bezahlbar. Meiner macht nur 40 MHz.

Einen Oskar sollte man schon haben. Gerade bei HF finde ich das wichtig.

Eine Frage in die Runde:
Was hat denn die Diode für eine Aufgabe? Bei einer Schaltung von einem Funkamateur habe ich auch diese Diode vor dem Endtransistor gesehen.
Der Transistor arbeitet hier offensichtlich im C-Betrieb. Hängt am Ausgang noch etwas dahinter? Wenn nicht, da gehen doch bestimmt gut Oberwellen raus oder täusche ich mich da?

von RalphT - am 26.11.2017 08:18
@ Röhrensender

Danke, - das kriege ich noch hin - unter 20 Bauteilen Hi :xcool:

Aber ist die Sache aus ausgereift ?? siehe RalphT ??

von sachsenbastler - am 26.11.2017 09:09
@ RalphT
Der Verstärker ist die Treiberstufe aus einem alten RDVV von 2007 oder so. Wie es der Name schon sagt, dass ist nur eine Treiberstufe und keine Endstufe, es kommt ein stark oberwellenhaltiuges Signal heraus, also ohne Filter nicht zum Anschluss einer Antenne geeigent. Wenn man da ein üowermeter anschließt, wird ein knappes Watt angezeigt, was aber nicht stimmt da ein Powermeter Sinussignale erwartet...
Diese Schaltung wird auch gerne verwendet, um einem Profline SFM oder anderen Kabelmodulatoren genügend "Dampf" zur Ansteuerung einer Endstufe zu geben.

Die Schaltung auf der Platine hat aber ein Oberwellenfilter drauf.
http://www.3-mtr.info/shareware/RDVV%20300mWatt/ hat Ähnlichkeit mit deiner Platine, ist aber beim genauen hinsehen doch ziemlich anders, besonders im Oszillatorteil.
Die HF-Verstärkerstufe scheint aber gleich zu sein (sind das BFR96S-Transistoren, oder doch schon MMICs ? ). Auffällig ist, dass die Spulenwerte im Ausgangsfilter anscheinend anders sind als in der Doku der älteren Version.


Ein Oszilloskop für 100 MHz finde ich zwar nett, halte ich aber nicht für zwingend nötig. Wicjtiger ist ein Spektrumynalyzer, den sich natürlich kaum Jemand leisten kann der nur als Hobby bastelt, aber viele alte TV-Messgeräte, die man fast schon hinterher geschmissen bekommt, haben eine für Hobbyzwecke mehr als ausreichende Spektrumfunktion (so mache ich es jedenfalls). Ich bin noch nie in die Verlegenheit gekommen, mir 100 MHz auf einem Oszi anzusehen, bei NF dagegen schon sehr oft.

von Power-FM ne - am 26.11.2017 09:27
Ein Oszilloskop für 100 MHz ist komplette Geldverschwendung. Das Gerät kann bereits bei 87 MHz keine einzige Oberwelle mehr anzeigen. Bei 100 MHz zeigt es schon 3dB zu wenig an, also statt echten 1Vss nur 0,707Vss. Man wird deshalb immer einen Sinus auf dem Gerät sehen. Zur Sinusmessung reicht aber genauso ein billiger Tiefpaß mit Gleichrichter dahinter.

Wer es billig besser haben will, nimmt einen einen logarithmischen Pegeldetektorchip (z.B. AD8313, Reichelt für 40 €), dann kann man auch sehr kleine Pegel messen.

Wer die Kurvenform an Basis oder Kollektor einer Stufe im C Betrieb sehen will, sollte mindestens 5 Oberwellen noch anschauen können und braucht deshalb ein 500 MHz Skop. :o

von Oszillatormann - am 27.11.2017 16:18
Zitat
Oszillatormann
Ein Oszilloskop für 100 MHz ist komplette Geldverschwendung. Das Gerät kann bereits bei 87 MHz keine einzige Oberwelle mehr anzeigen. Bei 100 MHz zeigt es schon 3dB zu wenig an, also statt echten 1Vss nur 0,707Vss. Man wird deshalb immer einen Sinus auf dem Gerät sehen. Zur Sinusmessung reicht aber genauso ein billiger Tiefpaß mit Gleichrichter dahinter.

Wer es billig besser haben will, nimmt einen einen logarithmischen Pegeldetektorchip (z.B. AD8313, Reichelt für 40 €), dann kann man auch sehr kleine Pegel messen.

Wer die Kurvenform an Basis oder Kollektor einer Stufe im C Betrieb sehen will, sollte mindestens 5 Oberwellen noch anschauen können und braucht deshalb ein 500 MHz Skop. :o


Hm, das wusste ich so nicht. Ich habe ein altes Hameg 203-6 20 MHz. Für die Mittelwellenbastelei genau richtig. Ich bin davon ausgegangen, dass der 100 MHz Oscar für UKW genau das Richtige wäre. Nagut, an Kauf habe ich eh nicht dran gedacht, aber wieder was dazu gelernt.

von RalphT - am 27.11.2017 17:46
Freut mich, das ich Dir etwas beibringen konnte.
Alle Kurvenformen, die keine Sinusform haben, bestehen Automatisch aus Grundwelle und Oberwellen. Und fünf Oberwellen heißt bei UKW eben 500 MHz. Ein langsameres Oszilloskop macht kein Sinn.

von Oszillatormann - am 27.11.2017 19:24
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