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Informationen zum Thema:
Forum:
Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
power-fm, Martin

stabiler 700mW Sender

Startbeitrag von Martin am 11.01.2006 00:06

Diese Bilder habe ich alle von Jogis Röhrenbude gestohlen (!) Eine wirklich hervorragende Seite! Schaut mal rein!
Anmerkung: Jogi weist auf seiner Seite ausdrücklich darauf hin, dass das Betreiben eines solchen Senders wohl in den meisten europäischen Ländern illegal ist.






Also, hier ein ausgezeichneter Sender mit rund 700mW. Damit kommt man schon ganz schön weit :) Oder man kann sie prima verstärken (für Profis)

Die erforderlichen Spulen sind alle auf dem Print aufgedruckt. Für solche, die den Print nicht äzen wollen, ihr könnt natürlich auch übliche Luftspulen verwenden.
Achtet aber beim Herstellen des Prints auf HF gerechten Aufbau, d.h. Verbindungen möglichst kurz und genügend Massefläche...





Der MP1out dient zum einfachen Messen der Ausgangsleistung mit einem Voltmeter gegen Masse. Ein nettes feature finde ich


und hier noch ein Foto vom aufgebauten Sender MIT LUFTSPULEN:


Antworten:

Wobei der Oszillator eigentlich derselbe ist wie der hier schon mehrmals besprochene vom Stentor ;-).
Und die Verstärkung kann man auch um einiges einfacher realisieren ;-), siehe Stentor :D.

Aber prinzipiell ist dieser Oszillator für einen nicht-PLL Oszillator unglaublich stabil (genau wie der Stentor :D), also etwa 1000000000.0000000000000000000000000000000 mal besser als der BC584 Murks!



von power-fm - am 11.01.2006 15:32
Zitat

Wobei der Oszillator eigentlich derselbe ist wie der hier schon mehrmals besprochene vom Stentor


Stichwort Hartleyoszillator... :)
Wollte einfach mal was anderes zeigen als den Stentor,den man tausendfach im Netz findet.Und ich behaupte einfach mal,bei dieser Schaltung schwingen nicht so viele Oberwellen zur Antenne raus.Kann leider keinen Spektrumanalysator mein eigen nennen um das auch zu überprüfen :(

Zitat

...mal besser als der BC584 Murks


bestimmt ist der besser!Aber auch der Murks hat seine Daseinsberechtigung.Er ist noch um einiges simpler als der Stentor und man findet die benötigten Teile in beinahe jedem elektronischen Gerät.Also für den Einsteiger ein optimales Projekt,den Sonntag Nachmittag über die Runden zu bringen und dann seine Nachbarn mit Musik zu belästigen :)

Ich versorge übrigens noch immer ein ganzes Quartier mit dem (leicht modifizierten) Murks.
Werde bei Gelegenheit mal die Schaltung zeichnen und posten.Läuft super stabil

von Martin - am 11.01.2006 17:13
Ja, das sollte ja auch keine Kritik sein, im Gegenteil ;-).
Ich wollte halt nur sagen, dass der Oszilator genau dasselbe ist wie im Stentor (eben ein Hartley oszillator mit FET, wie man an der "Mittelpunkt"anzapfung am deutlichsten erkennen kann ;-)), da sogar der gleiche FET wie im Stentor benutzt wird ;-).

Das hier weniger Oberwellen rauskomen wage ich aber zu bezweifeln, da auch in dieser Schlatung kein richtiger Filter vorkommt ;-).

Im Prinzip ist die Schaltung wie der Stentor ohne Endstufe und in verbesserter Ausführung, weil man mehr abgleichmöglichkeiten hat (was allerdings in gewisser weise allerdings auch ein nachteil sein kann ;-)).

Also DAUMEN HOCH ;-), vor allem weil ein LAYOUT dabei ist (ist ja bei Schaltungen im Web eher selten, ich suche ja immer noch nach einem für eine 2sc1946 endstufe ;-))!

von power-fm - am 11.01.2006 18:21
Zitat

ich suche ja immer noch nach einem für eine 2sc1946 endstufe


Für Endstufen bevorzuge ich eigentlich die "manuelle" Herstellung via Fräser etc. Irgendwie macht mir ätzen einfach keinen Spass...

Habe was gefunden,für den 1946. Allerdings wird da noch ein 1971 vorgeschaltet, also ich weiss nicht ob das für dich geeignet ist.Aber der sc1971 kostet ja fast nichts und du brauchst nicht so viel Steuerleistung um dem 1946 richtig einzuheizen...

Die Qualität des Bildes lässt mangels Auflösung ein bisschen zu wünschen,also mit direktem Ausdrucken is wohl nix :)



von Martin - am 11.01.2006 19:55
Zitat

Für Endstufen bevorzuge ich eigentlich die "manuelle" Herstellung via Fräser etc. Irgendwie macht mir ätzen einfach keinen Spass...

Das ist bei mir genau so. Reicht beim Endstufenbau eigentich auch immer voll und ganz aus. Endstufen sind ja eigentlich eh immer ziemlich einfach aufgebaut, von daher ist es auch meist nicht sooooo schwer das "Layout" selbst zu machen. Nur bei etwas "größeren" Geschichten, wie z.B. die 2SC1946 geschichte, benutze ich lieber was schon erprobtes (weil der Transistor 1. nicht ganz so billig ist ;-) und zweitens, weil der Transistor eine ziemlich komische Bauform hat, wo man doch ziemlich viel nachdenken muss beim Layouten ;-) :D.

Daher:


Danke :-) !

von power-fm - am 12.01.2006 15:13
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