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Forum:
Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
power-fm (Bernd Roskam - haha), HF Martin, Ramius85, power-fm, Bernd Rosgay, pete04

Frage zum 10W Senderbau UKW Sender

Startbeitrag von pete04 am 10.12.2006 12:57

Hi, ich bin neu im Forum und sehr interessiert an UKW Sendern.
Beschäftigen tue ich mich schon länger mit Radiopiraterie nur leider bin ich im basteln nicht sehr gut, deshalb möchte ich mir gern einen ~10 Watt Sender kaufen.
Auf der Seite "http://www.senderbau.is-im.net"; fand ich diesen Sender:



Nun meine Frage:
Ist der Sender komplett?
Oder brauche ich noch etwas anderes (abgesehen von der passenden Sendeantenne) ?

Danke schon einmal für eure Antworten

MFG Peter

Antworten:

Hallo

Was du im Minimum noch brauchst ist ein SWR / Leistungsmesser. Am besten eines, das auch fuer diese Frequenzen geeignet ist, z.B. ein Daiwa CN10x. Such mal hier im Forum danach, da gibts auch Links. Und wie du schreibst, eine Passende Antenne mit passendem 50 Ohm Verbindungskabel. Auf RG58 wuerde ich verzichten, und auch wenn es sich nur um eine kurze Kabelstrecke handelt, gleich RG213 kaufen.

Gruss

von HF Martin - am 11.12.2006 09:46
Hallo,

lass die Finger von dem Schrott. Der Typ hat keine Ahnung von dem was er verkauft, misst die Ausgangsleistung mit einem SWR-Meter für den CB-Funk und wird auch noch frech wenn man das alles reklamiert. Es gibt genug Themen hier im Forum zu diesem Vogel. Lege ein paar Euros mehr auf den Tisch und hole dir einen funktionierenden Sender aus dem Ausland (Holland, England).

von Bernd Rosgay - am 11.12.2006 11:07
Steckt eigentlich hinter diesen ganze Roskam-Hassern ein und die Selbe Person? Ich könnte es mir fast vorstellen ;-) ...

Zitat

Es gibt genug Themen hier im Forum zu diesem Vogel

Was nützt das, wenn die offenbar alle vom gleichen Schreiber stammen ;-)?
Nein, mal ernsthaft, ich kann nicht mitreden, ich hab da noch nichts gekauft (u.a. auch, weil mir hier im Forum auf einmal so "viele"(haha) Leute mit schlechten Erfahrungen ankamen),ich kann also nichts dazu sagen, ob es schrott ist.
Ich habe schon von mehreren (anderen :D) Leuten ebenfalls positive Erfahrunge gelesen / gehört.

Es kommt wohl auch etwas darauf an, was man erwartet. So wie ich das sehe, sind die Sender von "Senderbau" nicht unbedingt als Fertigprodukt ala "Stecker rein und los" zu sehen, eher als Bastelgeräte (aus anderen beiträgen entnehme ich ja z.B., dass man den Lötkolben trotzdem nicht kalt lassen kann, weil die Sender keine Buchsen für Antenne und NF haben, sondern nur Lötpunkte...

PS Das oben verlinkte Bild funtioniert nicht, darum weiß ich jetzt nicht, um welchen Sender es konkret geht.

Aber zur Ausgangsfrage:
Ich schließe mich Martin an. Nur würde ich für "nur" einen 10 Watt Sender nicht unbedingt ein dickes Daiwa SWR Meter kaufen, da tut's genauso ein billiges CB-Teil (für das reine SWR-Verhältnis, der Leistungsmesser stimmt nicht, aber das finde ich gar nicht so wichtig).
Antennekabel mindestens RG58, nach möglichkeit aber was besseres, z.B. Aircell oder RG213.
Wobei bei Aircell evtl. teurer ist, als der ganze Sender ;-).

Und ganz wichtig für einen Anfänger, die Grundregeln (wer die nicht kennt, zerschießt sich seinen Sender in der Regel innnerhalb kürzester zeit und sagt dann "hat nie funktioniert" ;-)):
- Niemals ohne (abgestimmte) Antenne laufen lassen, auch nicht, wenn es sich um nur wenige Sekunden handelt!
Ansonsten geht die Endstufe in Rauch auf
- Nur richtiges 50 Ohm Koax verwenden (kein Empfangs-Koax!), auch hier besteht HÖCHSTE gefahr für die Endstufe
- nur eine wirklich sendefähige Antenne benutzen! Ein Stück Draht oder eine (unmodifizierte) Empfangsantenne sind ebenfalls tötlich für die Endtsufe!
- Antennenanpassung mit SWR-Meter kontrolieren und gegebenenfalls (bzw. in jedem Fall) Antenne anpassen!
- Nicht an die HF-"heißen" Teile fassen! Ich perönlich merke zwar noch nicht mal bei 5 Watt großartig etwas, aber man kann sich daran durchaus VERBENNEN!
- Die Antenne muss ordnungsgemäßg angebracht sein, also hoch genug über Grund, und vor allem weit weg von Fernsehgeräten, Telefonen, usw. - sonst gibts evtl (oder mit Sicherheit) probleme mit HF-Einstreung in die Elektrogeräte...

Und wie gesagt, ich weiß nicht, um welchen Sender es genau geht, aber die meisten dürften ohne Netzteil sein, das bräuchtest du also auch noch




von power-fm (Bernd Roskam - haha) - am 11.12.2006 15:47
Steckt eigentlich hinter diesen ganze Roskam-Hassern ein und die Selbe Person? Ich könnte es mir fast vorstellen ;-) ...

Zitat

Es gibt genug Themen hier im Forum zu diesem Vogel

Was nützt das, wenn die offenbar alle vom gleichen Schreiber stammen ;-)?
Nein, mal ernsthaft, ich kann nicht mitreden, ich hab da noch nichts gekauft (u.a. auch, weil mir hier im Forum auf einmal so "viele"(haha) Leute mit schlechten Erfahrungen ankamen),ich kann also nichts dazu sagen, ob es schrott ist.
Ich habe schon von mehreren (anderen :D) Leuten ebenfalls positive Erfahrungen gelesen / gehört.

Es kommt wohl auch etwas darauf an, was man erwartet. So wie ich das sehe, sind die Sender von "Senderbau" nicht unbedingt als Fertigprodukt ala "Stecker rein und los" zu sehen, sondern eher als Bastelgeräte (aus anderen Beiträgen entnehme ich ja z.B. auch, dass man den Lötkolben trotzdem nicht kalt lassen kann, weil die Sender keine Buchsen für Antenne und NF haben, sondern nur Lötpunkte...

PS: Das oben verlinkte Bild funtioniert nicht, darum weiß ich jetzt nicht, um welchen Sender es konkret geht.

Aber zur Ausgangsfrage:
Ich schließe mich Martin an. Nur würde ich für "nur" einen 10 Watt Sender nicht unbedingt ein teures Daiwa-UKW SWR Meter kaufen, da tut's genauso ein billiges CB-Teil (für das reine SWR-Verhältnis, der Leistungsmesser stimmt nicht, aber das finde ich gar nicht so wichtig).
Antennekabel mindestens RG58, nach möglichkeit aber was besseres, z.B. Aircell oder RG213.
Wobei bei Aircell evtl. teurer ist, als der ganze Sender ;-).

Und ganz wichtig für einen Anfänger, die Grundregeln (wer die nicht kennt, zerschießt sich seinen Sender in der Regel innnerhalb kürzester zeit und sagt dann "hat nie funktioniert" ;-)):
- Niemals ohne (abgestimmte) Antenne laufen lassen, auch nicht, wenn es sich um nur wenige Sekunden handelt!
Ansonsten geht die Endstufe in Rauch auf
- Nur richtiges 50 Ohm Koax verwenden (kein Empfangs-Koax!), auch hier besteht HÖCHSTE gefahr für die Endstufe
- nur eine wirklich sendefähige Antenne benutzen! Ein Stück Draht oder eine (unmodifizierte) Empfangsantenne sind ebenfalls tötlich für die Endtsufe!
- Antennenanpassung mit SWR-Meter kontrolieren und gegebenenfalls (bzw. in jedem Fall) Antenne anpassen!
- Nicht an die HF-"heißen" Teile fassen! Ich perönlich merke zwar noch nicht mal bei 5 Watt großartig etwas, aber man kann sich daran durchaus VERBENNEN! Gesund ist das Sicher nicht...
- Die Antenne muss ordnungsgemäßg angebracht sein, also hoch genug über Grund, und vor allem weit weg von Fernsehgeräten, Telefonen, usw. - sonst gibts evtl (oder mit Sicherheit) Probleme mit HF-Einstreung in die Elektrogeräte...

Und wie gesagt, ich weiß nicht, um welchen Sender es genau geht, aber die meisten dürften ohne Netzteil sein, das bräuchtest du also auch noch


von power-fm (Bernd Roskam - haha) - am 11.12.2006 15:51
Zitat

Nur richtiges 50 Ohm Koax verwenden (kein Empfangs-Koax!),


Was is denn bitte ein empfangs koax? Ich kenn nur koax kabel in den gängigen anwendungen und da kommts mehr auf den widerstand an. Das ein kabel nur fürs senden oder empfangen geeignet ist hab ich noch nie gehört??? :confused: :confused:

von Ramius85 - am 11.12.2006 17:12
Mit Empfangskoax meint er wohl 75 Ohm Antennenkabel..

Zitat

Der Typ hat keine Ahnung von dem was er verkauft


Na na.. Soweit ich weiss, baut er das ganze Zeugs selber. Und soweit ich weiss, hatte er jahrelang einen Laden mit Werkstatt fuer Funkzeugs. Also so ohne Ahnung wird er wohl nicht sein.
Dass unter hunderten Kunden immer auch ein paar unzufriedene dabei sind laesst sich nicht vermeiden. Ich bin mir aber sicher, dass der groesste Teil zufrieden ist, so wie ich und Leute die ich kenne. Wir haben alle voll funktionsfaehige Geraete zu guten Preisen bekommen.

Zitat

Was nützt das, wenn die offenbar alle vom gleichen Schreiber stammen ?


Nein nein, bis jetzt sind es ZWEI.. :)



von HF Martin - am 11.12.2006 17:26
Das ist die Umschreibung für 75Ohm Koaxkabel, dass in der Regel in Empfangsanalgen eingesetzt wird (z.B. Kathrein LCD90 usw).
Natürlich ist das prinzipiell auch sendefähig, aber da alle richtigen Sender mit 50 Ohm arbeiten, ist es sozusagen nicht sende"fähig".
Abgesehen davon sind diese Kabel nicht auf Belastbarkeit optimiert und schmelzen daher bei zu hoher Leisung...

Mal eine Frage: Wusstest du das jetzt wirklich nicht, oder war dein Beitrag einfach nur ein Beitrag nach dem Moto: "Ich weiß genau was er meint, aber ich frage trotzdem nach, weil er sich unklar ausgedrückt hat"?

von power-fm (Bernd Roskam - haha) - am 11.12.2006 17:26
Also ganz so ist es nicht. Fakt ist (fast) alles was in der kfz industrie verbaut wird zb. GPS empfänger oder Handy Freisprechanlagen (ich mein damit fest eingebaute und keine Bluetooth Headset´s)ist 50 Ohm. egal ob sende- oder empfangstechnik.

75 Ohm wird für sat anlagen, bk netze usw eingesetzt. und das sind schon lange keine reinen empfangsanlagen mehr. mein i-net zugang ist zb. über den rückkanal in einer gemeinschafts anlage realisiert. und das internet funktioniert bekanntermaßen nun mal mit nur up- und download was, das senden von daten angeht. siehe auch zb. bei der Telekom telefonieren geht ja auch in beide richtungen. die verwenden wenn ich das noch richtig weiß 120 ohm kabel in ihrem netz.

Fazit: der widerstand eines kabels ist nicht von der funktion abhängig
(ukw senden geht mit 75 ohm sowieso am dipol besser da die hier übliche variante der anpassung über die umwegschleife im ursprung dafür gedacht war)

alles eine frage der anpassung :D

Zitat

Abgesehen davon sind diese Kabel nicht auf Belastbarkeit optimiert und schmelzen daher bei zu hoher Leisung


Das zeigst du mir bitte mal an einem kabel mit massivem innenleiter von fast 1mm²

von Ramius85 - am 11.12.2006 20:34
Zitat

Fazit: der widerstand eines kabels ist nicht von der funktion abhängig

Das hat auch keiner gesagt, sondern nur, dass sich für Empfangssysteme (im Besonderen in der Rundfunk bzw.Fernsehtechink) eher 75 Ohm Kabel und für Sendesysteme oder allgemeine HF-Technik (Funkgeräte, Sender, Labor usw.) eher 50 Ohm eingebürgert haben.
Aber bezogen auf die Ausgangsfrage frage ich mich, was das hier überhaupt mit dem ursprüngl. Thema zu tun hat !?

Zitat

Das zeigst du mir bitte mal an einem kabel mit massivem innenleiter von fast 1mm²

Es schmilzt ja nicht der Innenleiter, sondern die Isolierung drumherum, Aufgrund der Hitzeentwicklung vom Innenleiter, weil der eben nicht auf Sendeseitigte belastung optimiert ist ...
Natürlich nur bei richtigen Leistungen, nicht bei so mirckrigen Leistungen wie bei Sat-Rückkanälen oder ähnlichem ...

Zitat

(ukw senden geht mit 75 ohm sowieso am dipol besser da die hier übliche variante der anpassung über die umwegschleife im ursprung dafür gedacht war)

Bitte einmal erklären (diesen Satz verstehe ich wirklich nicht).

von power-fm - am 13.12.2006 10:39
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