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Informationen zum Thema:
Forum:
ChessBits-Computerschachforum
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
marcus kästner, Stefan Kleinert, Martin Müller, Ingo Bauer

turnier

Startbeitrag von marcus kästner am 19.06.2001 19:19

uns liegen meldungen für unser turnier auf den verschiedensten rechnern vor. grob gesagt von celeron 500 bis 2x 1ghz.

die spielzeit soll 1 std. für die partie betragen.

die frage ist jetzt, ob wir die bedenkzeit den rechnern anpassen sollen.

mit anderen worten: die referenz ist 1 ghz. wer jetzt z.b. einen 500er hat, der bekommt nicht 60 min. sondern 120 min. plus 30 min. pb bonus, weil der schnellere rechner ja auch im pb doppelt so schnell ist.

der sinn ist, daß annähernd gleiche bedingungen vorhanden sind um die programme besser miteinander vergleichen zu können.

was meint ihr?

marcus

Antworten:

Hallo Markus,

ich finde das ist keine schlechte Idee die Bedenkzeit anzupassen.
Aber was passiert wenn sich jemand mit einem Pentium 100 MHz anmeldet.
Da muss man dann wohl etwas länger auf den Zug warten.

Und wie soll das eigentlich mit der Zeitkontrolle laufen?


Gruß
Stefan

von Stefan Kleinert - am 19.06.2001 20:33
hi,

> ich finde das ist keine schlechte Idee die Bedenkzeit anzupassen.

ja, finde ich auch. die frage ist nur, ob die teilnehmer mit den "boliden" damit einverstanden sind.

> Aber was passiert wenn sich jemand mit einem Pentium 100 MHz
> anmeldet.

das tut keiner. die unterste grenze sollte ein 400er sein.

> Da muss man dann wohl etwas länger auf den Zug warten.
>
> Und wie soll das eigentlich mit der Zeitkontrolle laufen?

ganz einfach, jede engine kontrolliert sich selbst. die partien werden mit zeit und bewertung abgespeichert und zum turnierleiter geschickt, so daß sofort ersichtlich ist, wenn jemand die zeit überschritten hat.

viele grüße,
marcus

von marcus kästner - am 19.06.2001 20:44
Ich weiß nicht. Verkompliziert das die Sache nicht unnötig? Wie ist das mit dem Pondern? Die vermeintlich schnellere Hardware pondert doch während ich länger rechne? Kompliziert! Meine Hardware scheint im Schnitt zu liegen. Das Programm wird wahrscheinlich auch nicht gewinnen.
Kurz: Ich bin dagegen, beuge mich aber einem Mehrheitsbeschluß.

Wie das mit der Zugübertragung gehen soll, habe ich noch nicht verstanden?

Ingo

von Ingo Bauer - am 19.06.2001 21:07
Das mit dem abspeichern von bewertung und Zeit geht aber leider nicht mit CM8000 und CM6000 oder ?

Gruß
Stefan

von Stefan Kleinert - am 19.06.2001 21:29
Hallo,

Wieso soll man denn Dual Rechner mit Deep Programmen einsetzen wenn sie wie die Normal-Version spielen soll. DeepFritz Dual mit halbem Speed Gegen DeepFritz mit normalem Speed...

Wie wollen wir dann vergleichen, wieviel es ausmacht einen Dual Rechner einzusetzen mit einem Deep Programm?

Sonst soll man Deep Programme auf einen Prozessor limitieren. Aber macht das für das Resultat Sinn?

Gruss
Martin

von Martin Müller - am 19.06.2001 21:51
> Wieso soll man denn Dual Rechner mit Deep Programmen einsetzen
> wenn sie wie die Normal-Version spielen soll. DeepFritz Dual
> mit halbem Speed Gegen DeepFritz mit normalem Speed...
>
> Wie wollen wir dann vergleichen, wieviel es ausmacht einen Dual
> Rechner einzusetzen mit einem Deep Programm?

man könnte dual-versionen ausnehmen, damit man sieht in wie weit sie sich besser schlagen.

>
> Sonst soll man Deep Programme auf einen Prozessor limitieren.
> Aber macht das für das Resultat Sinn?

deswegen stelle ich es zur diskussion.

gruß
marcus

von marcus kästner - am 21.06.2001 08:53
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