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Forum:
ChessBits-Computerschachforum
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
marcus kästner, Andreas Wutzke, Stefan Kleinert

Heute 20 Uhr Grendel - Kästner

Startbeitrag von Stefan Kleinert am 10.09.2001 15:22

Um 20 Uhr kommt Grendel aus seiner Höhle und schnappt sich den Kästner.

Die Legende vom Grendel:

Im angelsächsischen Heldenepos "Beowulf"
aus dem siebten oder achten Jahrhundert n. Chr. wird vom Ungeheuer Grendel
erzählt, welches keinen Lärm vertragen konnte und schreckliche
Rache nahm. Ist diese Geschichte nur Legende oder könnte ein Funken
Wahrheit dahinter stecken?
Grendel wird als bösartiger, großer Teufel
beschrieben, welcher irgendwo in den Marschen nahe der Burg des dänischen
Königs Hrothgar hauste. Das Unglück begann, als sich König
Hrothgar einen neuen Festsaal bauen ließ, in dem es Nacht für
Nach hoch herging und lauthals gefeiert wurde. Das Lachen und Singen der
Krieger drang bis zu Grendels Behausung hinüber. Das Ungeheuer haßte
aber nichts so sehr wie Lärm, Musik und Fröhlichkeit. Eines Nachts,
als wieder Ruhe nach einem Festgelage einkehrte, schlich Grendel zur Burg
und drang in den großen Saal ein. Er fand Hrothgar's Männer
volltrunken und schlafend am Boden liegen, packte dreißig von ihnen
und kehrte in seine Höhle zurück, um diese dort zu fressen. Mit
dieser Tat wurde sein Appetit auf Menschenfleisch geweckt. Von nun an schlich
er Nacht für Nacht zur Burg und holte sich immer mehr von Hrothgar's
Leuten. Schließlich konnte der König keine Feste mehr abhalten,
da die Gäste sich weigerten auf seine Burg zu kommen.
Beowulf, ein junger Krieger, hörte von Grendels
Schreckenstaten und brannte darauf, sich mit dem Ungeheuer im Kampf zu messen.
Er überredete den König, zum Schein ein neues Fest abzuhalten,
um den bösartigen Grendel anzulocken. Nachdem das Fest beendet und wieder
Ruhe eingekehrt war, tauchte Grendel wieder auf der Burg auf. Als Grendel
den Festsaal betrat griff Beowulf das Ungeheuer umgehend an. Der folgende
Kampf dauerte mehrere Stunden, bis gegen Morgengrauen das Ungeheuer
dermaßen geschwächt war, das Beowulf diesem einen Arm ausreißen
konnte. Verletzt zog sich Grendel zurück und starb in seiner Höhle
an seinem hohen Blutverlust.
Auf den ersten Blick
eine phantastische Sage, doch welchen Hintergrund könnte diese Geschichte
besitzen? König Hrothgard war eine tatsächliche Person, welcher
auf einer Burg auf der größten dänischen Insel Seeland nahe
der Küste lebte und regierte. Doch wer oder was war Grendel? Laut Beschreibung handelte es sich um ein großes, behaartes Ungeheuer, welches
scheu und zurückgezogen in seiner Höhle in den abgelegenen Marschen
der Insel hauste. Vermutlich wurde sein Interesse durch die Stimmen und den
Lärm geweckt, so das dieses Wesen auf die Burg schlich. Könnte
es sich um eine überlebenden Vormenschen oder um eine Abart des
Schneemenschen handeln. War Grendel eine Umschreibung für ein Wesen
ähnlich den Almas oder dem Bigfoot? Zumindest seine Umschreibung und
sein Verhalten legen diesen Schluß nahe. Sollte Grendel wirklich existiert
haben, so wäre diese Legende ein Bericht über die Begegnung mit
einem fremden Wesen..

Gruß
Stefan :D :D :D

Antworten:

Na dann viel Glück mit deinem Grendel

Gruß Andi

von Andreas Wutzke - am 10.09.2001 17:05
nette geschichte!

danke dir, stefan.

auf daß ich nicht zum beowulf für deinen grendel werde ;-)

marcus

von marcus kästner - am 10.09.2001 17:15
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