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Informationen zum Thema:
Forum:
Düsseldorfer Diskussionsphorum "Anarchie"
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Jürgen Binder, Rudolf Mühland, ich weiss nicht, wie ich heiss, Jürgen Stein, Carlo Starkblom, martin

wenn ich die aktuellen umfragen sehe wird mir schlecht

Startbeitrag von martin am 10.08.2005 12:53

wenn ich mir die aktuellen umfragen zur bundestagswahl ansehe, dann wird mir wirklich schlecht. mir graut vor einer schwarzen republik.

zum glück kann man ja wenigstens bei den onlineumfragen nachhelfen ;-)

ONLINEUMFRAGE BUNDESTAGSWAHL

Antworten:

Ungültig wählen! Die Umfragen sind mir als einem überzeugten Libertären, ehrlich gesagt, scheiß egal...

von Carlo Starkblom - am 11.08.2005 00:53
Salut,

richtig Carlo. Mir sind sie auch egal. Wesentlich ist doch die Feststellung, dass
alle Parteien an einem Strang ziehen, wenn es darum geht die Menschen unter
sozialer und demokratischer Kontrolle zu halten: Teile und herrsche.
Ist es denn im Sinne des Systems, wozu auch die Parteien mit ihren demokra-
tischen Wahlorgien gehören, die Menschen in die wahre Freiheit zu entlassen?
Das ist weder ihre Absicht, noch haben sie dazu die Möglichkeit. Sie sind und
bleiben die organisierten Sachwalter und Erfüllungsgehilfen des kapitalistischen
Systems und sind Teil des real-existierenden staatlichen Systems.
Da sie alle dieselbe Scheisse beabsichtigen sind sie für Libertäre alle gleich.
Außerdem: Wieso sollten sie für uns wichtig sein? Es ist auch eine bodenlose
Frechheit, dass seitens dieser Parteien, demokratische wie nicht-demokratische,
immer so getan wird, als wenn nur sie dazu berechtigt wären, Politik zu machen.
Oder als wenn nur in ihren Reihen politische Arbeit gemacht werden würde. Nur
in ihren Reihen bzw. in ihrem demokratischen System sei es möglich und legi-
tim politisch sich zu betätigen. Das ist eben die Diktatur des demokratischen Systems. Ist das letztlich was anderes als unfreiheitlich? Mitnichten!
Folglich sind mir Wahlumfragen egal. Sie können insofern interessant sein, als
dass sie Gradmesser für die Meinung und die Stimmung in dem Teil der Bevöl-
kerung sind, der stimmberechtigt ist. Das war's aber auch schon. So bleibt ganz
einfach der Satz aktuell, der da lautet: Würden Wahlen etwas verändert, so wären
sie verboten!

Jürgen Stein

von Jürgen Stein - am 14.08.2005 18:17
Wenn sich jeder Bürger hierzulande einen Computer leisten könnte, dann würde auch mir schlecht werden, bei diesen Umfrageergebnissen im Internet. Aber alle anderen Prognosen negieren quasi die Onlineumfrage. Es sieht fast alles nach einer großen Koalition aus. Die einzige Alternative zu dieser angeblichen ungeliebten Variante, wäre rot-rot-grün!! Will heißen wenn man den Politikern denn glauben will, haben auch sie bald selber die Wahl zwischen Pest und Cholera!! Wenn ihr mich fragt, mußte man eine rot-rot-grüne Koalition natürlich im Vorfeld verneinen, denn schließlich will man ja als glaubwürdiger Politiker gewählt werden. Denn ansonsten, könnten stramme Antikommunisten in der SPD zu recht behaupten, denen ist ja geradezu alles recht um an der Macht zu bleiben und würden dann vielleicht voller Frustation die Partei verlassen. Auch die Linkspartei muss natürlich um als glaubwürdige und wählbare Alternative darzustehen rot-rot-grün ausschließen. Aber nach der Wahl ist den Politikern alles recht!!

Nun zur großen Koalition! Die letzte große Koalition die es in diesem Lande gab unter Brandt/Kiesinger beruhte auf freiwilliger Basis. Dies ist also die ach so ungeliebte Variante. Und sie wird wahrscheinlich wieder kommen um eben rot-rot-grün vorerst noch zu vermeiden, weil eben die Linkspartei noch nicht hoffähig genug ist. Diese große Koalition, ist dann aber auch die Chance für einen breiteteren und größeren außerparlamentarischen Widerstand. Da können wir ja nur darauf hoffen, dass uns die Politiker diesen Gefallen tun!!!

von Jürgen Binder - am 16.09.2005 12:29
Ich weiß nicht, warum auf einmal keine Reaktion mehr kommt, nun gut fangen wir einmal so an. Keine Angst nun kommt kein Eigenlob, denn daß stinkt bekanntlich gewaltig.

Nun nach dem es zu der großen Koalition gekommen ist, die aber durchaus auf wackligen Beinen steht, sollte es unsere Aufgabe sein einen außerparlamentariischen Widerstand zu entwickeln.

Selbst bei mir macht sich da langsam die Frustation breit. Günstiger könnte es nicht kommen und alles geht aber wie gewöhlich seinen Gang. Vielleicht fallen euch noch irgendwelche Ideen ein. Denn mir sind sie fast ausgegangen.

Mit anarchistischen Grüßen
Jürgen Binder, FDA (Föderation deutschsprachiger Anarchisten)

von Jürgen Binder - am 02.12.2005 20:21
blah, blah, blubb

von ich weiss nicht, wie ich heiss - am 10.12.2005 16:20
Für solchen Unsinn ist das Forum wirklich zu schade. Bin mal gespannt ob noch mehr solcher geistreichen Beiträge kommen.

Mit anarchistischen Grüßen
Jürgen Binder

von Jürgen Binder - am 29.12.2005 19:56
Salud!

ja, das Forum wird nur sehr selten benutzt & die Qualität der Beiträge lässt leider auch oft zu wünschen übrig.
ich hoffe das unser internet-sekretär bald die neue und dann offizielle Homepage der FdA aufgesetzt hat.
Eine Aktuelle (!) Homepage der FdA hat sicher eine positive Auswirkung auf das Forum. Zumendest ist das meine Erfahrung aus der Zeit als ich die "inoffizielle HP" betreut habe.

LG
Rudolf Mühland

PS: wenn ich in den nächsten Tagen dazu komme, stelle ich mal das eine oder andere zur diskussion ,)

von Rudolf Mühland - am 07.04.2006 11:25
Hallo Rudolf,

Wie ich sehe sind wir was die Qualität der Beiträge in diesem Forum in letzter Zeit betrifft einer Meinung. Und dennoch vertrete ich auf der anderen Seite wiederum die Ansicht, daß wir dieses vorhandene wenn auch inoffizielle Forum durchaus nutzen sollten. Und nicht nur dies. Wir sollten in anderen Foren (wie ich es schon getan habe) für das FDA werben und auch auf dieses vorhandene Forum hinweisen.

Ich weiß nicht wie du dazu stehst, aber dies ist jedenfalls meine Meinung.

Mit anarchistischen Grüßen
Jürgen Binder

von Jürgen Binder - am 23.04.2006 14:22
Salud!
Ich denke auch das wir alle Möglichkeiten das FdA-IFA bekannt zu machen nutzen sollten. Gleichzeitig sollten wir immer auch alle AnarchistInnen auffordern vor Ort Gruppen zu gründen und sich mit uns (FdA-IFA) in Verbindung zu setzten.

LG
R.M.

von Rudolf Mühland - am 03.05.2006 10:29
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