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BananeZitrone, Jpg.

Vorbericht: SV Beckdorf-HG 85 Köthen

Startbeitrag von Jpg. am 02.11.2007 07:28

HG 85 Köthen reist nach Beckdorf
Drh.
Die Moral der HG 85 Köthen ist nach dem überzeugenden Auftritt beim Derby-Sieg über die HSG Wolfen gefestigt. Jetzt gilt es, sich auf das wichtige Auswärtsspiel beim SV Beckdorf zu konzentrieren. In dieser Woche werden sich die Spieler von Trainer Jens Große gezielt auf die Samstagpartie (Anwurf: 19.30 Uhr, Schiedsrichter: Determann/Richter) vorbereiten. Alle Akteure brennen nach dem ersten überzeugenden Auftritt der Saison förmlich auf ihren Einsatz. Gegen die heimstarken Handballer des Tabellensechsten wird es zwar keine leichte, aber vielleicht doch eine lösbare Aufgabe. Für die Anhaltiner ist diese Begegnung nicht nur eine echte Standortbestimmung, nein, sie könnte auch mehr als nur ein Fingerzeig hinsichtlich des weiteren Saisonverlaufs sein.

Der Tabellenelfte fährt am kommenden Samstag mit Sicherheit nicht 350 km anach dem Norden, um die Punkte beim überraschend stark aufspielenden Aufsteiger zu verschenken. Die klare Vorgabe von Trainer Jens Große an die Mannschaft wird lauten, sich so teuer wie möglich zu verkaufen, das Leistungspotenzial der Vorwoche erneut abzurufen und somit den Gastgeber so lange wie möglich zu ärgern. Für die Bachstädter gilt es daher, das schnelle Angriffsspiel der Beckdorfer zu unterbinden und den zuletzt gut aufgelegten Torhüter Stefan Stielert erst gar nicht warm zu schießen. Dass die Bachstädter auch auswärts zu Punkten kommen können, haben sie beim VfL Fredenbeck (29:29) und der TG Münden (31:31) gezeigt.

Der Meister der Oberliga Nordsee spielt das erste Jahr in der Regionalliga Nord und hat sich in den bisherigen vier Heimspielen mit zwei Siegen (Barsinghausen,Glinde) und einem Heim-Unentschieden (Habenhausen) sehr achtbar behauptet. Nur eine Heimniederlage gegen den aktuellen Tabellenführer Edewecht und zwei (in Oebisfelde und zuletzt in Münden (32:34) stehen in der Statistik. Zwei Auswärtssiege (Horneburg, Hameln) setzen ein Achtungszeichen.

Mit 269 geworfen Toren (33,6 je Spiel) verfügt das Team von Uwe Inderthal zurzeit über den besten Angriff der Liga. An den Erfolgen haben vor allem der 28-jährige Stefan Völkers (RR) und der 29-jährige Benjamin Hagen (LA) großen Anteil. Der Linkshänder Stefan Völkers führt aktuell mit 77 Toren die Torschützenliste der Regionalliga Nord an und Benjamin Hagen ist als Vierter in dieser Wertung (54 Tore) unter den Top Ten. Beide haben fast die Hälfte (48,7 %) aller erzielten Tore der Mannschaft geworfen. Hier kommt auf die HG 85- Defensive Schwerstarbeit zu, aber gerade sie und ihre Torhüter waren zuletzt der Erfolgsgarant. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Auftritt der Bachstädter liegt darin, beide SV-Kanoniere in ihrem Aktionsradius zu begrenzen, ausschalten lassen sie sich sicher nicht. Barsinghausen und Glinde musste die Erfahrung machen, dass der Gastgeber ein schnelles Spiel zu organisieren weis und bis zum Schluss unerbittlich kämpft. Mit diesen Qualitätsmerkmalen wusste er bisher die Konkurrenz zu überraschen. Seine Schwächen liegen in der Abwehr, die bereits 257 Gegentore schlucken musste. Damit rangiert das Team an vorletzter Stelle aller Mannschaften.

Die HG 85 hat sich vorgenommen, eine respektable Leistung abzuliefern. Rene Uelsmann (wird an diesem Tag 23 Jahre alt) bzw. Ants Benecke werden den verletzten Andreas Grube auf der linken Außenbahn vertreten müssen.

Quelle: www.hgkoethen.de

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Überraschungsteam oder nur Mittelmaß

Regionalliga: Vor dem Heimspiel gegen Köthen will Inderthal eine Richtungsangabe

Beckdorf (db). Vor dem Abschlusstraining vor dem Heimspiel am Sonnabend um 19.30 Uhr gegen die HG 85 Köthen will der Trainer des SV Beckdorf, Uwe Inderthal, Gewissheit. Seinen Spielern hatte er nach der Schmach am vergangenen Wochenende in Münden nämlich Hausaufgaben aufgegeben. Sie sollen ihm bis Freitag erklären, wohin die Reise in der Regionalliga gehen soll.

Das Heimspiel gegen die SG Eintracht Glinde vor gut zwei Wochen war eine Ausnahme. Im positiven Sinne. Ansonsten haderte Inderthal häufig mit der Einstellung seiner Spieler. Es sei nicht so, dass in Beckdorf Weltuntergangsstimmung herrsche, sagt der Trainer. Aber seine Mannschaft habe eben unnötig zu viele Punkte abgegeben. Der SV Beckdorf steht mit 9:7-Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.
Freitagabend wird Inderthal wissen, woran er ist. Die Spieler sollen ihm sagen, ob sie als Aufsteiger zum Überraschungsteam der Liga werden wollen, oder sich mit Mittelmaß zufrieden geben. Das hatten sie vor der Saison bereits einmal getan. Sie wollten kämpfen bis zum Umfallen. Als Ziel gaben einige Rang fünf aus. „Aber sie haben es nicht umgesetzt“, sagt Inderthal. Der Trainer kann nur vermuten, ob es sich dabei um Selbstzufriedenheit oder Selbstüberschätzung handelt. Fakt ist: In der Oberliga hat Beckdorf am Ende irgendwie immer mit zehn Toren gewonnen. „Das letzte Jahr war zu einfach“, sagt Inderthal.
Das Problem ist, Inderthal weiß genau, was seine Spieler können. Mit der Rollenverteilung in der Mannschaft scheint der Coach nicht ganz einverstanden. Da werden der 20-jährige Paul Gummert und der Neuzugang Till-Oliver Rudolphi plötzlich zu Führungsspielern, obwohl beide dieser Rolle nur bedingt gewachsen sind.
Ob seine Mannschaft ihre Hausaufgaben nachhaltig erledigt hat, wird Inderthal gegen Köthen merken. Vorsorglich hat der Trainer während der zurückliegenden Trainingswoche das Tempo angezogen. Seine Spieler seien das gelaufen, was sie am vergangenen Wochenende beim Aufsteiger TG Münden nicht gelaufen sind.
Köthen hat die Dominanz des vergangenen Jahres scheinbar verloren. Wobei das Programm zum Saisonstart für Köthen heftig war. Gegen Barnstorf, Bremervörde, Fredenbeck und den überraschend starken Aufsteiger Habenhausen musste das Team schon ran und findet sich mit 6:10-Punkten auf Rang elf wieder.
Das Ergebnis steht fünf Minuten nach Spielschluss im Internet.
www.tageblatt.de

Artikel erschienen am: 02.11.2007

von BananeZitrone - am 02.11.2007 16:42
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