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vor 9 Jahren, 10 Monaten
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Jpg.

Vorbericht zum Spiel HG 85 Köthen - VfL Hameln

Startbeitrag von Jpg. am 10.09.2008 18:45

Ersten Heimsieg fest im Blick

Drh. Am Samstagabend stellt sich die neu formierte 1. Männermannschaft der HG 85 Köthen und ihr Neutrainer Enrico Nefe im ersten Heimspiel der Regionalligasaison 2008/2009 gegen den VfL Hameln dem Köthener Publikum vor. Angepfiffen wird die Partie in der Heinz-Fricke-Sporthalle durch die beiden Schiedsrichter Weiss und Köhnken um 19.00 Uhr.
Aus den letzten vier Spielen gegen den Vorjahreszehnten VfL Hameln hat die HG 85 6:2 Punkte geholt, davon vier zu Hause und zwei auswärts. In der Heinz-Fricke-Sporthalle konnten die Gäste noch nie gewinnen. Von der Statistik her ist der Favorit schnell ausgemacht, der vermeintliche Sieger benannt, aber das wäre ein fataler Trugschluss, denn der VfL kommt mit gestärktem Selbstbewusstsein in die Bachstadt, immerhin hat er sein Auftaktspiel gegen den ATSV Habenhausen 32:30 (14:11) gewonnen und sich somit auf Tabellenplatz 5 positioniert. Den Grundstein zum Sieg legte der VfL mit einer in der ersten Spielhälfte überragenden Abwehrleistung. Jedoch zeigte sich, ähnlich wie bei der HG 85 im Wolfen-Spiel, die Chancenverwertung im Angriff ließ zu wünschen übrig. Das wird sich allerdings aufseiten des Gastgebers diesmal anders gestalten, denn Christian Lingk steht seiner Mannschaft wieder zur Verfügung.

Im Team von Trainer Peter Eddelbüttel gab es einige personelle Veränderungen. Kreisläufer Domenic Leinhardt wechselte zum HSV Hannover in die 2. Bundesliga. Benjamin Pelzer (7.Platz/ im Vorjahr 200 Tore) verließ den Verein und sorgte damit für einige Unstimmigkeiten. Jörg Michalewicz, Marc Clausing und Matthias Karau sind ebenso nicht mehr im Kader. Die so entstandenen Lücken füllte der VfL durch Heiko Heemann vom Oberligisten TSG Emmerthal und Dominik Niemeyer vom Oberligisten TV 87 Stadtoldendorf auf. Neu im Team ist auf der Rückraum-Mitte-Position der erst 18-jährige Thorben Kanngießer. Kurz vor dem Saisonstart hat der Regionalligist noch auf dem Transfermarkt Daniel Treutler vom Verbandsligisten MTV Braunschweig abgefischt. Er wird allerdings wegen eines Muskelfaserrisses nicht auflaufen können. Ein Wiedersehen gibt es mit Christian Raddatz, dem die Köthener Spielstätte nicht fremd ist, denn er spielte hier mehrmals mit der SG GW Piesteritz-Wittenberg gegen die Köthener. Der VfL hatte im Vorjahr eine dürftige Auswärtsbilanz. Aus fremden Hallen holte er lediglich 6:24 Punkte. Die jetzige Spielkonzeption sieht vor, anknüpfend an die Abwehrstabilität, nach vorne schneller und erfolgreicher zu agieren. Der VfL-Coach begrenzt aber bereits aufkommende Euphorie: „Mit Dominik Niemeyer und Heiko Heemann mussten wir zwei neue Spieler integrieren. Das braucht Zeit und dadurch fehlte es an Sicherheit im Abschluss. Der Auftritt von Domenik Niemeyer im ersten Punktspiel bestätigte die Erkenntnis des Trainers. Er reagierte übermotiviert und warf nur zwei Tore. Hingegen erfüllten Oliver Glatz mit 11/4 Toren und Heiko Heemann (5) sowie Sven Hylmar (6) die Erwartungen des Übungsleiters.

Die Köthener werden mit ihrem euphorischen Publikum im Rücken diesmal ganz anders als in Wolfen zu Werke gehen. Christian Lingk soll die Angriffsmaschinerie mit seiner Spielübersicht zielstrebig lenken und auch als Vollstrecker tätig sein. Seine Nebenleute werden mit Sicherheit zeigen wollen, dass sie gut vorbereitet ihre taktischen Aufgaben zu lösen imstande sind. Ein Zweipunkteerfolg garantiert der Nefe-Sieben einen vorderen Tabellenplatz.

Quelle: Homepage der HG 85 Köthen

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