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HSG NOH

Presse Oebisfelde-NOH II (GN)

Startbeitrag von HSG NOH am 08.12.2008 07:10

08.12.2008

Gerechtes Remis nach einem umkämpften Spiel
HSG-Reserve spielt 28:28 in Oebisfelde
fh Nordhorn. Es waren nur noch wenige Minuten in der ausverkauften Hans-Plickert-Halle des SV Oebisfelde zu spielen. Und unter den 450 Zuschauern, die die Gastgeber unermüdlich angefeuert hatten, fürchteten nicht wenige, dass der Tabellenvorletzte der Handball-Regionalliga nach einem umkämpften und zerfahrenen Spiel gegen die HSG Nordhorn II erneut mit leeren Händen dastehen würde. Schließlich führten die Gäste mit 28:26 und es war das erste Mal in der zweiten Halbzeit, dass sich überhaupt ein Team mit zwei Toren abgesetzt hatte. Doch die Nordhorner Bundesliga-Reserve kam zu keinem weiteren Treffer, während der Oebisfelder Kampfgeist mit zwei Treffern zum 28:28 (12:13)-Endstand belohnt wurde. „Ein gerechtes Ergebnis“, wie selbst HSG-Spielertrainer Heiner Bültmann einräumte.

Die Nordhorner blieben damit nach zuvor einem Unentschieden gegen Hameln und einer Niederlage in Wolfen zum dritten Mal in Folge sieglos. Daran konnten auch neun Treffer von Csaba Szücs nichts ändern, der damit erfolgreichster Werfer des Tabellensiebten war (15:11 Punkte). Dennoch fiel Bültmanns Fazit positiv aus. Dass sich seine jungen Spieler von der harten Spielweise des Gegners nicht beeindrucken ließen, hat ihm besonders gut gefallen. „Wir haben ordentlich etwas abbekommen und dennoch mutig weiter gespielt“, berichtete er.

Vor allem der Angriff war gefordert. Dass die Oebisfelder von Beginn an Szücs in Manndeckung nahmen und später mit Pavel Mickal auch dem zweiten HSG-Akteur aus dem Profi-Kader eine Sonderbewachung angedeihen ließen, führte zu einem hektischen und zerfahrenen Spiel. Doch Rouven Loepke, der fünf Mal erfolgreich war, und David Kalter (1) übernahmen selbstbewusst die Verantwortung. Und mit Florian Lammering (4/1) erzielte ein weiterer Akteur der jungen Garde wichtige Tore. Das einzige, was Bültmann seinem Team ankreiden konnte, war die Chancenverwertung. „Wir haben einige freie Bälle mehr vergeben als Oesbisfelde“, sagte er, „das hat sich gerächt.“

Erstmals hat auch Steffen Lüning (Foto) nach seiner Rückkehr vom VfL Pfullingen wieder im HSG-Trikot um Punkte gespielt. Auch wenn ihm im Angriff noch ein wenig die Bindung fehlte, so erhofft sich Bültmann für die Zukunft doch einiges von dem Rückraumspieler. „Wir müssen ihm Zeit geben, mit uns zu trainieren und sich an die höhere Klasse zu gewöhnen“, sagte Bültmann, der mit seinem Team am kommenden Sonnabend im letzten Spiel des Jahres beim Spitzenreiter VfL Edewecht gefordert ist.

SV Oebisfelde: Stefani, Plitzko; Eckert, Nico Bischoff (2), Bethge (1), Hermann (9/3), Vorobev (1), Thiele (2), Wolter (2), Vogel (5), Kalupke (6), Seiler, Norman Bischoff.

HSG Nordhorn II: Helge Rigterink, Bartels; Christoph Poll (1), Loepke (5), Bültmann, Wenderoth (2), Frieman (3), Kalter (1), Eike Rigterink, Lammering (4/1), Mickal (3), Szücs (9), Lüning.

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