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vor 8 Jahren, 4 Monaten
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HSG NOH

Spielbericht Hameln-NOH II (GN)

Startbeitrag von HSG NOH am 27.04.2009 15:55

27.04.2009

HSG Nordhorn II im Hexenkessel mit kühlem Kopf
31:30-Sieg beim VfL Hameln
gn Hameln. Die Regionalliga-Handballer der HSG Nordhorn II sind mit einem 31:30 (13:14)-Erfolg vom Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten VfL Hameln zurückgekehrt. Die Mannschaft von Trainer Heiner Bültmann legte mit dem Sieg beim ehemaligen Bundesligisten so etwas wie eine Reifeprüfung ab. „Wir haben kämpferisch dagegen gehalten und dem Druck stand gehalten“, sagte Bültmann, der von der Atmosphäre in der Halle sehr angetan war. „Es war ein echtes Highlight in einem Hexenkessel. So eine Stimmung hatte ich nicht erwartet.“

Die Nordhorner ließen sich von der Stimmung und der aggressiven Spielweise der Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen. So entwickelte sich eine erste Halbzeit, in der sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte – bis zum Halbzeitstand von 13:14 aus HSG-Sicht. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste allerdings in den Startblöcken hängen, Hameln erspielte sich bis zur 35. Minute eine 19:14-Führung. Bültmann reagierte und nahm eine Auszeit, um den Negativtrend aufzuhalten. Mit Erfolg: Die HSG II verkürzte den Abstand wieder und war nach 42 Minuten bis auf einen Treffer herangekommen (20:21).

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch, in dem die Nordhorner sogar die Nerven hatten, durch Florian Lammering ein Kempa-Tor zum 27:27-Ausgleich anzubringen. Der HSG-Linksaußen kam nur im zweiten Durchgang zum Einsatz und verbuchte dabei immerhin fünf Treffer – bei nur einem Fehlversuch. Überhaupt zeigten sich die Außen in guter Verfassung, David Kalter war von der rechten Seite neun Mal erfolgreich. „Wir haben 16 Tore von den Außenpositionen erzielt, das war schon gut“, sagte Bültmann, der auch Torhüter Dennis Bartels eine „sehr gute Partie“ attestierte. Doch nicht nur Bartels machte auf sich aufmerksam, auch sein Kollege Helge Rigterink, der gleich drei Siebenmeter abwehrte.

Die Partie stand auch in den Schlusssekunden noch auf des Messers Schneide: Hameln war bei der 31:30-Führung der HSG II in Ballbesitz und kam fünf Sekunden vor dem Ende zum Wurf. Doch der mit zehn Treffern bester VfL-Schütze Jannis Pille traf in dieser Situation nur die Latte – der Rest war Nordhorner Jubel. Die HSG-Spieler bildeten einen Kreis und skandierten „Auswärtssieg, Auswärtssieg“. Von den Hamelner Zuschauern gab es trotz der Enttäuschung über die Niederlage Anerkennung für die HSG, weil sich die Nordhorner reingehängt hatten, obwohl es für sie um nichts mehr geht. Bei noch drei ausstehenden Spielen und nun 30:24 Punkten steht aber bereits jetzt fest, dass die HSG II ihre erste Regionalliga-Saison nach dem Aufstieg auf keinen Fall mit einem negativen Punkteverhältnis abschließen wird.

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt; Glatz (8/5), Höltje, Heemann (4), Pille (10), Hylmar (4), Wick, Raddatz (4/1), Staniszewski, Emmel.

HSG Nordhorn II: H. Rigterink, Bartels; Wilmsen (3), C. Poll, Loepke (6/5), Bültmann (3), Wenderoth (2), Frieman, Kalter (9), Terwolbeck, M. Poll, Lammering (5), E. Rigterink (2), Lüning (1).

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