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vor 8 Jahren, 4 Monaten
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SUN07

Aschersleben-Halle

Startbeitrag von SUN07 am 18.05.2009 09:50

ASCHERSLEBEN/MZ. Das letzte Heimspiel des HC Aschersleben ist fast ein Spiegelbild der vergangenen Saison gewesen. Licht und Schatten wechselten innerhalb der 60 Minuten wie in der ganzen Punktspielserie in der Handball-Regionalliga. Trotzdem überwog das Positive und so stimmte dann auch der 36:32-Sieg gegen den HC Halle versöhnlich. Und: Die Alligators sind das beste Team in der Liga aus Sachsen-Anhalt.

Doch nach einem Erfolg sah es zumindest in den ersten 30 Minuten nicht aus. Die Gäste legten ein hohes Tempo vor und überrannten die Alligators fast. Vor allem die Konter brachten den HC von einer Verlegenheit in die andere. So lagen die Saalestädter zur Pause mit 18:12 vorn. Allerdings stellten sich zu diesem Zeitpunkt nicht wenige Zuschauer die Frage, ob Einheit das hohe Tempo auch über die gesamte Spielzeit gehen kann.

Und die Antwort sollten die zweiten 30 Minuten geben. Mitte der zweiten Halbzeit neigte sich die Waage in Richtung Alligators. Und wie die Gäste in Hälfte eins, drehte der HC Aschersleben mit Konterspiel die Partie. Als Johannes Lässing nach 50 Minuten die 30:29-Führung erzielte, war das das Signal für einen energischen Endspurt, der letztendlich den erhofften Sieg brachte.

Vor der Partie wurden Ferenc Szam, der in der kommenden Saison in der ersten ungarischen Liga spielen wird, Eddy Eicken, Johannes Lässing und Andreas Bäuerle verabschiedet.

Die Begegnung war von der ersten Minute an temporeich. Zunächst bestimmten beide Angriffsreihen das Geschehen. Sowohl die Krokodile als auch der HC Einheit kamen immer wieder zu einfachen Toren. Nach gut zehn Minuten begann die beste Zeit der Gäste. Bei den Ascherslebenern wurden die Angriffe nicht mehr konsequent durchgespielt. Auch ließ die Wurfeffektivität zu wünschen übrig. So kommentierte Co-Trainer Frank Seifert nach 13 Minuten einen Fehlversuch von Andreas Bäuerle, der völlig frei scheiterte: "Der muss sitzen!" Der Gast setzte in der Folgezeit vor allem durch Konter die Akzente und lag zur Pause mit sechs Toren vorn (12:18).

Auch die ersten Minuten in Hälfte zwei ließen aus Ascherslebener Sicht zunächst nichts Gutes erahnen. Der Vorsprung wuchs sogar auf sieben Tore (15:22). Doch dann war es mit der Herrlichkeit der bis dahin überzeugenden Saalestädter mehr oder weniger dahin. Das temporeiche Spiel forderte seinen Tribut. Die Alligators drückten nun dem Spiel den Stempel auf. Fehler des Kontrahenten wurden mit Kontern bestraft. Beim 27:27 (47.) war der Ausgleich geschafft. Dass beim HCA dennoch nicht alles rund lief, zeigte die 49. Minute. In Überzahl leistete sich das Team gleich drei technische Fehler. Trotzdem traf Lässing vom Punkt zur 30:29-Führung (51.).

In den letzten sechs Minuten waren dann die Alligators die konditionell deutlich bessere Mannschaft. Johannes Lässing, Carsten Kommoß und Paul Otto machten unter dem Jubel der Fans den 36:32-Sieg perfekt.

Alligators: Böhm Wichmann; Kommoß (7), Böcker, Seifert (1), Szam (3), Eicken, Lässing (3), Müller (7), Bäuerle, Lampe (1), Filippov (7), Liesche (2), Otto (5);

HC Halle: Schmidt, Feger, Mocker; Gragert (10), Niestroj, Steinbach (1), Hollstein (4), Dreibrodt (1), Kühnel (1), Suchanke (2), Haase, Klatt (8), Kern (5).

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