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vor 8 Jahren, 3 Monaten
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Jannes

Bremervörde doch nicht in der Regionalliga???

Startbeitrag von Jannes am 06.06.2009 10:47

Gloth kommt – Hölling weg

aus Bremervörder Zeitung


Bremervörde (mib). Thomas Gloth hat unterschrieben. Der ehemalige Handball-Bundesligacoach soll neuer sportlicher Leiter, so der offizielle Sprachgebrauch, beim Zweitliga-Absteiger TSV Bremervörde werden. „Ich will helfen, die Panne zu reparieren – auch aus alter Verbundenheit“, sagte der 50-Jährige gegenüber der BZ. Sein Vorvertrag hat allerdings nur für die Regionalliga Gültigkeit. Wie die BZ gestern aus gut informierten Kreisen erfuhr, muss der TSV in der nächsten Saison auf seinen „Ur-Bremervörder“ verzichten. Die Nordsee-Zeitung vermeldet in ihrer heutigen Ausgabe den Wechsel von Marcus „Bomber“ Hölling zum Oberliga-Aufsteiger TV Schiffdorf.


Für Thomas Gloth war es das erste Mal seit mehr als 25 Jahren, dass er die Sporthalle in der Tetjus-Tügel-Straße durch den Kabinentrakt betrat. Gloth trug während seiner aktiven Handballerzeit selbst zwei Jahre das Trikot der Grün-Roten. Mittwochabend schließlich stellte er sich der zum Training versammelten Mannschaft vor und gab erste Einblicke in seine Trainingsphilosophie.

Jörg Müller, Geschäftsführer der Handball GmbH Bremervörde, freut sich, dass Gloth seiner Bekundung, dem TSV in der Phase des Abstiegs der ersten Herren aus der Zweiten Bundesliga und dem Insolvenzantrag des alten wirtschaftlichen Trägers helfen zu wollen, kraft Vertragsunterzeichnung untermauert.

Eine wichtige Entscheidung wäre somit getroffen, doch es gibt nach wie vor viele Fragezeichen. Und die entscheidende Antwort steht noch aus, denn auch gestern stand nicht fest, ob der Zweitliga-Absteiger überhaupt in der Regionalliga spielen wird – dabei ist die Saison schon seit 14 Tagen beendet und die Mannschaft seit gestern auf Mallorca-Fahrt.

Die finanziellen Rahmenbedingungen sind nach wie vor nicht so, als dass sich der neue wirtschaftliche Träger zu einem definitiven „Ja“ in Sachen 3. Liga durchringen konnte. Und der Vertrag mit Thomas Gloth und dessen „Agentur für DialogMarketing“ beinhaltet daher auch eine beiderseitige Ausstiegsklausel zum 30. Juni. Gloth geht allerdings davon aus, dass der TSV, der für die 3. Liga gemeldet hat, dort auch spielen wird.

„Eine wettbewerbsfähige Mannschaft“, so ehemalige Erstligatrainer und Manager (Gummersbach, Großwallstadt, Bad Schwartau, Fredenbeck), sei allerdings eine Voraussetzung, um als „sportlicher Leiter“ oder auch „Team-Manager“ in Bremervörde tätig zu werden. Und in dieser Hinsicht erhoffe und erwarte er „jetzt auch Signale von der Mannschaft, ihre Zusage für die nächste Saison zu geben“. Wenn sich die Spieler bereit erklärten, weiterhin für den TSV Bremervörde spielen zu wollen, „wäre das ganz sicher auch ein Signal für die regionale Wirtschaft; nach der Devise: „Seht her, wir reparieren gemeinsam den Schaden“. Konkrete Zusagen der Spieler, die finanziell gegenüber den Vorjahren erhebliche Abstriche machen müssten, gibt es bislang aber nicht.

Geschäftsführer Müller hofft, dass von der Verpflichtung eines ausgewiesenen Fachmannes wie Gloth Signalwirkung ausgeht. Müller denkt dabei einerseits an die Spieler, denen trotz immer noch schwierigster finanzieller Rahmenbedingung die Entscheidung leichter gemacht werden soll, sich zum Leistungshandball-Standort Bremervörde zu bekennen. Gleiches gilt für potenzielle Sponsoren, die sich bislang nicht entscheiden konnten, sich für Zukunft des Spitzenhandballs in der Ostestadt zu engagieren.

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