Abgang Bremervörde

Startbeitrag von HB_HB am 07.07.2009 05:45

Ein Knaller gegen den Meister Kiel


Von Olaf Kowalzik


Bremen. Für den ATSV Habenhausen ist es das Spiel der Spiele. Der Handball-Oberligist bestreitet am Freitag, dem 31. Juli, um 19 Uhr in der Halle am Bunnsackerweg, die in Zukunft "Hinni-Schwenker-Halle" heißt, ein Freundschaftsspiel gegen den THW Kiel. Hinrich Schwenker spielte 40 Jahre beim Südbremer Traditionsverein und führte 1959 das letzte gesamtdeutsche Team zum Feld-Weltmeisterschaftstitel. Er zählte zu den erfolgreichsten deutschen Spielern der fünfziger und sechziger Jahre. Die Karten für die Partie gegen den mehrfachen deutschen Meister sowie Champions- League-Sieger sind ab 22. Juli in der Geschäftsstelle des ATSV Habenhausen (Telefon 0421/8060751) erhältlich.

Der neue Kader des ATSV Habenhausen nimmt derweil nach dem Abstieg aus der Regionalliga weiter Konturen an: Nach Torwart Marius Voß (TV Bissendorf-Holte) und Rechtsaußen Jan-Lukas Heinrich (SV Beckdorf) hat nun auch der ehemalige Jugend-Nationalspieler Malvin Patzack die Bremer in Richtung Regionalliga-Aufsteiger SG Achim/Baden verlassen. Axel Siemer trainiert nach seinem Bänderriss im Fuß mittlerweile zwar ganz locker wieder mit, er wird dem Team aber bestenfalls als eiserne Reserve zur Verfügung stehen.

Dafür werden die aus der A-Jugend aufgerückten Hauke Marien (Rechtsaußen) und Maik Lüssen (Linksaußen/Kreis), der mit einem Doppelspielrecht ausgestattete A-Jugendliche Nick Flemig (Rechtsaußen) und vor allem der vom Zweitliga-Absteiger TSV Bremervörde gekommene Allrounder Muris Salkic den Oberliga-Kader aufwerten. Salkic, ein ehemaliger Habenhauser, ist vielseitig einsetzbar. "Er ist für uns ein ganz großer Kracher und wird vor allem im Rückraum spielen", sagt Trainer Thomas Panitz.

Klar ist für ihn damit auch das Ziel für die kommende Saison: "Wir wollen oben angreifen und nicht im Mittelfeld dümpeln." Dafür legt er sich mit seiner Mannschaft in der Saisonvorbereitung ab dem 15. Juli sechs- bis siebenmal in der Woche mächtig ins Zeug.

quelle: weser-kurier

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TSV-Duo findet neue Vereine
Bremervörde. Mit dem TSV Bremervörde nach dem zum Albtraum gewordenen „Abenteuer 2. Liga“ zurück in die Regionalliga wollten sie unter den gegebenen Umständen nicht, jetzt haben zwei Handballer des TSV neue Vereine gefunden: Linksaußen Muris Salkic zieht es zurück nach Bremen zum Regionalliga-Absteiger ATSV Habenhausen. Torwart Artur Banisz will in den kommenden Tagen einen Vertrag bei seinem alten Verein WKS Slask Wroclaw in der polnischen ersten Liga unterschreiben.

So kannte man ihn in der vergangenen Saison viel zu selten: Nach einem Zweitligajahr mit vielen Verletzungen wechselt Linksaußen Muris Salkic vom TSV Bremervörde zum ATSV Habenhausen. Keeper Artur Banisz (kleines Foto) zieht es zurück ins polnische Breslau zu WKS Slask Wroclaw. Fotos: AlgermissenWährend Adnan Salkic (28) beim TSV Bremervörde bleibt und in der kommenden Spielzeit in der Handball-Regionalliga neu angreifen will, hatte sein Bruder Muris (29) bereits vor Wochen seinen Abschied aus der Ostestadt angekündigt. Wohin sein sportlicher Weg führen würde, das jedoch war bislang nicht bekannt. Jetzt ist es geklärt: Muris Salkic wird in der kommenden Saison für den ATSV Habenhausen in der Oberliga auf der Platte stehen.

Beim Bremer Regionalliga-Absteiger, für den Muris Salkic bereits bis 2005 die Schuhe schnürte, scheint der ehemalige Linksaußen des TSV indes eine andere Rolle übernehmen zu sollen. „Er ist für uns ein ganz großer Kracher und wird vor allem im Rückraum spielen“, wird ATSV-Trainer Thomas Panitz zitiert. Gegenüber der BZ bestätigte gestern Adnan Salkic, der gemeinsam mit Bruder Muris noch bis zum Wochenende in der alten Heimat im bosnischen Tuszla weilt, per Telefon den Wechsel: „Ja, die Sache ist entschieden. Muris wechselt zu Habenhausen.“

Eine weitere Bremervörder Personalie indes ist noch nicht ganz geklärt, aber es ist fast spruchreif, dass Keeper Artur Banisz wieder bei seinem alten Verein WKS Slask Wroclaw (Breslau) in der ersten Liga anheuert. „Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben, aber alle Details sind geklärt. Ich denke, dass die Formalitäten in zwei oder drei Tagen über die Bühne sind“, bestätigte Banisz, der bereits wieder in Breslau wohnt, gestern im Telefonat mit der BZ.

Sportliche Gründe seien es, betonte Banisz, die ihn zurück nach Polen zögen. „Bremervörde ist eine schöne Stadt, die Leute waren nett zu mir, und auch mit dem Team habe ich mir super verstanden“, sagte Banisz. „In der Zweiten Liga hätte ich gern weiter für Bremervörde gespielt, aber so suche ich nochmal die Herausforderung in Polen.“

Mit WKS Slask Wroclaw hatte Banisz in der Saison 2004/05 das Achtelfinale im EHF-Cup erreicht. 2007 war das Team aus der ersten Liga abgestiegen, schaffte jetzt aber den Wiederaufstieg. „Es wäre toll, wenn wir nochmal oben mitspielen könnten“, findet Banisz, der auch wegen der Familie in die Heimat zurückkehrt, die Verbindung an die Oste aber nicht abreißen lassen will: „Ich wünsche dem TSV viel Erfolg und werde zu Weihnachten oder im nächsten Jahr mal vorbeikommen, um das Team und Freunde zu besuchen.“



Quelle: Bremervörder Zeitung

von JuliaM - am 10.07.2009 10:14
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