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vor 13 Jahren, 2 Monaten
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Mi.ma

VfL Hameln vs. TSV Bremervörde

Startbeitrag von Mi.ma am 04.04.2005 13:15

Auch "Frau mit Pfiff" kann den VfL nicht beeindrucken

Hamelner feiern 33:30-Triumph / Gutes Raddatz-Comeback

Handball (hjk). Keine Frage: Die Frau hatte Pfiff. Schiedsrichterin Elke Schumacher verschaffte sich beim Regionalligaspiel des VfL Hameln gegen den TSV Bremervörde mit ihrer Trillerpfeife mächtig Respekt. Doch letztlich konnte auch die resolute Unparteiische, die die Partie mit ihrem wesentlich souveräner auftretenden Partner Gerd Wagner (Elsfleth/Varel) leitete, das Spiel mit ihrer wilden Pfeiferei nicht mehr kippen. Das Team von Peter Eddelbüttel triumphierte mit 33:30 (15:15), obwohl 60 Sekunden vor Schluss nach Zeitstrafen gegen Wulff, Leinhart, Bornemann und Glatz mit Tschirch und Niemeyer nur noch zwei (!) VfL-Feldspieler auf dem Parkett standen...

Doch zu diesem Zeitpunkt war die Messe längst gelesen. Denn unter dem Jubel der über 400 begeisterten Fans hatte Bornemann bei doppelter Unterzahl mit dem Treffer zum 33:29 eineinhalb Minuten vor Spielende den Sack schon zugemacht. Der 13. Saisonsieg war nach zuvor 0:10 Punkten gegen diesen Gegner zugleich der erste Erfolg des VfL über das stark besetzte Ensemble des TSV. Der ließ auch vorgestern seine große Klasse aufblitzen und hatte in Naumann (6), Klintworth (6/3) und den zum Zweitligisten Solingen wechselnden starken Rechtsaußen Friedrich (5) seine besten Torschützen.

Der VfL verdiente sich den Sieg mit einer erstklassigen Leistung in der Abwehr, in der Raddatz nach viermonatiger Verletzungspause wegen eines Handbruchs ein gelungenes Comeback feierte. "Ich bin mit seiner Leistung sehr zufrieden. Ohne ihn hätten wir in den Deckung Probleme bekommen", meinte Eddelbüttel, der seinem Team eine "tolle

kämpferische Vorstellung" bescheinigte. Schwächen und Nerven zeigte der VfL nur Mitte der ersten Halbzeit, als bei vierminütiger doppelter Überzahl aus einer 12:9-Führung ein 12:13 Rückstand wurde. Dafür lief es dann nach der Pause auch spielerisch wie geschmiert. Eine starke Partie machte Jobst Tschirch (5), Haupttorschütze war einmal mehr, trotz offensive Deckung, Hajo Wulff, der sein Konto mit zehn Treffern auf 198 Buden aufstocken konnte.

VfL Hameln: Meyer, Plitzko; Glatz (5), Bornemann (5), Wulff (10), Leinhart (4), Niemeyer (4), Tschirch (5), Backhaus, Raddatz.



© Dewezet, 04.04.2005

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