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vor 12 Jahren, 3 Monaten
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doncocotti

Die "verdammte Pflicht" zu helfen

Startbeitrag von doncocotti am 10.08.2005 09:05

Hallo,
hier mal zwei Berichte aus der örtlichen Presse zum bevorstehenden Benefizspiel zwischen dem TBV Lemgo und Wilhelmshaven in Cloppenburg am 17.08.
Karten sind noch zu haben und wir hoffen auf eine volle Hütte.

Vielleicht dann bis Mittwoch, oder !?

der DON


Bericht der Münsterländischen Tageszeitung auf www.mt-news.de:

Die „verdammte Pflicht“ zu helfen
Die Handballbundesligisten Lemgo und WHV bestreiten Benefizspiel in Cloppenburg

Kreis Cloppenburg (ll) – Das Motto „Wir helfen Winnie“, das über dem Handballbenefizspiel zwischen den Bundesligisten TBV Lemgo und Wilhelmshavener HV steht, ist für die beiden Manager der Teams aus der höchsten deutschen Spielklasse keine leere Flos-kel: „Wir Gesunden haben die verdammte Pflicht, Kranken zu helfen“, meint Dieter Koopmann vom WHV zu den Beweggründen, warum sein Verein gerne zugesagt hat, am Mittwoch kommender Woche (17. August, 20 Uhr) in der Cloppenburger Halle an der Leharstraße gegen den TBV für die gute Sache anzutreten.

„Als ich von Winnie Brinkmanns Schicksal erfahren habe, hat mich das schon berührt“, sagte Koopmann gestern während einer öffentlichen Pressekonferenz im Musikhaus Witte. Am 6. Oktober 2003 war Winnie Brinkmann, als Mitglied der Sponsoringgruppe dem Vorstand des Männeroberligisten TV Cloppenburg zugehörig, schwer verunglückt und ist seitdem Wachkomapatient.

Just an diesem Tag hätte sein Schwager und TVC-Trainer Andreas Roßberg mit ihm nach Wilhelmshaven wollen – zum Bundesligaspiel WHV gegen TBV Lemgo. „Im Krankenhaus habe ich Winnie dann versprochen, für ihn ein Handballspiel zu organisieren“, erzählt Roßberg. Ursprünglich hatte ihm eine Partie zwischen seiner Mannschaft und Lemgo vorgeschwebt, aber TBV-Manager Holpert kam auf die Idee, den WHV mit ins Boot zu holen: „Wilhelmshaven ist ja dicht an Cloppenburg.“ Die Kontakte zu Holpert hatte TVC-Teammanager Oliver Galeotti geknüpft, der federführend an der Organisation dieses Handball-leckerbissen beteiligt ist.

Die Zusagen der beiden Bundesligisten lag also schnell vor, nun galt es, einen Termin zu finden. „Da bot sich die Vorbereitung an“, sagt Holpert. Als der 17. August feststand, war indes noch nicht klar, dass zum Saisonstart am 2. September ausgerechnet diese beiden Teams gegeneinander antreten. Dieser Umstand ist aber kein Grund, mit der zweiten Garde anzutreten: „Es ist die heiße Phase der Vorbereitung, da kommen wir natürlich mit der vollen Besetzung“, verspricht Holpert. Allein die drei Juniorennationalspieler Asgeir Örn Hallgrimsson, Sven-Sören Christophersen und René Selke werden wegen der U-21-WM vom 15. bis 28. August in Ungarn. Wilhelmshaven muss auf die vier Langzeitverletzten Marc Hohenberg, Bennet Wiegert, Rico Bonath und Allan Rasmussen verzichten, tritt aber sonst „mit voller Kapelle“ an.

Es wird also ein Stelldichein zahlreicher Nationalspieler wie etwa Jan Fegter, Jacek Bedzikowski und Manuel Liniger auf Wilhelmshavener Seite sowie beispielsweise Markus Baur, Christian Schwarzer und Volker Zerbe vom TBV. „Wir wollen nicht nur auf Ergebnis spielen, sondern demonstrieren, welch’ faszinierende Sportart Handball ist“, verspricht Koopmann und hofft wie Holpert im Sinne eines großen Erlöses, der allein für die therapeutischen Maßnahmen verwendet wird, auf „eine rappelvolle Halle“.


* Das Vorspiel bestreiten von 17.45 Uhr an Oberligist TVC gegen die HSG Varel (2. Liga).



Bericht der Nordwest-Zeitung auf www.nwz-online.de, Lokalausgaben, Der Münsterländer:

Manager aus Lemgo und Wilhelmshaven helfen gerne
HANDBALL Benefizspiel zu Gunsten von Winnie Brinkmann am 17. August mit stärksten Formationen

Von Carsten Mensing

CLOPPENBURG - In rund vier Wochen beginnt die Handball-Bundesligasaison 2005/ 2006 – die Manager der 18 Eliteclubs stecken genau wie Mannschaften und Trainer schon mitten in der heißen Vorbereitungsphase. Dieter Koopmann, sportlicher Leiter beim Wilhelmshavener HV, und Fynn Holpert, Macher beim TBV Lemgo, kamen gestern trotzdem extra nach Cloppenburg, um die Werbetrommel für ein Benefizspiel der beiden Clubs zu rühren. Dieses steigt – wie berichtet – am Mittwoch, 17. August, 20 Uhr, zu Gunsten des Wachkomapatienten Winnie Brinkmann in der Cloppenburger Halle an der Leharstraße. „Es ist für uns Gesunde eine Verpflichtung, Kranken zu helfen“, erklärte Koopmann.

Stichwort Verpflichtung: Koopmanns Kollege Holpert betonte, dass sich sein Club gerne für caritative Zwecke engagiere. „Für die Aktion ,Lippe gegen Leukämie‘ sind so vor einiger Zeit rund eine Million Euro zusammengekommen.“ Holpert, der Winnie Brinkmann gestern zum ersten Mal persönlich traf, betonte, dass ihn das Schicksal des Molbergers emotional sehr berühre.

Beide Manager betonten, dass die Clubs – abgesehen von verletzten Spielern – die jeweils stärkste Formation aufs Feld schicken werden. Autogrammjäger kommen bei Namen wie Volker Zerbe und Daniel Stephan also voll auf ihre Kosten. „Wir werden rechtzeitig da sein, so dass alle Wünsche erfüllt werden“, versprach Holpert.

TVC-Trainer Andreas Roßberg bedankte sich unterdessen für die Hilfsbereitschaft der mittlerweile mehr als 50 Sponsoren. „Sie haben dafür gesorgt, dass wir für die Vorbereitung des Benefizspiels bislang null Euro ausgegeben haben. Wir hoffen auf einen großen Erlös zu Gunsten von Winnie und seiner Familie.“


Winnie Brinkmann Helfen – so geht’s

Am 15. Oktober 2003 verunglückte der Molberger Winnie Brinkmann nachmittags bei heimischen Renovierungsarbeiten. Das langjährige Mitglied der TVC-Männer-Sponsorengruppe leidet seitdem an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma und benötigt als Wachkomapatient eine Betreuung rund um die Uhr. Kommunikation mit seinen Kindern und seiner Frau Bärbel findet ausschließlich über den so genannten Augencode statt. Um seinen Zustand zu verbessern, sind spezielle und kostspielige Therapien zwingend erforderlich.

Ein Spendenkonto für den 40-Jährigen wurde bei der Volksbank Cloppenburg unter der Nummer 30 870 600 eingerichtet. Weitere Fragen beantworten Andrea Roßberg und Andreas Roßberg gerne persönlich unter 0 44 71/ 8 36 06.

Karten gibt es weiterhin im Vorverkauf beim Musikhaus Witte, dem Badstudio Wilken und dem Rehazentrum.

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