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News vom SV Grün-Weiß

Startbeitrag von wb-handball am 16.08.2005 18:49

Aus der MZ vom 15.08.2005

Klassenerhalt in Nordstaffel besitzt allerhöchste Priorität

Handball: Regionalligist SV Grün-Weiß hat Trainings-Intensität erhöht

Von Thomas Tominski

Wittenberg/MZ. Mario Bode hat klare Vorstellungen. Bei seiner Antrittsrede wählte der 38-Jährige gekonnt die Balance zwischen Zuckerbrot und Peitsche, mit dem Ziel Klassenerhalt endete der Monolog. Fest steht: Auf den zweifachen Familienvater wartet ein schweres Erbe. Nach der Trennung von Trainer Thomas Eckleben steht Bode vor dem Neuaufbau der Mannschaft. Mit Sebastian Tietz, Jens Große (beide HG 85 Köthen), Steffen Bödemann, Raik Nathow (beide LVB Leipzig) sowie René Knabe (Eintracht Glinde) haben zum Saisonende fünf Leistungsträger den SV Grün-Weiß verlassen, Sven Kuhne (Ziel unbekannt) und Torsten Raddatz (Laufbahn beendet) stehen den Regionalliga-Handballern ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Trotz dieses personellen Aderlasses bleibt Bode Optimist: „Unser Ziel heißt ganz klar Klassenerhalt. Andere Vorgaben wären reine Utopie. Wenn die Spieler mitziehen, wird es auch keine Probleme geben.“

Der 38-Jährige überlässt in der Vorbereitung (Saisonstart am 27. August) nichts dem Zufall. Das Training wurde auf vier Mal pro Woche aufgestockt, Neuzugänge und Rückkehrer sollen schnellstmöglich integriert werden. Fakt ist: Das Gesicht der ersten Mannschaft hat sich verändert, bekannte Namen zieren jedoch den Meldebogen. Maik Engel bleibt die Nummer eins zwischen den Pfosten, Robert Szép-Kis, Matthias Schwalbe, Tobias Scheinert, René Seiffert, André Möller und Torsten Fuchs geben auf dem Feld den Ton an. Aus der zweiten Mannschaft haben David Kunze, Andreas Olle und Nico Meckel den Sprung Richtung Regionalliga geschafft, Rechtsaußen Thomas Metting vom SV Blau-Rot Coswig ist die einzig unbekannte Größe. Der neue Coach ist ebenfalls ein gestandener Handballer. Als Rechtsaußen sammelte er beim SC Dynamo Berlin und SC Leipzig genug Erfahrungen, um bei seinen Schützlingen mit Sachverstand glänzen zu können. „Ich kenne die Sprache der Spieler ganz genau. Und das ist mein großer Trumpf.“ Seine letzte Station als Coach und Akteur erlebte er beim Jessener SV. Robert Szép-Kis und René Seiffert, die dort ein einjähriges Gastspiel gaben, brachten Bode nach dem Abschied Ecklebens beim Vorstand ins Gespräch, nach der Kontaktierung folgte die baldige Vertragsunterzeichnung.

Kis, Fuchs und Engel sind nach Ansicht des neuen Übungsleiters die „Leitwölfe“ im Team. Der „Rest der Truppe“ besitze noch genügend individuelles Entwicklungs-Potenzial. Der Verein selbst versucht sich nach dem Wechsel in die Nordstaffel nicht in Nebensächlichkeiten zu verstricken. Hauptaugenmerk ist der Punktspielbetrieb, auf eine Teilnahme am Pokalwettbewerb wird verzichtet. Bode abschließend: „Es ist schade, dass so viele Leistungsträger den Verein verlassen haben. Jetzt ist noch mehr Kampfgeist gefragt.“

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