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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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BastiS.

"Kräftig zupacken" heißt die Devise beim VfL

Startbeitrag von BastiS. am 14.01.2006 12:21

Regionalligist muss sich beim Tabellenzweiten TSG Hatten-Sandkrug auf Abwehrschlacht einstellen

Handball (hjk). Für die Handballer des VfL kommt's, was die Schwere der Punktspiel-Aufgaben betrifft, knüppeldick: Eine Woche nach dem Treffen gegen Regionalliga-Spitzenreiter SG Achim/Baden (33:41) steht an diesem Sonnabend das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TSG Hatten-Sandkrug (17 Uhr) auf dem Programm. "Da müssen wir durch. Wir können uns die Gegner schließlich nicht aussuchen. Und das wir in der wahrscheinlich ausverkauften Huder Sporthalle krasser Außenseiter sind, versteht sich von selbst", gibt sich VfL-Trainer Peter Eddelbüttel vor dem ersten Rückrundenspiel keinen Illusionen hin.



In dieser Woche hat der Coach mit seinen Schützlingen die deutliche Niederlage gegen SG Achim noch einmal gründlich analysiert: "Ich hoffe, dass meine Spieler aus den Fehlern, die in Abwehr und Angriff gemacht wurden, gelernt haben", so der Coach, der heute aus gesundheitlichen Gründen auf Rechtsaußen Florian Schmidtchen (Gürtelrose) verzichten muss. Für den 21-Jährigen kommt Marc Clausing (22) zum Einsatz. Torhüter Frank Rosenthal fällt weiterhin aus. Sein Kollege Sebastian Handt wird alle Hände voll zu tun haben, da braucht man kein Prophet zu sein. Die Hamelner richten sich auf eine Abwehrschlacht ein. Schließlich stellt die TSG mit ihren dänischen Rückraum-Assen Michael Larsen und Timm Bengsten sowie Andreas Szwalkiewicz und den torgefährlichen Außen Nils Mosel und Muris Salkic mit 554 Treffern den zweitbesten Angriff der Liga. Zuletzt bezwang die TSG im Derby den VfL Edewecht vor fast 1000 Fans mit 33:31. Das Hinspiel in Hameln gewann der konterstarke Tabellenzweite mit 35:29. "In dieser Partie wurden wir regelrecht ausgekontert", erinnert sich Eddelbüttel - und fügt hinzu: "Das darf uns nicht wieder passieren." Zuletzt gegen die SG Achim/Baden traten die Hamelner in der Abwehr zu oft die Flucht nach vorne an. Das war ein "gefundenes Fressen" für den spielstarken Aufstiegsfavoriten.

Keine Frage: Die VfL-er müssen heute im Deckungsverband kräftig zupacken, um nicht von vornherein chancenlos zu sein. Schließlich hat der Tabellenzweite ähnliche Spielertypen in seinen Reihen wie die SG Achim, die in der Tabelle im Übrigen nur mit zwei Punkten Vorsprung die Wertung anführt.

Der Rest der Liga ist im Kampf um den direkten Aufstieg abgeschlagen. Somit lastet ohne Zweifel auch ein gewisser Druck auf der Mannschaft von Trainer Klaus Kröger, die vor eigenem Publikum bisher nur gegen den Klassen-Primus mit 27:30 den Kürzeren zog. Ein Remis erreichte die HSG Barnstorf-Diepholz (31:31) in der Huder Sporthalle.

"Sollte auch uns ein Unentschieden gelingen, dann wäre das schon ein Riesending", sagt Trainer Peter Eddelbüttel. Da wird ihm niemand widersprechen...

© Dewezet, 14.01.2006

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