Vorbericht: VfL Hameln-HG 85 Köthen

Startbeitrag von HBFan am 18.01.2006 19:14

der Homepage der HG 85 entnommen:
Richtung Westen und dann immer gerade aus

In den kommenden drei Wochen warten auf die HG 85 dicke Brocken. Nacheinander haben die Bachstädter neben der kommenden Auswärtspartie am Sonntag (Anwurf 16.30 Uhr) noch die TSG Hatten-Sandkrug (2.) zu Hause und den Tabellenführer (SG Achim Baden) auswärts vor der Brust. Die Reiseroute zum nächsten Spielort geht gen Westen. Das Ziel: Hameln, genauer gesagt, die dortige Rattenfängerhalle, Heimstätte des VfL.

Vor dem ersten Auswärtsspiel der Rückrunde stellt sich für die Anhänger der HG 85 Köthen die Frage, ob der zu verzeichnende Aufwärtstrend – fünfmal in Folge unbesiegt - fortgeführt und eventuell sogar in einen Punktgewinn umgemünzt werden kann. Die Zeichen dafür stehen nicht schlecht. Das Hinspiel gewannen die Köthener 31:23, da fehlten Mario Schellbach, Jens Große und Sebastian Tietz. Alle drei stehen diesmal Trainer Rene Linkohr zur Verfügung. Torhüter Patrick Tuchen war der Fels in der Brandung und Sieggarant zugleich. Er entschärfte die Geschosse des wurfgewaltigen Hajo Wulf, der schon in der Vorjahressaison als Torschützenkönig der Regionalliga Nord (241/50 Tore) so manchem Torhüter Rätsel aufgab. Eine ebenso starke Stütze der Linkohr-Sieben war Vaidas Dilkas, dem zehn Tore gelangen. Inzwischen hat sich auch Flügelflitzer Jan Jungandreas zu einem torgefährlichen Spieler gemausert (68 Tore) und Sebastian Tietz bzw. Rene Uelsmanns Leistungskurve zeigt nach oben. Die Abwehr links und rechts um Thomas Karl ist ohnehin eine Bank des HG 85 - Spiels und sie weiß mit Stig-Top Rasmussen einen exzellenten Torhüter hinter sich, wie sich im letzten Spiel gegen Edewecht zeigte.

Ein Grund, dass der VfL Hameln in der Tabelle nicht weiter vorne zu finden ist, ist der Verlust von sieben Punkten aus den letzten vier Spielen. Den einzigen Zähler holte man zu Hause aus der Partie gegen Bremervörde (26:26). Nach diesen Misserfolgen wird der Gastgeber alles daran setzen, den Erfolgsweg der HG 85 zu stoppen und beide Punkte auf die eigene Habenseite zu bekommen. Mit der Unterstützung seiner Fans wird der Tabellensiebte, der mit Wulf (159 Tore), Glatz (93), Leinhart (86) und Skoric (80) über einen torgefährlichen Angriff verfügt, der HG 85 –Defensive alles abverlangen. Im November 2005 wurde der 36-jährige Linksaußen Peter Gerfen, ehemaliger Bundesliga- Torschützenkönig des VfL Bad Schwartau und fünffacher A-Nationalspieler nach verpflichtet. Er erzielte bei bisher sieben Spielen immerhin schon 29 Tore. Gefährlichster Angreifer ist Hajo Wulff, der auf dem 3. Platz der Torschützenliste steht. Wie man ihn ausschalten kann (Manndeckung), hat die TSG Hatten-Sandkrug bewiesen. VfL-Torhüter Frank Rosenthal, der Mitte Dezember 2005 einen Hörsturz erlitten hatte, steht nach wie vor nicht zur Verfügung. Er fällt möglicherweise sogar bis zum Saisonende aus.

Wie den Hamelnern beizukommen ist, dürfte für Trainer Rene Linkohr nach den Erfahrungen des Hinspiels, dass seine Mannen 31:23 gewannen, leichter sein. Das zentrale Problem liegt darin, dem drittbesten Angriff (558 Tore) die Wucht zu nehmen. Immer noch verfügt die HG 85 über die stärkste Abwehrformation der Liga, die nur 468 Tore in 18 Spielen zugelassen hat.

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