Vorschau Anderten gegen Wolfen

Startbeitrag von Matthias Berger am 19.01.2006 10:20

TSV Anderten bittet zur Revanche
HSG Wolfen am Sonntag in der AWD Arena – Gegner will Befreiungsschlag

Von Matthias Berger

Die HSG Wolfen hat bis Sonntag Zeit, sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Um 16.00 Uhr bittet der TSV Anderten zur Revanche in die AWD Arena nach Hannover.
Dem Gastgeber wurde vor Saisonbeginn nachgesagt, das sie Aufstiegsambitionen hätten. Der Start war dementsprechend furios. Aus den ersten zehn Partien sammelten sie 16 von 20 möglichen Pluspunkten. Der erste Stolperstein waren bereits am zweiten Spieltag die Wolfener. Denkbar knapp verloren die Niedersachsen die erste Begegnung der beiden Kontrahenten. Ebenso famos wie der Auftakt in die Serie, ist jetzt der Negativtrend. Seit dem Heimspiel gegen den VfL Edewecht, wo das Ergebnis nun vom Sportgericht festzustellen ist, konnte kein Spiel mehr siegreich gestaltet werden. So wurde aus den letzten sieben Begegnungen lediglich ein Punkt gesichert.

Mit 17 Punkten haben sich die Schützlinge von Thomas Brandes auf dem achten Tabellenplatz eingefunden. Ohne das umstrittene Spiel erzielten die Gastgeber in 17 Spielen bereits 551 Tore. Das sind 24 Tore mehr als die Wölfe in 18 Partien werfen konnten. Das zeigt die Stärke der jungen Mannschaft auf. Mit 23,47 Jahren gehören sie zu den jüngsten Regionalligateams, wobei der 37 jährige Torhüter Volker Hoffmann den Durchschnitt enorm hebt. Der 23-jährige Rückraumakteur Claus Karpstein ist mit 89 Toren erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft. Dem Gastgeber ist eindeutig die Favoritenrolle zuzuschreiben. Das sie in der Lage sind, der auch gerecht zu werden zeigt der Start in die Saison. Aber vor allem ein angeschlagener Gegner ist meistens der Gefährlichste.

Dem entsprechend muss die HSG auf der Hut sein und sich auf einen bis zur Schlussminute kämpfenden Gastgeber einstellen.
Die Außenseiterrolle ist ein Segen für die Wolfener. Aus den letzten drei Spielen konnte die Maximalpunktzahl errungen werden. Die Mühlner-Schützlinge können eigentlich ganz befreit aufspielen und testen was möglich ist. Für die treuen Fans des Handballs an der Fuhne, wäre es natürlich wünschenswert, wenn die Miniserie ausgebaut werden kann.
Wichtig wird es sein, von Beginn an konzentriert zu spielen. Ein hoher Rückstand, wie in den letzten zwei Heimspielen gilt es zu vermeiden. Auch wenn sie sich durch den starken Mannschaftsgeist immer wieder zurück in die Spiele kämpften, war dies aber auch sehr kraftaufwendig. Der Gastgeber wird eine Aufholjagd aber mit seinem Tempohandball zu verhindern wissen.

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