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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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(ran)_ANDI_wurst, handballer89

Bericht: Glinde - Barnst./Diepholz

Startbeitrag von (ran)_ANDI_wurst am 23.01.2006 09:52

Barnstorf macht die Schotten dicht
Schlömer zeigt beim 31:24-Auswärtserfolg Klasse-Leistung

BARNSTORF (mbo) • Nach drei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur: Handball-Regionalligist HSG Barnstorf/Diepholz gewann am Sonnabend bei der SG Eintracht Glinde dank einer starken Abwehrleistung mit 31:24 (12:11) und verbesserte sich dadurch auf Platz drei.

„Das waren zwei wichtige Punkte. Wir haben an die Leistung aus dem Spiel gegen Spitzenreiter SG Achim-Baden angeknüpft, schnell gespielt und gut in der Deckung gestanden", analysierte Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz.

In prächtiger Verfassung präsentierte sich Patrick Schlömer: Der Rückraumakteur organisierte als „Chef" nicht nur die 3:2:1-Abwehr, sondern setzte auch noch vorn Akzente und traf elfmal ins Schwarze. Der 20-Jährige verwandelte alle sechs Siebenmeter sicher. Thiemann lobte den Youngster: „Das war Patricks bestes Saisonspiel. Er hat einen weiteren Schritt nach vorn gemacht."

Immerhin hatte er Glindes gefährlichen Kreisläufer Tobias Rindert (1) voll im Griff. Auch Mittelmann Sven Strübin (5/3) kam nicht wie gewohnt zum Zuge. Immerhin hatte das Duo in Diepholz beim 24:39 gemeinsam 18 „Buden" erzielt. Als Rückhalt im Tor erwies sich Mario Mohrland, der sich mehrfach auszeichnete.

In der Anfangsphase steckte den Barnstorfern noch die vierstündige Busfahrt in den Knochen, denn sie lagen schnell mit 0:3 (4.) zurück. Doch sie steigerten sich: In einer guten Phase drehten Marek Saloka mit Doppelpack und Ulf Grädtke ein 2:4 (7.) in eine 5:4-Führung (12.) um. Der gut aufgelegte Sigitas Stropus (7) brachte den Aufsteiger beim 9:7 (21.) erstmals mit zwei Toren in Front. Auch in der Folgezeit vertraute Heiner Thiemann der Anfangsformation aus der Partie gegen die SG Achim/Baden. Etwas glücklos agierte im mittleren Rückraum der angeschlagene Christian Redeker. Der 24-Jährige ist nach seiner Wadenverletzung noch nicht richtig fit. „Christian fehlt noch die Spritzigkeit", so der HSG-Coach.

Nach dem Seitenwechsel beherrschten die Gäste den Gegner. „Wir waren die klar bessere Mannschaft", unterstrich Heiner Thiemann. Da die Deckung stand, klappte auch das schnelle Spiel nach vorn. Mit drei Treffern in Folge erhöhte Patrick Schlömer auf 18:13 (42.). Als dann noch Saloka, Grädtke und erneut Schlömer zum 21:13 (45.) nachlegten, war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Die Barnstorfer, bei denen weiterhin die verletzten Andrej Kandrac und Tomas Lenkevicius fehlten, ließen sich in der Endphase auch bei einer Manndeckung gegen Patrick Schlömer und Sigitas Stropus nicht aus dem Konzept bringen, kamen über 24:15 (50.) zu einem sicheren 31:24-Sieg.

SG Eintracht Glinde - HSG Barnstorf/Diepholz 24:31 (11:12) - Barnstorf/D.: Mohrland, Kießlich (ab 48.) - Schlömer (11/6), Stropus (7), Saloka (6), Gordionok (4), Grädtke (4), Richter (1), Redeker, Dierker, Heuer, Helmerking.

[Kreiszeitung Diepholz 23.01.2006]

Antworten:

Das Staßfurt und Köthen jeweils knapp verloren haben lässt uns jetzt natürlich wieder gut dastehen.
In der Vergangenheit haben wir in solchen Situationen, wo die Konkurrenz gepatzt hat, ja selbst Punkte verschenkt.
ICh hoffe mal das gegen Wittenberg zuhause keine Leistungseinbruch folgt, denn mit einer vergleichbaren Leistung wie beim letzten Heimspiel gegen Achim dürfte es Wittenberg recht schwer haben.
Diesmal sind auch wieder alle Hardcore-Fans am Start ;)

von (ran)_ANDI_wurst - am 23.01.2006 09:55

Volksstimme-Bericht: Glinde - Barnst./Diepholz

Gesamte Team mit indiskutabler Leistung
Von Norbert Langoff

Glinde. Dass dieses Vorhaben nicht gelang, hat sicherlich mehrere Ursachen, und einige Fragen werden auch intern zu klären sein. Fakt ist, dass bis auf Andreas Kühne wohl kein Glinder Spieler zu einer Normalleistung fand. So kann ein Team eine Partie in der Regionalliga auch nicht gewinnen.
Trainer Olaf Haase, der den mit der Landesauswahl ( 89 ) in Potsdam weilenden Helmut Kurrat vertrat, hatte bei der Mannschaftsaufstellung die Qual der Wahl. Ihm standen 15 Spieler zur Verfügung. Er ließ zunächst Matthias Scheller ( er sollte noch geschont werden ) sowie Max Haase und Christoph Frank auf der Bank Platz nehmen. Das Spiel begann so recht nach dem Geschmack der heimischen Zuschauer. Mit einem Siebenmeterwurf erzielte Sven Strübin das 1 : 0, Lars Beyreis erhöhte mit einem Gewaltwurf aus der Hüfte auf 2 : 0. Der diesmal gut disponierte Andreas Kühne ließ gleich darauf das 3 : 0 folgen.

Doch dann war es eigentlich mit der Glinder Herrlichkeit auch vorbei. Nicht einmal fünf Minuten waren gespielt, da wurde Lars Beyreis von einem Gegenspieler bei einer Abwehraktion mit der Hand im Gesicht getroffen. Beyeis musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden und fiel damit für den Rest des Spiels aus. Er fehlte nun an allen Ecken und Enden. Es ist schon erstaunlich, wie das Fehlen eines Spielers eine komplette Mannschaft dermaßen verunsichern kann. Fortan war jedenfalls Sand im Getriebe des Glinder Angriffsspiels. Sven Strübin gelang es nicht, das Spiel der Eintracht zu ordnen und zu lenken. Zudem passierten ihm in dieser Partie reihenweise Abspielfehler, die man so bei ihm noch nicht gesehen hat. Wenn dann wirklich einmal ein Anspiel gelang, vergaben René Knabe, Tobias Rindert und auch Strübin selbst reihenweise Chancen. So kam Barnstorf-Diepholz heran und ging nach zwölf Spielminuten erstmals mit 5 : 4 in Führung. Noch ein einziges Mal, beim 7 : 6 durch Max Haase, lag Glinde in Front. Ansonsten gelang lediglich mehrmals bis zum Halbzeitpfiff der Ausgleich. Trotzdem war beim 11 : 12 zur Pause noch alles offen.

Wer von den zahlreichen Fans nun eine Besserung im Glinder Spiel erwartete, wurde maßlos enttäuscht. Neben den eklatanten Fehlern in der Offensive, wurden nun auch immer mehr Abstimmungsprobleme in der Abwehr deutlich. Auch hier machte sich das Fehlen von Lars Beyreis bemerkbar. Bis zu 37. Spielminute ( 13 : 15 durch Dominik Langoff ) blieben die Gastgeber noch einigermaßen dran. Doch dann trafen die Glinder ganze zehn Minuten nicht mehr. Barn s torf-Diepholz zog auf 21 : 13 davon. Wer jetzt noch ein echtes Aufbäumen erwartete, sah sich getäuscht. Die Eintracht ergab sich ihrem Schicksal fast wehrlos. Bis zum Schluss hatte die faire Partie, die in Frank Rauchfuß und Roger Lenze souveräne Referees fand, keine Höhepunkte mehr zu bieten. Das Endergebnis von 24 : 31 aus Glinder Sicht war einfach nur eine große Enttäuschung. Nun kommt es darauf an, bis zum kommenden Sonnabend alles daran zu setzen, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Denn dann kommt der Spitzenreiter Achim-Baden in die Elbe-Sporthalle. Anwurf wird erst um 19. 30 Uhr sein.

SG Eintracht Glinde : Wiese, Eisenkolb – Sonntag ( 2 ), Knabe ( 1 ), Langoff ( 1 ), Strübin ( 5 ), Auerbach, Haase ( 2 ), Scheller ( 1 ), Coßbau ( 2 ), Kühne ( 6 ), Beyreis ( 1 ), Swoboda ( 1 ), Rindert ( 2 ).


[www.volksstimme.de]

von handballer89 - am 23.01.2006 10:47
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