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Forum der Handball-Regionalliga- Nord
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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adminGWWB, handballer89, Micha64, Propeller, handballfan80, Swobel

Grün Weiß - Glinde

Startbeitrag von Swobel am 04.02.2006 22:24

Glinde gewinnt ein sehr umkämpftes aber dennoch einseitiges Spiel in Wittenberg mit 35 - 30.

Antworten:

Das freut mich zu hören...herzliche Glückwünsche nach Glinde...!waren sonst irgendwelche besonderen Ereignisse?wünsch noch einen schönen Lichtmeßsonntag....lg

von handballfan80 - am 05.02.2006 00:58
Tja, als Grün-Weiß Fan muss ich ehrlicherweise eingestehen: Das war`s dann wohl mit Regionalliga - Handball in Wittenberg. Um nicht abzusteigen müssen solche Spiele zu Hause einfach gewonnen werden. Wahrscheinlich reicht aber das Potenzial in dieser Saison doch nicht, schade.

von Propeller - am 05.02.2006 17:18
jup das wars...
nur glaub ich,das die mannschaft das potenzial hatte um drin zu bleiben.dies hat sie ja schon in der "trainerlosen" zeit bewiesen!!!(hab ich auch schon im forum von grün-weiss geschrieben)alle wirken lustlos,mannschaft,trainer usw. ...
da muß es im verein im letzten halben jahr nicht stimmen!!??aber das ist ja nichts neues,leider!!!!!!!

von adminGWWB - am 05.02.2006 18:23

Re: Grün Weiß - Glinde/Stimmung erreicht Tiefpunkt

Stimmung erreicht Tiefpunkt

Wittenberg unterliegt Glinde - André Möller ausgeschlossen

von Thomas Tominski, 05.02.06, 18:01h, aktualisiert 05.02.06, 21:43h


Wittenberg/MZ. André Möller konnte nach dem Abpfiff die Tränen nicht mehr bremsen. Es war nicht die 30:35-Heimniederlage des SV Grün-Weiß Wittenberg gegen Eintracht Glinde, die den jungen Regionalliga-Handballer zu diesem Gefühlsausbruch veranlasste, sondern die Tatsache, dass ihn der Vorstand des Vereins kurzfristig die Spielerlaubnis verweigerte. Manager Torsten Weber zu diesem Sachverhalt: "Aus disziplinarischen Gründen wurde Möller einstimmig aus der Mannschaft ausgeschlossen." Der Rückraum-Akteur völlig fassungslos: "Es tut richtig weh. Ich kann mir die Entscheidung nicht erklären. Nur weil ich im letzten Match die rote Karte erhalten habe, muss ich doch nicht gleich ausgeschlossen werden."

Trainer Helge Rudow: "André Möller hat in letzter Zeit zu viele Zwei-Minuten-Strafen kassiert. Die Unparteiischen hatten ihn schon auf dem Kieker. Die Entscheidung hat sportliche Gründe. Ich musste die Mannschaft schützen."

Die mit beiden Beinen im Abstiegskeller stehenden Grün-Weißen erwischten den besseren Start. Robert Szép Kis und René Seiffert besorgten die schnelle 2:0-Führung, in der Abwehr sorgten der sich Bestnoten verdienende Andreas Olle, Matthias Schwalbe und Tobias Scheinert für den Fortbestand des Resultats. Doch anstatt den Gegner weiter in die Bredouille zu bringen, bauten die Gastgeber ihren Kontrahenten mit technischen Fehlern sowie unplatzierten Würfen auf und gerieten schnell ins Hintertreffen. Bester Mann auf dem Parkett während der gesamten 60 Minuten: Eintracht-Akteur Matthias Scheller. Trickreich, zweikampfstark und immer das Erfolgserlebnis suchend, düpierte er die Abwehrspieler des SV Grün-Weiß nach Belieben. Der elffache Torschütze nach dem Abpfiff locker: "Meine Gegenspieler haben mir heute das Tore schießen leicht gemacht. Aus einer kompakten Abwehr heraus konnten wir die Partie schnell bestimmen."

Das System der Gäste funktionierte nach einem simplen Prinzip. Ball abgefangen, Tempogegenstoß eingeleitet, Ergebnis durch Scheller und Tobias Rindert (12) zum eigenen Vorteil ausgebaut (7:3). Wittenberg stemmte sich zwar mit aller Vehemenz gegen die drohende Pleite, doch der Rhythmus "Anschluss geschafft, Anschluss verloren" zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Beim Stand von 10:11 (23.) machten sich die Gastgeber noch Hoffnungen auf einen Doppelpunktgewinn, zur Pause (13:17) standen die Zeichen klar auf Heimniederlage.

Auch im zweiten Abschnitt schnupperten die Wittenberger immer nur kurz am möglichen Erfolgs-Erlebnis, gegen die Durchschlagskraft von Rindert und Scheller war einfach kein Kraut gewachsen (15:18, 19:22). Lediglich Nico Meckel, der nach dem Wechsel zu Höchstform auflief, hielt den grün-weißen Motor am Laufen.

Der zehnfache Torschütze sichtlich gezeichnet: "Viele Chancen haben wir jetzt nicht mehr, Spiele zu gewinnen. Es sieht schlecht für uns aus, die Motivation ist im Keller." Der Knackpunkt der Begegnung folgte in der 50. Minute (24:27). Trotz Überzahl kassierten die Grün-Weißen in dieser Phase zwei Gegentreffer, als Gäste-Akteur Rindert kurz danach sogar das 30:25 für seine Farben erzielte, war die Frage nach dem Gewinner der Begegnung beantwortet.

Ganz seltenes Erlebnis: Kurz vor dem Schlusspfiff (28:33) verließen die ersten der etwa 500 Zuschauer frustriert die Stadthalle. Die letzten beiden Treffer ihrer Lieblinge bekamen sie nicht mehr mit. Rudow: "Die Lage wird aussichtsloser."

Grün-Weiß Wittenberg: Maik Engel, Christian Brandt, Steffen Bley, Matthias Schwalbe (2), Tobias Scheinert (2), Michael Schulze, Andreas Olle (1), Thomas Metting, Torsten Fuchs (2), Jörg Schröter (6), René Seiffert (3), Nico Meckel (10), Robert Szép Kis (4)

von adminGWWB - am 06.02.2006 13:23

Regionalliga Männer : SV G .-W. Witenberg-Piester

Weiter Luft nach unten verschafft

Von Norbert Langoff

Handball-Regionalligist SG Eintracht Glinde setzte seinen Aufwärtstrend in der Rückrunde fort und feierte einen wichtigen 35 : 30-Auswärtserfolg in Wittenberg. Damit steht das Kurrat-Team wieder auf Rang acht und kann etwas beruhigter nach unten schauen.

Wittenberg. Als das Spiel begann, standen gerade einmal zehn Namen auf dem Spielerprotokoll der Eintracht. Erst kurz vor dem Halbzeitpfi ff kamen noch drei A-Jugendliche hinzu. Trotz dieser dünnen Spielerdecke war Glinde nach erneut bravouröser Leistung erfolgreich.


Den besseren Start hatten die Gastgeber, die hochmotiviert ins Spiel gingen, kam doch im Kampf gegen den Abstieg nur ein Sieg in Frage. Schnell führte die Mannschaft von Trainer Helge Rudow 2 : 0. Mit zwei Treffern erzielte Tobias Rindert in der vierten Minute den Ausgleich. Ein letztes Mal führte Wittenberg beim 3 : 2 in der fünften Spielminute. Dann übernahm die Eintracht eindeutig das Heft des Handelns und gab die Führung bis zum Schlusspfiff der souveränen Schiedsrichter Seidler / Schiech nicht wieder ab.

Nach dem 3 : 3-Ausgleich durch den sehr gut aufgelegten Matthias Scheller, baute Glinde den Vorsprung bis zur zwölften Spielminute auf 7 : 3 aus. Tobias Rindert, Enrico Sonntag, wiederum Matthias Scheller und Rene Knabe waren bis dahin erfolgreich. Wittenbergs Trainer nahm eine Auszeit und ordnete seine Mannschaft neu. Dies gelang ihm damit auch. Obwohl Andreas Kühne auf 8 : 3 erhöhte, kamen dann die Gastgeber besser ins Spiel. Vor allem Jörg Schröter und Nico Meckel gelang es, die Glinder Abwehr samt Torhüter ein ums andere Mal zu überwinden. So schmolz der Vorsprung dahin. Nach 22 Spielminuten erzielte Wittenberg den Anschlusstreffer zum 10 : 11. Das Spiel war wieder völlig offen. Nun zog Helmut Kurrat die grüne Karte und gab taktische Hinweise zum weiteren Spiel. Dies fruchtete auch und die letzten fünf Spielminuten des ersten Spielabschnitts gehörten wieder eindeutig der Eintracht. Die beiden an diesem Tag mit Abstand besten Glinder Angriffsspieler, Matthias Scheller und Tobias Rindert, teilten sich die noch folgenden Eintracht-Tore bis zum Halbzeitstand von 17 : 13.

In den ersten fünf Minuten des zweiten Spielabschnitts waren die Gäste weiter spielbestimmend. Es gelang den Grün-Weißen nicht, den Vorsprung zu verkürzen. Allerdings konnte sich Glinde auch nicht weiter absetzen. Vor allem mit der schnellen Mitte, die Wittenberg jetzt nach Glinder Treffern spielte, kam das Team nicht zurecht. So folgte postwendend die Ergebniskorrektur. Allerdings ließen auch beim Gastgeber die Kräfte merklich nach. Lediglich von Schröter und Meckel ging noch echte Torgefahr aus. Das war zu wenig, um die Eintracht in echte Verlegenheit zu bringen. Der Glinder Vorsprung pegelte sich bei drei bis vier Treffern ein. Nur einmal, und da nahm Glindes Trainer Kurrat seine zweite Auszeit, wurde es nochmals brenzlig, als Wittenberg nach 56 Spielminuten auf 28 : 30 verkürzte. Glinde antwortete prompt und mit vier Treffern in Folge war das Spiel zwei Minuten vor Schluss beim 34 : 28 entschieden. Natürlich feierten die Spieler nach dem Schlusspfiff diesen Auswärtssieg mit den mitgereisten Fans gebührend.

Zu hoffen bleibt, dass dieser Elan auch am kommenden Sonnabend in der Elbe-Sporthalle gegen den TSV Anderten an den Tag gelegt wird, denn da ist vom Hinspiel noch eine Rechnung offen.

SG Eintracht Glinde : Wiese, Eisenkolb – Sonntag ( 1 ), Knabe ( 3 ), Langoff, Haase, Frank ( 2 ), Coßbau, Scheller ( 11 ), Kühne ( 2 ), Beyreis ( 1 ), Swoboda ( 3 ), Rindert ( 12 ).

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Dokument erstellt am 07.02.2006 um 06:00:37 Uhr

von handballer89 - am 07.02.2006 19:43
Das sehe ich nicht ganz so. Es ist keine Lustlosigkeit, sondern wohl eher Einsicht.
Außer bei Szep-Kis, Schröter und Engel fehlt das RL Niveau, aber mehr läßt eben die WB Vereinskasse nicht zu.
Bei der Betrachtung der "Formkurven" der Mannschaften gibt es auch etwas überraschendes. Der SV Oebisfelde fällt und steigt nur leicht und fällt...
Wo wird er wohl am letzten Spieltag stehen?

von Micha64 - am 08.02.2006 17:44
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