Vorschau auf das Anhalt-Derby: HG 85 -Staßfurt

Startbeitrag von HBFan am 14.02.2006 15:45

Für das Staßfurt-Spiel gut gerüstet
Bereits am Freitagabend empfängt die HG 85 die von Heinz Prokop trainierte SV Concordia aus Staßfurt zum ersten Sachsen-Anhalt-Derby der Rückrunde. Diese Begegnung hat es wie immer in den letzten Jahren in sich. Zum einen war nur die Linkohr-Sieben (26:27) und Eintracht Glinde (32:34) in der Hinrunde der laufenden Saison in der Lage, aus der Paul - Merkewitz - Halle beide Punkte zu entführen und zum anderen werden die SV-Spieler, die einst in den Reihen der Köthener standen, zeigen wollen, dass sie sich unter der Leitung ihres erfahrenen Übungsleiters gut entwickelt haben. So wird es ein Wiedersehen mit Matthias Schröder, Maik Abel, Christian Rüchhardt und Philipp Hickethier geben.
Seit dem 8. Spieltag bestimmen die Staßfurter das Niveau der Regionalliga mit. Von diesem Zeitpunkt an sind sie in der Tabelle stets unter den sechs besten Mannschaften zu finden. Sie verfügen, adäquat der HG 85, über eine ausgezeichnete Abwehr und haben mit Anton Lakisa einen Werfer der Extraklasse in ihren Reihen. Der Weißrusse steht in der Torschützenliste mit 213 Treffern an der Spitze. Seit Monaten fightet er mit Hajo Wulf (VfL Hameln/196), Michael Thiede (Lehrter SV/195) und Jörn Wolterink (VfL Edewecht/191) um die Torjägerkanone. Eine Kostprobe seines Wurfvermögens konnte er im Hinspiel gegen die HG 85 nicht geben, weil er verletzt war und nur gegen Spielende zum Einsatz kam. Gegenwärtig kaum ein Spiel, wo er unter der Zehn-Tore- Marke bleibt und das selbst bei engster Bewachung, die die Trainer der gegnerischen Mannschaften als taktische Maßnahme ergriffen hatten. Hier kommt auf die Köthener Abwehr Schwerstarbeit zu. Sebastian Fende „beschattete“ den Shooter in Staßfurt während seines Kurzeinsatzes erfolgreich. Auch der Litauer Swajunas Kairis ist mit seinem Kampfpotential nur schwer regelgerecht zu bremsen. Wie gut die Prokop-Truppe drauf ist, zeigen die Auswärtsergebnisse. Außer bei der TSG Hatten-Sandkrug (30:24), HSG Barnstorf-Diepholz (27:26) und dem MTV Braunschweig (26:26) wurden alle Partien siegreich gestaltet. Heinz Prokop dürfte mit seinen Erfolgen das Selbstvertrauen entwickelt haben, was die Staßfurter gegenwärtig besitzen und beim letzten Heimsieg gegen den Tabellenzweiten (TSG Hatten-Sandkrug) demonstrierten.

In den Vergleichen beider Teams in den letzten drei Jahren gewann die HG 85 (41:26, 41:30 und 27:26), verlor einmal (23:29 in Staßfurt) und trennte sich einmal (27:27) unentschieden. Sie präsentiert ein von Thomas Karl gut organisiertes Abwehrbollwerk und mit Stig-Top Rasmussen einen Keeper, der in der vorjährigen Saison noch bei Staßfurt im Kasten stand und von daher hoch motiviert sein dürfte. Er hatte schon beim Hinspielsieg mit seinen Paraden entscheidenden Anteil am Erfolg. Gleichwohl stehen in den Reihen der Bachstädter mit Vaidas Dilkas (165 Tore), Andreas Grube (80), Jan Jungandreas (77), Rene Uelsmann (67) sowie Sebastian Tietz (62) Spielertypen, die nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu spielen wissen. Seit dem Sebastian Fende (36) Jens Große vertritt, hat sich die Angriffsqualität auf der halb linken Position erhöht. Die Bachstädter haben sich viel vorgenommen: Sie wollen heute dem Tabellenvierten nicht nur Paroli und einen großen Fight bieten, sondern auch ein Bein stellen und die Punkte in der Bachstadt behalten. Trainer Rene Linkohr ist durchaus optimistisch: „Der Schlüssel zum Erfolg, um dieses Spiel zu gewinnen, liegt in einer mannschaftlich geschlossenen Leistung sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Bezüglich der Angriffsleistung sind in den letzten Spielen kontinuierlich Steigerungen zu erkennen. Können wir daran anknüpfen, ist es auch möglich, diese spielstarke Staßfurter Mannschaft zu ärgern.“ Dabei erwarten die Bachstädter die lautstarke Unterstützung ihrer Anhänger, die eine wesentliche Rolle spielen wird, zumal sich Staßfurt mit einer großen Fan-Schar angekündigt hat.

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