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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Matthias Berger

Bremervörde vs.Wolfen - Vorbericht

Startbeitrag von Matthias Berger am 16.02.2006 14:39

HSG fährt zum Unentschiedenmeister an die Oste
Spielpause gut genutzt - Wiedergutmachung für Hinspielergebnis wünschenswert

Von Matthias Berger

Am Samstag wird die HSG Wolfen auch wieder in den Punktspielbetrieb der Regionalliga Nord eingreifen. Zwei Wochen hatten die Mühlner Schützlinge Zeit, sich die Wunden nach dem verlorenen Duderstadt – Gastspiel zu lecken.
Das diese Regenerationspause Not tat, hat man an der Verletztenliste gesehen. Um 17.30 Uhr werden die Wölfe in Bremervörde um Revanche bitten. Im Hinspiel führte die HSG bereits mit 4 Toren, ehe Christian Peschek nach einer roten Karte, vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Erst dann konnten die Mannen um Harald Szygula auf die Siegerstrasse einbiegen und deklassierte die Hausherren mit 26:39.

Bisher haben es die Gastgeber nur zugelassen, das drei Punkte aus der Tetjus-Tügel Halle entführt wurden. Die „Nordlichter“ halten mit fünf Unentschieden aber den bisherigen Ligarekord an Remisergebnissen. Der derzeitige Tabellenfünfte möchte in der Endabrechnung unter den ersten Vier platziert sein. Hierfür wurde das Team gezielt verstärkt. Gerade der Rückraum hat durch die Verpflichtung von Martin Roddik und Dennis Marinkovic an Durchschlagskraft gewonnen.

Letztgenannter kam im Sommer von dem aus der Regionalliga zurückgezogenen ATSV Habenhausen nach Bremervörde Er ist auch gleichzeitig der beste Torschütze seines Teams. Er warf mit 99/39 Treffern bereits ein gutes Sechstel der 639 Mannschaftstore. Adnan Salkic konnte bereits 94 mal einnetzen. Wenn die HSG dort bestehen möchte, muss an diesem Tag alles stimmen. Der Abwehrverband muss das Bremervörder Spiel konsequent unterbinden. Wenn die Gastgeber ihr Kombinationsspiel aufziehen können, wird es sehr schwer sein, den Rückraum zu entschärfen. Der Rechte Rückraum konnte bisher nur 37 Feldtreffer erzielen, bediente aber den Rechtsaussen Ghenadi Golovici optimal. Er nutzte diese Anspiele und traf bereits 86 mal. Das stellt daher auch eine weitere höchstgefährliche Achse dar.

Die Wolfener liegen derzeit im selbstgesteckten Soll. Mit 21 Punkten und dem neunten Tabellenplatz ist das Saisonziel Klassenerhalt, zum Greifen nah. Der HSG sind selbst bei Bestbesetzung maximal Aussenseiterchancen zuzuschreiben.
Der Wolfener Coach, geht davon aus, das Bremervörde Christian Peschek von vornherein aus dem Spiel nehmen wird. Deshalb wurde in den letzten Trainingseinheiten besonderes Augenmerk auf diese Deckungsavriante gelegt und Gegenmittel einstudiert. Ziel wird es sein, das Hinspielergebnis deutlich nach unten zu korrigieren. „In Bremervörde können wir nur überraschen. Da muss aber unsere Chancenauswertung deutlich steigen und die Anzahl der individuellen und technischen Fehler stark sinken.“, so Frank Mühlner im Ausblick auf das Spiel. So werden die Wölfe unbekümmert ihre Aussenseiterrolle annehmen und versuchen den Gastgeber lange zu ärgern.

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