Spielbericht VfL Hameln - SV Oebisfelde

Startbeitrag von Mi.ma am 18.02.2006 22:37

Hallo VfL Fans und Hallo RL Fans!

Der VfL Hameln gewinnt mit viel Mühe gegen den SV Oebisfelde mit 38:35 (20:18).

Das Spiel war von der 1. bis zur letzten Minute von den Angriffsreihen bestimmt, da eine Abwehr (wenn man von Abwehr überhaupt sprechen kann) bei beiden Mannschaften irgendwie nicht vorhanden war.
Der VfL zoge bis zur 12.min bis auf 7:4 davon um in der 15.min den 8:8 Ausgleich zu kassieren, um dann wieder auf 12:9 davon zu ziehen, aber Hameln währe nicht Hameln läd man doch den Gegner zum Tore schießen ein. Ohne große Not konnte Oebisfelde das Ergebniss wieder freundlicher gestallten. Zur Pause führte dann Hameln wieder mit 20:18 Toren.

Nach der Pause, man hatte mit einer deutlichen Leistungssteigerung gerechnet, wurden die VfL Fans durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt. Nicht der VfL kam besser aus der Pause, sondern der SV Oebisfelde, über 20:20 bis zum 22:26 zogen die Sachsen Anhalter davon (40 min). Unsere VfLer waren völlig von der Rolle, keine Abwehr, viele Technische Fehler, Abspielfehler und Fehlversuche, machten Oebisfelde richtig stark. Die Fans in der Halle Nord trauten ihren Augen nicht was da passierte.

Doch nach einer Auszeit von Peter Eddelbüttel, rafte sich die Mannschaft auf und kam bis zur 45.min wieder auf 26:28 herran. Jetzt stimmte die Kämpferische Einstellung, in der 48.min der Umjubelte Ausgleich zum 29:29. Das Spiel ging in die Entscheidende Phase, der VfL jetzt abgezockter und kam schließlich über 32:30 und 35:32 zum 38:35 Endstand.

Trainer Enrico Nefe war trotzdem mit seiner Mannschaft zufrieden, er konnte nur mit einigen Entscheidungen der Schiris nicht leben, womit er recht hatte!! Die beiden Herren Cordes (Verden) und Hustedt (Delmenhorst) piffen schon sehr merkwürdigt, so bestraften sie Trikot ziehen und Absichtliches Fußspiel mit gelben Karten und Klammern belegten sie mit 2 min Strafen, Zeitspiel kannten die beiden überhaupt nicht, in mehren Situation waren die beiden Schiris sich überhaupt nicht einig, einer entschied so der andere genau andersrum.
Weiter sagte Nefe, das ein Unentschieden gerechter gewesen währe.

Peter Eddelbüttel war mit dem Sieg zufrieden, aber die Körpersprache einiger Spiel hat ihm überhaupt nicht gepasst, auch da kann ihm recht geben.

Unter dem Strich geht der Sieg des VfL Hameln in Ordnung, sie waren in der Endscheidenden Phase die bessere Mannschaft. Aber ein Kompliment muss auch Oebisfelde machen, mit dieser jungen Mannschaft so dagegen zuhalten ist schon große Klasse, ich hoffe das sie die Punkte die sie zum Klassenerhalt holen werden.

Beste Torschützen VfL Hameln: Hajo Wulff 10/4, Peter Gerfen 9,
Dominic Leinhart 5.

Beste Torschützen SV Oebisfelde: Thomas Thiele 8, Andreas Werner 7/4, Vlado Cvetkovic 6
diese Angaben sind ohne Gähr.

Maxe

Antworten:

Zitat

so bestraften sie Trikot ziehen und Absichtliches Fußspiel mit gelben Karten und Klammern belegten sie mit 2 min Strafen!
Zitat


Laut Regelwerk völlig korrekt Maxe! Meiner Meinung nach haben das Spiel nicht die Schiris vergeigt, sondern die Mannschaft von Oebiesfelde, die nach den strittigen Entscheidungen von den Schiris immer wieder gemeckert haben und somit auf die Verliererstrasse gelangen sind!

Du hast vergessen das auch unsere Hamelner öfters meckerten aber routinierter waren und sich dadurch nicht den Spielfluß kaputt haben machen lassen! Denk dran, Hameln war auch 2 x mit nur 4 Spielern in der 2. Hälfte auf dem Feld!

Letztendlich hat Frank den Sieg in den letzten 10 Minuten festgehalten weil er etliche Dinger rausholte!!!


von Gordon73 - am 19.02.2006 00:40
Gerfens ruhige Hand beendet Zittern

38:35 - Hameln kommt gegen Oebisfelde erst spät in die "Hufe" / Rosenthal stark

Handball (jko). Spielern und Verantwortlichen des VfL Hameln fiel nach dem 38:35 (20:18)-Sieg in der Regionalliga gegen den SV Oebisfelde ein großer Stein der Erleichterung vom Herzen. "Das war stark, wie meine Mannschaft zurückgekommen ist und ein fast schon verlorenes Spiel noch aus dem Feuer gerissen hat", lobte Trainer Peter Eddelbüttel. Denn während der dramatischen 60 Minuten drohte die Partie zu Beginn der zweiten Hälfte zu Ungunsten des VfL zu kippen. Die 350 Zuschauer in der Halle Nord erlebten einen großen Kampf. Dabei sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit aus. Mit 7:3 (10. Minute) und 15:12 (22.) lagen die Hausherren sicher in Führung. Stark formverbessert zeigte sich Torhüter Frank Rosenthal und hatte am Ende mit 24 gehaltenen Bällen (darunter zwei Siebenmeter von Thomas Thiele und Andreas Werner) maßgeblichen Anteil am Sieg.

"Für Frank freut mich das sehr", sagte Eddelbüttel. Nach gutem Beginn fiel die Abwehrformation nach 20 Minuten aber wieder in eine gewisse Lethargie. Der agile achtfache Torschütze Vlado Cvetkovic umkurvte die VfL-Deckung wie Slalomstangen, aber auch Thomas Thiele (8/2), Andreas Werner (7/3), Robert Kreller und Andreas Kalupke (je 5) narrten die Hamelner ein ums andere Mal. Die Partie kippte, auch weil im Angriff einige Chancen durch vorschnelle Abschlüsse leichtfertig vergeben wurden. Insbesondere nach der Pause wurde der VfL kalt erwischt.

In der 34. Minute glich Oebisfelde zum 20:20 aus, nach 40 Minuten lagen die abstiegsbedrohten Gäste sogar mit 26:22 in Führung. Eddelbüttel nahm eine Auszeit und wurde richtig laut. "Ich habe den Jungs deutlich gemacht, dass uns noch 20 Minuten Zeit bleibt, die Partie zu kippen. Nur sie müssen in die Hufe kommen", begründete der VfL-Chefcoach.

Sein Donnerwetter verfehlte die Wirkung nicht. Mit dem starken Rosenthal im Rücken packten Oliver Glatz& Co. ihr Kämpferherz aus und zeigten, dass sie noch gewinnen wollten. Nach 48 Minuten war mit 28:28 der Ausgleich geschafft und begünstigt durch Überzahl ging der VfL nach 51 Minuten sogar mit 31:29 in Führung.

Dieser Vorsprung wurde dann konsequent verteidigt. Insbesondere Peter Gerfen, der seine bisher stärkste Leistung im Hamelner Trikot ablieferte, erzielte in der Schlussphase mit ruhiger Hand ganz wichtige Tore.

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt; Wulff (11/4), Gerfen (9), Leinhart (5), Bierstedt (3), Schmidtchen (3), Raddatz (3), Glatz (2), Skoric (2), Weber, Tschirch, Möhlenbruch, Clausing



von Mi.ma - am 19.02.2006 22:33
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