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Matthias Berger, ...

Vorschau Wolfen gegen Edewecht

Startbeitrag von Matthias Berger am 23.02.2006 11:41

Auswärtsstarke Gäste erwartet
Edewecht Punktesammler in Sachsen-Anhalt – derzeit unter eigenen Erwartungen

Von Matthias Berger

Groß ist die Spannung vor dem Samstagsduell in der Sporthalle Krondorf. Nachdem die „Wölfe“ aus Bremervörde überraschend einen Punkt mitbrachten, wollen die heimischen Fans auch zu Hause jubeln. Die Vorjahresvierten aus Edewecht betreiben im Ausblick auf diese Begegnung aber Understatement pur. Ab 17.00 Uhr kann das handballbegeisterte Publikum unserer Region das Spiel der Tabellennachbarn verfolgen. In diesem Jahr wollten sie dieses Ergebnis verbessern. Mit 21 Punkten und dem zehnten Tabellenplatz sind sie davon aber noch weit entfernt.

„Im Februar brauchen wir noch zwei Punkte, und das ist das letzte Spiel in diesem Monat.“, heißt die Zielstellung für den Co-Trainer Werner Mechelk. Das diese Aufgabe nicht leicht werden wird, ist allen Akteuren bekannt und diese sind gewarnt. Die letzten beiden Auswärtsspiele bestritten die „Randoldenburger“ in Sachsen Anhalt und gingen sowohl in Staßfurt als auch in Oebisfelde als Sieger vom Parkett. Gerade die junge Generation des Teams um Holger Niekamp hat sich zu Aktivposten seiner Mannschaft entwickelt. Der 25 – jährige Jörn Wolterink ist mit 191 Toren nicht nur bester Torschütze der Edewechter, sondern trifft durchschnittlich neun mal pro Spiel. Im Hinspiel, welches Wolfen mit 37:35 knapp verloren geben musste, hat er diese Quote noch enorm gesteigert. Mit 15/7 Toren konnte der Topscorer zu oft einnetzen. Dies zu unterbinden, wird kein leichter Auftrag. Mit Phillip Nagel (4 Tore), Daniel Hersig (6 Tore) und Sebastian Steinert (8 Tore) konnten sich gerade die jungen Talente, beim ersten Aufeinandertreffen, ungewöhnlich stark in Szene setzen. Trainer Holger Niekamp sagt in seinem Vorausblick, das das Spiel in Wolfen, eine Denksportaufgabe für anspruchsvolle Trainer werden wird, ist aber optimistisch. „Auswärts haben sich die Edewechter in dieser Spielzeit immer leichter getan“, so der Gästecoach.

Wolfens Pendant, Frank Mühlner, hat sein Team optimal auf diese Begegnung eingestellt. Er weiß aus dem Hinspiel, wo das Spiel verloren ging, in der Deckung. „37 Tore zu kassieren, ist einfach zu viel um irgendwo zu bestehen. Des weiteren sind wir viel zu spät aufgetaut.“, meinte Mühlner. Aber die Mannschaft hat sich seit Oktober des vergangenen Jahres unheimlich entwickelt, das zeigen die letzten Ergebnisse deutlich. „Wir haben uns in Edewecht selbst geschlagen, viel zu spät gemerkt, das da was ging“ resümiert das Urgestein des Hausherrenteams Silvio Blechschmidt. „Diese Rechnung wird am Samstag noch einmal aufgemacht“ ist sich der Linkshänder sicher.

Spannung ist beim Duell der Tabellennachbarn garantiert. Wer dieses Spiel gewinnt, setzt sich weiter in das gesicherte Mittelfeld ab und macht Plätze gut. Die HSG kämpfen um ihre beste Regionalligaplatzierung der Vereinsgeschichte und sind auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen.

Antworten:

... kleine Verbesserungen des Beitrags:

- Wolterink ist 21 Jahre und nicht 25
- der Philipp heißt mit Nachnamen Vogel und nicht Nagel
- der Daniel heißt Heisig und nicht Hersig

von ... - am 23.02.2006 16:11

Vorschau Wolfen gegen Edewecht- aus Edewechter Sicht

HSG Wolfen 2000 - VfL Edewecht (Seitenanfang)
Erfolgsserie im Osten fortsetzen: VfL strebt vierten Sieg in Folge an
Edewecht am Samstag in Wolfen zu Gast - Wendler und Reil fallen aus

Edewecht. Das Auf und Ab, das sich bislang nahezu durch den kompletten Saisonverlauf der Regionalliga-Handballer des VfL Edewecht gezogen hat, soll endlich ein Ende finden. „Wir wollen unsere aktuelle Serie weiter fortsetzen und uns in den kommenden Wochen entgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden“, gibt VfL-Trainer Holger Niekamp die Marschrichtung für seine Schützlinge in den kommenden Wochen vor.

Auch wenn die Ammerländer dabei gleich dreimal in Folge auf fremden Hallenböden gefordert sind, stehen die Chancen nicht schlecht, sich vorzeitig ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen. Mit ihren jeweiligen Tabellennachbarn aus Wolfen und Halle, treffen die Edewechter zunächst auf Gegner, die sich tabellarisch auf Augenhöhe befinden, ehe es anschließend zur momentan ein wenig schwächelnden HSG Barnstorf geht. Und da die VfLer, trotz des Heimsieges am vergangenen Samstag gegen die TG Münden, immer noch eine deutlich bessere Auswärts- als Heimbilanz aufzuweisen haben, hegt man berechtigte Hoffnungen, mit dem einen oder anderen Punktgewinn zurückzukehren.

Der Anfang dazu soll am besten gleich am kommenden Samstag in Wolfen gemacht werden (Anwurf: 17.00 Uhr), auch wenn Niekamp diese Aufgabe als die wohl schwerste der kommenden Wochen ansieht. „Die HSG hatte zuletzt einen richtig guten Lauf und ist ohnehin sehr heimstark“, hat Niekamp festgestellt. 11:3 Punkte aus den letzten sieben Spielen und eine Heimbilanz von 15:9 Zählern bestätigen den Eindruck des VfL-Trainers.

Dennoch, wie es gehen kann, haben die Edewechter bereits im Hinspiel gezeigt. Da wurde am Ende zwar „nur“ mit 37:35 gewonnen, doch die VfLer gerieten lediglich zu Beginn einmal in Rückstand, dominierten die Partie ansonsten und lagen überwiegend mit vier bis fünf Treffern in Front, ehe den Gästen zum Schluss noch die Ergebniskosmetik gelang.

Doch Niekamp weiß auch, dass die HSG von damals nur noch bedingt mit der von heute zu vergleichen ist. „Die hatten zum Ende des letzten Jahres einige Verletzungsprobleme und haben daraufhin noch einmal nachgerüstet. Nachdem nun alle wieder an Bord sind, haben die eine richtig gute Truppe beisammen.“ Und die hat gerade erst in der Vorwoche wieder ein positives Ausrufezeichen gesetzt und und beim heimstarken TSV Bremervörde einen hochverdienten Punkt entführt (25:25).

Konnten sich VfLer im Hinspiel noch vorrangig auf die Wolfener Haupttorschützen Pescheck (bislang 179/81 Treffer), Gragert (116) und Niestroj (98/1) konzentrieren, ist mit den zwischenzeitlichen Neuzugängen Mitschke (Rechtsaußen) und Dobrovodsky (Rückraum) die Liste der potentiellen „Gefahrenherde“ größer geworden. „Die HSG ist jetzt wesentlich schwerer auszurechnen“, macht Niekamp deutlich.

Die VfLer müssen sich also auf einen heißen Tanz gefasst machen. „Die haben ja schon angekündigt, dass sie noch eine Rechnung mit uns offen haben und unbedingt Revanche für die Hinspielniederlage nehmen wollen. Aber das kann uns gar nicht interessieren. Wir müssen konzentriert bleiben und an unsere guten Auswärtsleistungen der letzten Wochen anknüpfen. Dann ist auch in Wolfen etwas für uns drin“, ist sich Niekamp sicher.

Allerdings weiß er auch, dass seine Schützlinge bis zum Schlusspfiff auf der Hut sein müssen. „Wolfen gehört zu den zwei, drei kampstärksten Mannschaften der Liga. Die geben nie auf und haben schon eine Reihe von Partien noch in den Schlussminuten umgebogen. Doch gerade die beiden letzten Auftritte im Osten der Republik (29:28 in Staßfurt und 31:30 in Oebisfelde) haben ja gezeigt, dass auch die VfLer wieder nervenstärker geworden sind, wenn es in enge Schlussphasen geht.

Die Ammerländer können also, angesichts des guten Laufes und der mittlerweile wieder etwas entspannteren Lage am Tabellenende, selbstbewußt auftreten, müssen aber wieder einmal auf einige Akteure verzichten. Beruflich bedingt muss Torwart Benedikt Wendler passen, der durch „Torwart-Oldie“ Michael Barre (42) aus der VfL-Zweiten ersetzt wird, der sich bereits vor wenigen Wochen im Pokalspiel gegen den Oberligisten Hohnhorst/Haste mit u.a. drei gehaltenen Strafwürfen empfehlen konnte. Hingegen verletzungsbedingt ausfallen wird Linkshänder Mathias Reil, der sich im Training eine Knochenabsplitterung im Daumen zuzog und zumindest für diese Begegnung nicht zur Verfügung steht. Und ob der zuletzt zweimal fehlende Stefan Spoede (Rückenprobleme) diesmal wieder einsatzbereit sein wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.

Die VfL-Anhänger haben natürlich auch diesmal wieder die Möglichkeit, kostenlos im großen Bus mitzureisen. Abfahrt ist am Samstag um 10.00 Uhr ab Breeweg-Halle. Alle diejenigen, die aber mit dem Privat-Pkw anreisen wollen, finden wie immer unter unseren „Gegnerinfos“ den genauen Anfahrtsweg zur Halle!

Quelle: Online-Redaktion VfL Edewecht (23.02.2006)

von Matthias Berger - am 23.02.2006 16:49
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