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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Matthias Berger

Edewecht gewinnt völlig verdient

Startbeitrag von Matthias Berger am 26.02.2006 10:46

Wölfe agierten im Revancheduell ideenlos
HSG Wolfen unterliegt VfL Edewecht deutlich – Wiedergutmachung in Hameln ?

Von Matthias Berger

Am Samstag wollte die HSG für das verlorene Hinspiel Revanche nehmen. Die Gäste aus Edewecht hatten aber bereits eine harte Gegenwehr angekündigt und schienen in allen Belangen überlegen. Wolfen fand zu keinem Zeitpunkt in diese Begegnung und lag zur Halbzeit 12:15 zurück. Am Ende unterlagen die Hausherren völlig verdient mit 27:35 und übergaben den neunten Tabellenplatz an Edewecht.

Hatten sich die Wolfener Offiziellen vor dem Spiel doch weit aus dem Fenster gelehnt, aber auch gleichzeitig vor dieser Partie gewarnt. „Es gibt in dieser Liga keine leichten Spiele, aber gegen Edewecht wollen wir die Punkte hier behalten.“, lautete die klare Kampfansage des Vorstandsmitgliedes Bernd Raddatz. Die Wölfe gingen durch einen Treffer von Christian Peschek mit 1:0 in Führung. Das es die Einzige an diesem Abend bleiben sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner der ca. 400 Zuschauer. Die Angriffsbemühungen wurde durch die Manndeckung gegen Christian Peschek zwar eingeschränkt, aber keineswegs aussichtslos. Der Trainer hatte das Team in den letzten Monaten intensiv Lösungsmöglichkeiten trainieren lassen. Aber vor dem gegnerischen Gehäuse agierten die Wölfe zahnlos. Ohne Ideen und Konzepte wurden die Angriffe vorgetragen und so zur leichten Beute des Ammerländer Schlussmannes oder blieben gleich in deren Deckung hängen. Bis zur achten Minuten hatten sich die Gäste auf 1:5 abgesetzt. Marco Mitschke nutzte einen in der Defensive eroberten Ball zu einem Kontertor, ehe der „Sonderbewachte“ vom Strafwurfpunkt einnetzte. Auch der Ausgleich von Marco Mitschke setzte keine Zeichen.

In der Deckung schien keiner Verantwortung für deren Organisation übernehmen zu wollen. So konnte sich Edewecht mit einfachen Kombinationen Chancen erarbeiten und nutzte diese clever. Die Wolfener Torhüter wurden von ihrer Defensive regelrecht im Stich gelassen. So konnten sich die Gäste bis zur Halbzeit auf 12:15 absetzen.
Die Zuschauer hofften auf eine Wende in der zweiten Halbzeit. Auch wenn Jaroslav Dobrovodsky beim Tor zum 13:16 seine Mannschaft noch in Schlagdistanz hielt, konnten die Niekamp - Schützlinge leichte Treffer erzielen.
Als sich die Gäste bis zur 53.Minute auf 21:29 absetzen konnten, war ein Debakel zu befürchten. Den Schlusspunkt unter das schlechteste Saisonspiel der Wolfener setzte Christian Peschek. Vom Siebenmeterpunkt markierte er den 27:35 Endstand.

„Gegen Edewecht kann man verlieren, aber das wie ist entscheidend.“, ärgerte sich Mannschaftsmitglied Thomas Ranft. Der erfahrene Torhüter welcher sich ab der Halbserie in den Dienst des „Wölfe-Teams“ stellte, brachte damit auf den Punkt, was die Fans enttäuschte.

Das Spiel muss sehr wohl ausgewertet aber nicht überbewertet werden. Aus den Fehlern müssen Konsquenzen gezogen und die Mannschaft in Verantwortung genommen werden.
„In Hameln wird neu angegriffen.“, ist sich Kapitän Förster sicher. Diese Kampfbereitschaft wollten die Fans am Samstag sehen und hoffen auf eine Wiedergutmachung beim nächsten Heimspiel.

Mannschaftsaufstellung: Ranft; Kemnitz; Förster (Tor); Backes; Stephan Blechschmidt (2); S.Blechschmidt (n.e.); Hein (2); Lindner (n.e.); Alich; Gragert (5); Mitschke (6); Hanke (n.e.); Peschek (7/4); Dobrovodsky (5)

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