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Forum der Handball-Regionalliga- Nord
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Harty1959, alex.81, HiB-Insider-05, Nassi

Rundumschlag in Ibbenbüren

Startbeitrag von alex.81 am 28.02.2006 10:08

Neuste News RL-Forum West, unser alter Konkurrent ISV schmeißt Trainer Petö raus, Manager Löbbers steckt ebenfalls den Stock, Mannschaft in akuter Abstiegsnot, hört,hört......

Alex

Antworten:

Ich denke dass es jetzt wieder mit der ISV steil Bergauf geht.
Das Potenzial ist auf jeden Fall da!!!

Jetzt wird ein Wudtke wieder spielen dürfen!

Jetzt freue ich mich wieder auf die Spiele der ISV!!!

von Nassi - am 28.02.2006 10:28
Ist offiziell bestätigt worden, unter www.ibb-sv.de nachzulesen. Interessant das Atilla Petö wohl der neue Trainer vom TV Bissendorf - Oberliga Nordsee - wird. Mutig, mutig die Herren vom TVB.

Alex

von alex.81 - am 28.02.2006 11:12
Moin Leute,

@ Nassi: Du bist ja ein ganz schlauer, das ein Erik Wutke nicht spielt, weil er die Hand gebrochen hatte, ist dir anscheinend entgangen. Zum zweiten bin ich der Meinung, aus dieser Mannschaft gehören einige Spieler aussortiert (weil zu alt, realitätfremd, oder einfach unbelehrbar sind. Alles am Trainer festzumachen ist eine sehr einfache Sache. Also wenn posten, dann auch die Wahrheit!!

@ all:
Zum anderen waren auch Lars Mosel (TV 01 Bohmte), Hubertus Neuhaus (Ibb.), ein Herr Grosspietsch (Westfalen) sowie Aaron Ziercke (GWD-Minden) in letzter Zeit bei uns in der Halle. Auch ein Stefan Hengelbrock (OSC) ist ein guter Trainer und Oleg Gagin (ex Eickener SV) lebt noch in Bissendorf. Spekulationen, Spekulationen!!!

Unterschrieben hat definitiv noch keiner.
Das Team Handball vom TVB wird diese wichtige Entscheidung sicherlich fühzeitig bekannt geben! Denn sie muss mit unserem Konzept der Jugendarbeit in Einklang gehen.

Gruß
Harty



von Harty1959 - am 01.03.2006 18:24
Hier der Bericht aus der IVZ dazu

"Man musste sich trennen"

Von Henning Meyer
Ibbenbüren. Die Ehe dauerte nur etwas über ein Jahr: Handball-Regionalligist ISV setzte seinem Trainer Atila Petö, der im Januar vergangenen Jahres die Nachfolge von Hubertus Neuhaus angetreten hatte, gestern mit sofortiger Wirkung den Stuhl vor die Tür.
"Man musste sich trennen", sagt ISV-Manager Hans-Georg Löbbers auf Anfrage unserer Zeitung. Grund sei neben der sportlichen Talfahrt (wir berichteten) auch das Verhältnis des Trainers zur Mannschaft gewesen. "Wir haben keine Möglichkeit gesehen, das mit großen Teilen der Mannschaft zu kitten", so Löbbers weiter. "Das war für uns auch die einzige Möglichkeit, Schaden vom Verein abzuwenden." Wir, das seien in diesem Falle der Vorstand der Handballsport-Marketing GmbH, der Hauptvorstand, der Handball-Abteilungsvorstand und der sportliche Leiter gewesen.
So richtig überrascht zeigte sich der Geschasste allerdings nicht, denn bereits nach dem Spiel gegen den BTB Aachen, als Manager Hans-Georg Löbbers die Mannschaft in der Kabine versammelte, knallte es heftig. "Holger Nieters hat mich vor versammelter Mannschaft angeschrien. Da war mir klar, dass Konsequenzen gezogen würden", sagt Atila Petö, dessen Vertrag noch bis Ende Mai läuft.
"Meine Schuld war, dass wir uns nicht schon im Dezember nach dem Aldekerk-Spiel getrennt haben", so Hans-Georg Löbbers weiter. "Ich wollte keine Trennung vom Trainer. Das habe ich wegen Atila gemacht." Doch Löbbers schiebt dem Ex-Coach nicht die alleinige Schuld für die momentan so prekäre sportliche Situation zu. "Fehler werden immer auf beiden Seiten gemacht."
"Dass die Mannschaft nicht mit mir arbeiten kann oder will, sehe ich anders", sagt Petö. "Ich wünsche dem Team aber viel Glück." Die Heimspiele in der Halle Ost werde er weiter besuchen und wolle auch selbst weiterhin als Trainer tätig sein, Kontakte zum Oberligisten TV Bissendorf bestehen bereits seit ein paar Wochen. "Ich hoffe nur, dass in meinem nächsten Verein nicht alle vom Betreuer bis hin zum Manager Ahnung von Handball haben", sagt der scheidende ISV-Trainer.
Mit der Trennung vom Trainer allein erschöpfen sich die Konsequenzen, die bei der ISV gezogen werden, aber nicht. "Ich werde mich aus verantwortungsvollen und leitenden Positionen verabschieden. Das gilt ab sofort", sagt Hans-Georg Löbbers. Sein Sponsoring will der Noch-Manager allerdings nicht einstellen. "Jedenfalls nicht komplett", wie er sagt. Sein Rückzug beinhaltet allerdings auch noch eine Ausnahme. "Ich werde sicherlich meinen Teil dazu beitragen, dass die Trainer-Geschichte jetzt vernünftig abgewickelt wird." Auch Löbbers hat Gründe für seine Entscheidung. "Diese Mannschaft hat mich vom Charakter her enttäuscht. Nicht alle, aber große Teile."
Einen neuen Coach gebe es noch nicht. "Ich hoffe aber, dass Erik Wudtke diese Position jetzt übernimmt", sagt Hans-Georg Löbbers. "Das wäre für mich auch eine denkbare Alternative über die aktuelle Saison hinaus." Das weitere Vorgehen solle der Mannschaft heute beim Training offenbart werden.
Wer auch immer der neue Coach wird, ihm bleiben jetzt knapp 14 Tage Zeit, um sein Team auf das Heimspiel am 11. März gegen den VfL Eintracht Hagen vorzubereiten, denn am kommenden Wochenende hat die ISV spielfrei. Dem Hagen-Spiel folgen dann die Auswärtspartien in Schalksmühle, in Soest und in Niederpleis.

Gruß
Harty



von Harty1959 - am 01.03.2006 18:30
Frühjahrsputz bei der ISV geht weiter: Pelzer und Jäger freigestellt (98 Zugriffe)
geschrieben von: Stefanski (IP gespeichert)
Datum: 01. März 2006 21:58


Ibbenbüren. Bei den Regionalliga-Handballern der ISV geht das frühjährliche "Großreinemachen" weiter: Nach der Trennung von Trainer Atila Petö am Montag, wurden am Dienstagabend beim Training mit sofortiger Wirkung die beiden Rückraumspieler Philippe Jäger und Benjamin Pelzer von ihren Verpflichtungen freigestellt, wie der scheidende Manager Hans-Georg Löbbers bekannt gab. Beide würden nicht mehr für die ISV spielen. Beide waren erst zu Saisonbeginn nach Ibbenbüren gekommen. Jäger von Sparta Münster, Pelzer vom Zweitligisten SG Solingen.
Bei Philippe Jäger läge die Freistellung in der Schiedsrichterbeleidigung und der daraus resultierenden Roten Karte aus dem Spiel gegen den BTB Aachen begründet. "Das war vereinsschädigendes Verhalten", erklärt Hans-Georg Löbbers. Vor allem, weil die Jugendlichen auf der Tribüne in der Halle Ost die heftige Beleidigung des Unparteiischen mitbekommen hätten. "Philippe Jäger hat sich zwar noch bei den Schiedsrichtern und bei uns entschuldigt, hat sogar Vorschläge gemacht, wie er sich gegenüber der Öffentlichkeit entschuldigen wollte", sagt Hans-Georg Löbbers. Gerettet habe ihn indes auch das nicht. "Es war trotz allem zu viel. Der Punkt, an dem wir handeln mussten, war erreicht." Dabei, so stellt Löbbers klar, habe diesmal nicht der sportliche Aspekt den Ausschlag gegeben. "Das Image der ISV stand ganz klar im Vordergrund." Sportlich, so räumt Löbbers ein, sei die Trennung von Jäger ein Verlust, und das nicht nur, weil der ohnehin dünne Kader jetzt noch weiter geschrumpft sei. "Sportlich tut uns das Leid, denn Philippe hätte sich in zwei Jahren zu einem festen Bestandteil im Regionalliga-Team entwickeln können, und ich bin sicher, dass er das auch geschafft hätte", sagt Löbbers.
Was die Trennung von Benjamin Pelzer anbelangt, nennt Löbbers andere Gründe. "Ein häufiges Nicht-Einhalten von Zusagen", umschreibt er, was der Verein dem 21-jährigen Mittelmann vorwirft, ohne aber näher ins Detail gehen zu wollen.
Man habe sich trotz der personell ohnehin nicht üppigen Besetzung zu diesem harten Schritt entschlossen. "Es herrschen hier jetzt andere Sitten", sagt Hans-Georg Löbbers. "Es werden konsequent alle Dinge geahndet, die nicht so laufen, wie sie vorgegeben worden sind."
Rückenwind gibt es für diese Entscheidungen aus dem Hauptvorstand des Vereins. "Die Beweggründe, die zu diesen Entscheidungen geführt haben, sind nachvollziehbar", sagt Volker Schwabe, Geschäftsführer der ISV, der zusammen mit dem Vorsitzenden Ulrich Lammers bei der entscheidenden Sitzung am Sonntag zugegen war. "Wenn die zuständigen Personen des Abteilungsvorstandes und der Handball-Marketing GmbH der Meinung sind, dass es sportlich sinnvoll ist, den Trainer zu wechseln, dann tragen wir das mit", so Schwabe weiter. "Grundsätzlich sind die Abteilungen in solchen Entscheidungen autark." Was die Spieler anginge, seien da wohl mehrere Dinge hochgekommen. "Das hat dann dazu geführt, dass man der Meinung war, es ist besser, sich zu trennen." Der Kader der ISV schrumpft damit auf 13 Mann, davon drei Torleute. Für Philippe Jäger dürfte auf der halblinken Position Jörg Schulte wieder in den Angriff rücken, der zuletzt stark ansteigende Form in der Offensive wie in der Defensive zeigte. Für Benjamin Pelzer wird wahrscheinlich Erik Wudtke, wenn er die Folgen seines Mittelhandbruches überwunden hat, wieder auf die Spielmacherposition zurückkehren. In Kim Pansing hätte der neue Trainer dann sogar noch eine Alternative in der Hinterhand.
Apropos neuer Trainer: Gefunden ist der künftige Übungsleiter noch nicht. Am Dienstag leitete Erik Wudtke das Training, und er soll es auch für den Rest der Woche tun. "Das ist aber vorerst nur ein Provisorium", wie Hans-Georg Löbbers betont. Möglichst bis Dienstag kommender Woche solle aber die Besetzung der Trainerstelle in trockenen Tüchern sein. "Bis dahin wollen wir ein Konzept stehen haben, wie es hier weitergeht."
01. März 2006 | Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Gruß
Der HiB-Insider

von HiB-Insider-05 - am 02.03.2006 07:09
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