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Mi.ma, Matthias Berger

Vorschau Hameln gegen Wolfen

Startbeitrag von Matthias Berger am 02.03.2006 11:36

HSG will Spiel der Vorwoche vergessen machen
Wölfe reisen zu bundesligaerfahrenen Rattenfängern – Hinspielerfolg wiederholbar ?

Von Matthias Berger

Die Vorzeichen stehen nicht gerade günstig für die Wolfener. Am Samstag sind die Mühlner-Schützlinge erstmals in der Rattenfängerstadt gefordert. In dieser Saison musste sich der derzeitige Tabellensiebente zu Hause nur den Top-Teams geschlagen geben.
Ab 19.15 Uhr wollen die Hausherren Revanche für die 38:34 Hinspielniederlage nehmen. Die Wölfe liebäugeln zwar mit einer Wiederholung, haben sich aber auf jeden Fall eine bessere Leistung als im Edewecht-Spiel vorgenommen. „So eine desolate Leistung wie gegen die Ammerländer können wir uns nicht noch einmal leisten.“, schätzt Kreisläufer Hendrik Hein die Mannschaftsleistung ein.

Diese wurde am Dienstag ausgewertet und man gibt sich kämpferisch. „Vor allem wissen wir, das wesentlich mehr Unterstützer nach Hameln reisen, um uns nach vorn zu peitschen. Das motiviert noch einmal zusätzlich.“, so Wolfens Topscorer Christian Peschek.

In der Sommerpause stand der gastgebende Coach vor einer schwierigen Aufgabe. Acht Mannschaftsabgänge mussten kompensiert werden. Sechs Zugänge standen dem gegenüber. Damit hat der Vorjahresachte sein Gesicht fast völlig geändert. Mit Hajo Wulff haben sie aber den zweitbesten Torschützen der Liga in ihren Reihen. 196 Treffer hat der bundesligaerfahrene Rückraumschütze bereits in den gegnerischen Maschen zappeln lassen. Beim ersten Aufeinandertreffen war er allein 19 mal erfolgreich. Er bildet mit Christian Raddatz, welcher in Wolfen das Handballspielen erlernte, und dem Linkshänder Oliver Glatz eine brandgefährliche Rückraumachse. Davon profitierte auch Kreisläufer Dominic Leinhart. Mit 95 Toren hat er bereits doppelt so viel wie seine Wolfener Kollegen zusammen auf dem Konto. Das heisst Schwerstarbeit und 150 % Konzentration für den Deckungsverband der Gäste. Im letzten Heimspiel konnte der Aufsteiger Oebisfelde 35 Bälle im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Darin würde der Schlüssel für einen Punktgewinn liegen. „Wenn ihr auch 35 Tore werft und in der Deckung richtig abgestimmt arbeitet, habt ihr auf jeden Fall Aussenseiterchancen.“, ist sich der ehemalige Betreuer „Buggi“ Krause sicher.

Damit hat er dem Wölfe-Team markante Worte ins Stammbuch geschrieben. Das die Mannschaft in der Lage ist, das auch umzusetzen, haben sie in dieser Saison bereits bewiesen. Wenn zu dieser Leistung zurückgefunden wird, wo jedes Mannschaftsmitglied versucht, den Fehler seines Nebenmannes auszubügeln und sich gegenseitig geholfen wird, könnte Krause Recht behalten.

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Wulff und Co. wollen gegen Wolfen Revanche für bittere Hinspiel-Pleite

VfL Hameln winkt bei Heimsieg Sprung auf Platz fünf / Eddelbüttel optimistisch

Handball (jko). Der VfL Hameln blickt zuversichtlich dem Regionalliga-Heimspiel gegen die HSG Wolfen am Sonnabend um 19.15 Uhr in der Halle Nord entgegen. Nach dem Auswärtserfolg in Münden will man den Vormarsch fortsetzen, schließlich winkt dem Tabellenachten (26:20 Punkte) im Fall eines Sieges und bei gleichzeitiger Niederlage der HSG Barnstorf/Diepholz in Bremervörde der Sprung auf Platz fünf.

"Dieses Ziel haben wir vor Augen. Außerdem wollen wir Revanche für die unglückliche 34:38-Niederlage im Hinspiel", macht Trainer Peter Eddelbüttel deutlich. Der Coach ist auch von einem Heimsieg überzeugt, "wenn wir an die Deckungsstabilität vom letzten Wochenende anknüpfen können und dazu im Angriff unsere Sicherheit wiederfinden." "Vorne muss aber wieder zielstrebiger und konzentrierter agiert werden. Da haben wir in Münden zu viele technische Fehler gemacht und waren in der Chancenauswertung viel zu leichtfertig. Das war fahrlässig und hätte gegen einen anderen Gegner ins Auge gehen können," fordert der Chefcoach Besserung und hat in dieser Richtung unter der Woche die Hebel angesetzt.

Die Deckung zeigte sich ohnehin schon wieder sattelfester. "Wenn wir da die Bewegung nach hinten noch verbessern, werden wir bald unsere alte Stärke wieder haben", so Eddelbüttel, der seine Bestbesetzung aufbieten kann. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt spielten im Vorjahr in der inzwischen aufgelösten Regionalliga Mitte lange gegen den Abstieg. In dieser Saison sind die "Wölfe" - obwohl die Staffel durch die Zusammenlegung um einiges stärker ist - in Sachen Klassenerhalt auf einem guten Weg und rangieren mit 22:24 Punkten auf Platz zehn im gesicherten Mittelfeld.

Der Heimatverein von Hamelns Christian Raddatz, der sich besonders auf das Wiedersehen freut, hat sich während der Saison mit Kreisläufer Marco Mitschke, der von der TG Münden kam, und Rückraumspieler Jaroslav Dobrovodsky, der den zum Zweitligisten Augustdorf/Hövelhof abgewanderten Wladimir Stoukaline ersetzt, gut verstärkt, so dass Trainer Frank Mühlner auf eine ausgeglichen besetzte Riege zurückgreifen kann. Mit lediglich 655 erzielten Toren (die Hamelner bringen es auf 70 Treffer mehr) gehört die HSG Wolfen zu den angriffsschwächeren Teams der Liga. Die erfolgreichsten Werfer sind auf Halblinks der überragende Christian Peschek, mit 186/85 Treffern Fünfter der aktuellen Torjägerliste, in der Hamelns Hajo Wulff mit 220/69 "Buden" noch immer Zweiter hinter Staßfurts Anton Lakisa (238/99) ist, sowie der flinke Flügelflitzer Stefan Gragert (121). Auf die leichte Schulter sollte man die Gäste keinesfalls nehmen, denn in fremden Hallen gewann Wolfen bereits dreimal. Im letzten Auswärtsspiel gab es ein 25:25 beim TSV Bremervörde.

© Dewezet, 03.03.2006



von Mi.ma - am 03.03.2006 00:49
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