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Forum der Handball-Regionalliga- Nord
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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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KKC, sroesler

Achim-Staßfurt

Startbeitrag von sroesler am 04.03.2006 21:24

SG Achim-Baden - Staßfurt 38:27 (16:12)

weiteres aus Staßfurt auf der Homepage.

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Achim-Staßfurt, achimer zeitungsbericht

Panzer macht den Unterschied

Achim/Badens Regionalliga-Keeper beim 38:27 überragend im Spitzenspiel gegen Concordia Staßfurt


Auch Rückraumhüne Daniel Stahl lieferte gegen den Tabellendritten Concordia Staßfurt eine Klasseleistung ab.Foto: häg
Von Frank von Staden


ACHIM/BADEN Die Partie ging am späten Samstagabend noch ordentlich ab. Verständlich die Feierlaune. Denn immerhin deklassierten Achim/Badens Regionalliga-Handballer nicht nur den Tabellendritten Concordia Staßfurt mit 38:27 (16:12) und untermauerten damit einmal mehr ihre Formachtstellung in dieser Liga. Nein, die Schützlinge von Coach Uwe Inderthal lieferten gleichzeitig eine ihrer, wenn nicht die besten Saisonleistungen ab.

Allen voran Keeper Ariel Panzer. Und das, obwohl er sich am Freitag im Training noch eine schmerzhafte Fußverletzung zugezogen hatte. 22 Paraden, darunter ein gehaltener Siebenmeter zu einem strategisch optimalen Zeitpunkt: Das spricht Bände. Panzer war es, der in erster Linie wieder einmal den Unterschied machte. Denn seine beiden Gegenüber Andreas Stops als auch Michael Schröter bekamen fast keine Hand an den Ball. "Das aber wäre zu einfach, einmal mehr alles an Ariel fest zu machen. Dass er ein überragender Schlussmann ist, der in dieser Liga eigentlich nichts zu suchen hat, ist klar. Doch ein guter Keeper ist immer nur so stark, wie seine Vorderleute in der Deckung. Und die war gestern 1a", wollte Inderthal dann nicht schon wieder nur seinen Keeper mit Komplimenten überhäufen.

Sicher, denn auch ein Igor Deric, der vor allem im ersten Abschnitt der Partie seinen Stempel im Angriff aufdrückte, als auch ein Daniel Stahl, Aljoscha Schmidt sowie auch endlich wieder ein Mario Allendörfer sorgten dafür, dass in der Achimer Gymnasiumhalle vor ausverkauftem Haus ein Feuerwerk abgebrannt wurde. Durch die Bank gab es im Grunde keinen Ausfall, riefen alle zum richtigen Zeitpunkt ihre Bestform ab.

Allerdings: Es wurde den Hausherren auch relativ leicht gemacht. Denn nachdem der Inderthalsche Schachzug, den Weißrussen Lakisa sowie auch den Litauer Kairis überwiegend aus dem Spiel zu nehmen, schnell Früchte trug, drohte den Gästen schon bei Halbzeit das Matt.

Als Panzer dann bei 24:19 beim Siebenmeter von Lakisa Sieger blieb, sprang dann auch der Funke vom Feuer, das die SG entfacht hatte, beim Publikum über. Rhythmisches Klatschen, tosender Beifall und am Ende auch "standing ovation" ließen diese Klassepartie letztlich zu einem wahren Leckerbissen werden.

Als die Unparteiischen dann die einseitige Begegnung beendeten, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. War es da Absicht, dass die Mannschaft spontan den Trainer in die Mitte nahm und ihn hochleben ließ? Inderthal schmeckte dieses Thema jedenfalls gar nicht: "Egal, was damit jetzt hinein interpretiert wird. Die Mannschaft hat die beste Saisonleistung gezeigt und bewiesen, dass sie unbedingt aufsteigen will und großes Potenzial hat. Nur das ist wichtig. Nicht, ob der Trainer in Frage steht, er oder auch ein anderer in der nächsten Saison auf der Bank sitzt!"



von KKC - am 06.03.2006 08:28
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