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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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KKC

Achim zu Braunschweig, Zeitungsbericht, Achim hat Ausfälle zu beklagen

Startbeitrag von KKC am 10.03.2006 08:17

"Nicht mit halber Lunge auflaufen"
Achim/Badens Coach warnt vor dem Tabellenletzten

Von unserem Redakteur
Thomas Müller

ACHIM. Auf eine starke Leistung im gewonnenen Spitzenspiel vor sieben Wochen gegen Verfolger TSG Hatten-Sandkrug folgte direkt die Auswärtsenttäuschung bei der SG Eintracht Glinde. Vergangenes Wochenende bezwang Handball-Regionalligist SG Achim/Baden mit Concordia Staßfurt einen weiteren Erzrivalen. Und jetzt müssen die Mannen von Trainer Uwe Inderthal zu Schlusslicht MTV Braunschweig . . .Ob es bei dieser erneuten Konstellation Außenseiter kontra Tabellenführer wohl abermals eine unangenehme Überraschung für den Favoriten gibt? "Braunschweig ist nicht Glinde", wiegelt Inderthal ab, "Glinde ist viel stärker." Sind die Achimer/Badener deshalb automatisch aus dem Schneider? Selbstverständlich nicht, wie Inderthal unterstreicht: "Wir können da nicht mit halber Lunge antreten. Eine Frage der Einstellung. Aus dem Glinde-Spiel hat die Mannschaft gelernt." Das Hinspiel gewannen die Achim/Badener zwar mit 31:22, der Coach aber räumt ein: "Das war keine Ruhmestat gegen Braunschweig." Ein Dutzend Gegentore schon nach 25 Minuten waren Inderthal eindeutig zu viel. Braunschweigs linke Angriffsseite kam ihm zu oft durch, Top-Shooter Donata Puikis (sieben Treffer) ließ sich durch seinen direkten Gegenspieler Matthias Köhnecke nicht wirklich ausschalten. Erst allmählich und über eine 18:12-Pausenführung bekamen die Achimer/Badener den Gegner besser in den Griff, um dann noch standesgemäß zu gewinnen.Für Uwe Inderthal ist klar: "Wir müssen diesmal von Anfang an richtig Druck machen, Spaß haben und siegen." Die SG müsse ihre Trumpfkarte Tempo-Handball ausspielen und den Gegner nicht zur Ruhe kommen lassen. "Wir können problemlos 70 Angriffe oder mehr laufen", ist der Trainer überzeugt.Allerdings könnten im Gästeteam diesmal im schlimmsten Fall drei Leistungsträger fehlen. Zunächst meldeten sich Anfang der Woche Cord Katz und Daniel Stahl wegen Fieber ab. Dann kam auch noch Aljoscha Schmidt dazu. Ebenfalls Grippe. Überdies hatte der schnelle Linksaußen auch über Schulterprobleme geklagt, konnte nicht werfen. Trainingsrückstand verzeichnet zudem Torwart Holger Eilts, der angehende Fachinformatiker hat berufsbedingt einen zweitägigen CeBit-Einsatz.Der Coach sieht dennoch nicht schwarz, das müsse nicht zwingend ein Nachteil sein, weil: "Dann merken die anderen eben, dass sie um so mehr Gas geben müssen, um die Ausfälle auszugleichen." Inderthal erinnert noch einmal an die Konstellation: "Braunschweig hat doch nichts zu verlieren."Anpfiff: Sonnabend, 19.30 Uhr, Tunica-Sporthalle Braunschweig. Abfahrt des Fan-Busses um 15.30 Uhr an der Achimer Gymnasiumhalle

Antworten:

Achim Pflichtsieg !

ja, schade das so wenig leute da waren !
Aber feiern bei Kalli war trotzdem lusitg !
Nur was ist das für ne komische disco gewesen? Jolly Jumperr !



von KKC - am 12.03.2006 19:35

Achim Pflichtsieg !, Zeitungsbericht

Inderthal: "Mich freut‘s für Eilts"

Handball-Regionalliga: Achim/Badens Trainer lobt nach 36:29-Erfolg in Braunschweig seinen Keeper


Bester Angreifer bei Achim/Badens 36:29-Erfolg in Braunschweig: Mario Allendörfer.
ACHIM/BADEN (vde)Ziemlich aufgeräumt wirkte Uwe Inderthal vom Handball-Regionalligisten SG Achim/Baden am Tag nach der 36:29 (15:12)-Pflichterfüllung beim MTV Braunschweig. "Es war sicherlich nicht die beste Leistung, die wir abgerufen haben. Aber wir haben die beiden Punkte, da fragt in zwei Wochen niemand mehr, wie der Sieg zustande gekommen ist," resümierte der Trainer gestern Mittag.

Schließlich habe das Schlusslicht in den vergangenen Wochen so manches Team geärgert und sich im Kampf gegen den Abstieg noch nicht aufgegeben. Einem 26:26 gegen Concordia Staßfurth hatten die Männer aus der Löwenstadt ein 28:22 über Eintracht Glinde folgen lassen. Und: "Da spielst du vor eher wenigen Zuschauern, vielleicht kann dann nicht jeder eine hundertprozentige Einstellung bringen." Nach schwacher Anfangsphase und einem 0:3-Rückstand bekam zuerst die SG-Abwehr das Geschehen in den Griff und legte den Grundstein für die 15:12-Pausenführung, nachdem beim 5:5 (11.) der Ausgleich hergestellt gewesen war und der Primus in der 17. Minute 9:6 geführt hatte.

Im zweiten Abschnitt avancierte dann Holger Eilts zum wichtigen Rückhalt, insgesamt zehn Bälle wehrte der Keeper, der den ebenfalls starken Ariel Panzer abgelöst hatte, ab. Inderthal hielt diese Maßnahme für wichtig: "Mich freut’s für Holger ungemein. Er ist ein herausragender Regionalliga-Torwart und hat nur das Pech, dass Ariel noch vor ihm steht." In der Hoffnung, dass die Partie Eilts neues Selbstvertrauen gegeben hat.

Während der Coach nach der Pause dennoch Schwächen in der Abwehr erkannte, lobte er ein Dreigestirn im Spiel nach vorne. "Mario Allendörfer war unser bester Angreifer. Auch Aljoscha Schmidt und am Kreis Matthias Köhnecke können mit nur zwei Fehlversuchen zufrieden sein. Den anderen fehlte ein wenig die Einstellung." Mit 37 Toren auswärts habe sein Team aber mehr richtig als falsch gemacht.

Dass die Partie beim 27:23 (45.) so gut wie entschieden war, untermauert des Trainers These. Der Rest bis zum 36:29-Erfolg blieb dann nur noch Formsache, wobei das Torverhältnis weiter hätte ausgebaut werden können. Inderthal: "Das ist aber völlige Nebensache."

Daniel Stahl spielte mit Fieber nur zehn Minuten pro Halbzeit, mehr wollte der SG-Coach nicht riskieren. Sein Schlusswort: "Letztlich geriet unser Sieg nie in Gefahr. Zehn starke Minuten in jeder Hälfte haben gereicht, man kann nicht jede Woche eine solche Glanzleistung liefern wie gegen Staßfurth."



von KKC - am 13.03.2006 08:48
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