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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Matthias Berger

Spielbericht Wolfen gegen Hatten-Sandkrug

Startbeitrag von Matthias Berger am 12.03.2006 11:16

Sensation war greifbar nah
HSG verliert gegen Hatten-Sandkrug 25:29 – Motivation für Derby

Von Matthias Berger

Als Stephan Blechschmidt in der 57.Spielminute zum 25:26 Anschluss einnetzte, stand die Halle Kopf. Die 430 Fans in der Sporthalle Krondorf witterten eine Sensation. Sollte Wolfen den Tabellenzweiten aus Hatten-Sandkrug wirklich schlagen können ? Das wäre die perfekteste Antwort auf die letzten Spiele gewesen. Leider war es das letzte Wolfener Tor, während die Gäste noch drei mal trafen und damit den 25:29 Endstand besiegelten.
Eigentlich ist jetzt nichts anderes passiert, als die Handballkundigen vorausgesagt hatten und trotzdem gab es hängende Gesichter.

„Leider haben wir zu viele Chancen ausgelassen.“, so Stephan Blechschmidt, welcher den verletzten Stefan Gragert ersetzte. „Aber das unsere Defensive wieder besser stand, zeigen die 29 Gegentore“, zollte er der Mannschaftsleistung Respekt.
Den Gästen war es vergönnt, das Spiel mit dem ersten Treffer zu eröffnen und auch auf 2:4 abzusetzen. Zwei Rückraumtreffer von Jaroslav Dobrovodsky und Stephan Blechschmidt neutralisierten diesen Vorsprung und Matthias Niestroj sorgte für die Führung der Hausherren. Ein Abstauber von Marko Mitschke sorgte in der 17.Spielminute für einen Zwei-Tore Vorsprung für die Wölfe. In der 23.Minute erhöhte Matthias Niestroj beim 12:9 auf drei. Aber die Hatter-Handballer wussten etwas entgegenzusetzen. Xavier Casas de Carlos, welcher nicht den besten Tag im Gästegehäuse erwischt hatte, wechselte mit Christoph Kuper, der bereits in der Vorwoche das Spiel gegen Münden entschieden hatte. Drei Paraden und es stand der Ausgleich auf der Anzeigentafel. Niestroj konnte zwar noch einmal vorlegen, aber kurz vor dem Pausentee stand das salomonische 13:13 Halbzeitergebnis fest.

Bis zur 40.Minute hatte dieses Remis bestand. Durch leichte Fehler kamen die Gäste in Ballbesitz oder konnten den brandgefährlichen Nils Mosel beim Konterspiel bedienen. Schnell hatten sich die Mannen um Klaus Kröger auf vier Tore abgesetzt. Aber Wolfen gab nicht klein bei. Beim Duell David gegen Goliath wollten sie den Favoriten doch noch etwas erschrecken. In der 57.Minute war der Rückstand aufgeholt und mit 25:26 die Schlagdistanz hergestellt. Die Gäste spielten clever und Spielstandverwaltend, während die Mühlnereleven den Doppelpunktgewinn wollte.
Angriffe wurden zu unpräzise abgeschlossen und im Gegenzug besser gemacht. Beim 25:29 freuten sich die Gäste über Punkte aus Sachsen-Anhalt. „Dieses Spiel brauchen wir nicht verlieren. Die Fehler machen wir zwischen der 40. und 50.ten Minute. Wenn wir dort nicht so weit in Rückstand geraten, haben wir in der Schlussphase die Trümpfe in der Hand.“, so Matthias Niestroj, welcher als nie aufgebender Kämpfer bekannt ist.

Wolfen braucht nicht traurig über die verlorenen Punkte sein. Der Tabellenzweite steht nicht umsonst auf einem Sonnenplatz. Wenn am Freitag das Derby in Köthen ansteht und mit einer ähnlichen Leistung aufgewartet wird, kann das eine ganz heisse Kiste werden. Das hoffen auch die zahlreichen Fans im handballvernarrten Anhalt.

Aufstellung: Ranft; Kemnitz; Förster (Tor); Backes; St.Blechschmidt (3); S.Blechschmidt; Hein (2); Niestroj (4); Linder (1); Alich (1); Mitschke (2); Peschek (6/2); Dobrovodsky (6)

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