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KKC, Frank Paulat

Vorbericht Hatten/Sandkrug - HC Einheit Halle

Startbeitrag von Frank Paulat am 16.03.2006 08:30

Einheit vor schwerer Auswärtshürde

HCE in der Außenseiterrolle / Hatten zu Hause erst einmal bezwungen/
Zweite in Landsberg

Von Frank Paulat

Vor dem Derbykracher gegen die HG 85 Köthen am 25. März steht der HC Einheit Halle am Samstag in der Handballregionalliga Nord vor einer der wohl schwersten Auswärtsaufgaben der Saison, denn Gastgeber der Röder-Schützlinge ist kein geringerer als der Tabellenzweite TSG Hatten/Sandkrug.

Bereits ein Blick in die Statistik macht deutlich, vor welch schier unlösbaren Hürde der HCE am Samstag steht. Sieben der neun Spiele in diesem Jahr konnte die TSG siegreich gestalten, nur in Staßfurt und beim Tabellenführer Achim/Baden ließ man Federn. Der Tabellenführer war es auch, der als bislang einzigste Mannschaft beide Punkte aus Hatten entführen konnte.
Die Spielstärke und Ausgeglichenheit der Gastgeber bekam der HCE bereits im Hinspiel zu spüren, unterlag mit 27:30 aufgrund einer schwachen Angriffsleistung in der zweiten Hälfte. Und die Aussich-ten auf eine Revanche im Rückspiel sind angesichts der desolaten Vorstellung am letzten Samstag gegen Hameln nicht gerade rosig. Auch wenn HCE-Coach Helmut Röder den Optimismus noch nicht verloren hat, wenn er erklärt, „wir fahren nicht nach Hatten um zu verlieren“, so recht scheint auch er nicht so recht an eine Überraschung zu glauben, fügte er doch schnell an, „unsere Chancen wieder ein Spiel zugewinnen, sind gegen Köthen erheblich größer“.

Der Respekt des HCE kommt nicht von ungefähr. Der Tabellenzehnte der letzten Saison hat sich gezielt verstärkt, ist nun auf allen Positionen nahezu gleich stark besetzt. Mit Mosel, Laursen und Salkic finden sich gleich drei Spieler der TSG unter den Top 30 der Torschützenliste, womit auch gleich auf die Torgefährlichkeit des Hattener Rückraum hingewiesen sei. Mit einer beindruckenden Konstanz hat sich die aus den in der Nähe von Oldenburg liegenden Gemeinden Hatten und Sandkrug bestehende Spielgemeinschaft zum einzig verbliebenen Verfolger des Tabellenführers Achim/Baden aufgeschwungen. Die TSG ist nur vier Punkte vom Platz an der Sonne entfernt, sorgt so einzig und allein noch für etwas Spannung im Aufstiegskampf. Doch auch der zweite Tabellenplatz wäre der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, auch wenn die Verantwortlichen der TSG allen Dementis zum Trotz, den Aufstieg in Liga zwei noch nicht gänzlich abgeschrieben haben. Sie hoffen, mit eigenen Erfolgen den Druck auf Achim hoch zu halten, um vielleicht doch noch von einem Ausrutscher zu pro-fitieren. Auch in der letzten Woche gab sich die TSG in Wolfen keine Blöße, gewann souverän mit 29:25.

Wie also soll dem HCE am Samstag der Überraschungscoup gelingen? Der große Vorteil des HCE könnte der fehlende Erwartungsdruck sein. Nach der Heimleite gegen Hameln, erwartet kaum jemand von den Hallenser einen Auswärtserfolg, umso befreiter kann der HCE am Samstag eigentlich aufspielen, kann ganz auf die Karte Außenseiter setzen. HCE-Coach Enno Röder, der nach überstandener Strahlentherapie in dieser Woche wieder bei allen Trainingseinheiten das Heft in die Hand nehmen kann, will im Training nochmals anziehen und besonders beim Überzahlspiel fehlende Reserven seiner Mannschaft aufzeigen.
Will der HCE am Samstag Hatten in ernste Schwierigkeiten bringen, müssen alle Mannschaftsteile an ihre Leistungsgrenzen gehen. Die zuletzt formschwachen Steinbach, Lingk Mikalauskas und Huhn-stock sind dabei genauso gefragt, wie der Juniorennationalspieler Hannes Lindt, der beim Delitzscher Sieg gegen Hamburg Matchwinner war, beim HCE am letzten Samstag jedoch enttäuschte. Mit Lindt, der sich zuletzt über fehlendes Vertrauen des Coachs in seine Fähigkeiten beklagte, und dem lang-sam wieder in Form kommenden Zänsler ist der Rückraum des HCE allemal gleichwertig besetzt und sollte so nicht ganz chancenlos in die Partie gehen. „Mit Respekt sollten wir in die Partie gehen, aber angesichts unserer eigenen Stärke brauchen wir nicht in Ehrfuchrt zu erstarren“, meint deshalb auch HCE-Vizepräsident Ulf-Elmar Böttcher.
Der Mannschaftsbus fährt um 10.00 Uhr ab.

Wer den weiten Weg ins nördliche Niedersachsen scheut, aber auf Handball am Wochenende nicht verzichten möchte, dem sei das Oberligaderby zwischen dem SSV Landsberg und dem HC Einheit II am Samstag in der Landsberger Sporthalle ans Herz gelegt. Der Anpfiff des gleich aus zweierlei Hin-sicht brisanten Derbys erfolgt um 16.00 Uhr. Angesprochene Brisanz bezieht das Derby zum einen aus der aktuellen Tabellensituation. Landsberg mit 9:29 Punkten derzeit auf dem 13. Platz steht am Samstag mit Rücken an der Wand. Soll der Klassenerhalt noch glücken, kann sich das Team weitere Heimniederlagen kaum mehr erlauben. Der HCE II, mit 15:25 Punkten derzeit Zehnter, will sich seinerseits mit einem Erfolg aller Abstiegssorgen entledigen.
Zum anderen Treffen in dem Duell aktuelle Spieler des HCE auf eine Reihe ehemaliger HCE-Akteure in den Reihen der Gastgeber, wie z.B. Gruhn, Peglow, Schröder oder Rolle, die ihrem ehemaligen Coach Harry Renner naturgemäß beweisen wollen, dass sie auch beim SSV Landsberg erfolgreichen Handball spielen können und entsprechend motiviert in die Partie gehen werden. Das Hinspiel konnte der HCE II mit 26:23 gewinnen, Landsberg sinnt folglich am Samstag auf Revanche.

Antworten:

aufgrund der angesprochenen Aufstiegssituation möchte ich diese Gelegenheit nutzen und mich GANZ weit aus dem Fenster lehnen und sagen, der Aufstieg ist zu 100 % gegessen !
Selbst, wenn Achim in Bremervörde und Halle verliert, könnten sie sich tioretisch noch eine Niederlage erlauben um immernoch aufsteigen zu können !
Zu hause geben wir keine Punkte ab !
Aber Hatten wird in Barnstorf(Diepholz) gerupft, da bin ich mir sicher !
Haben die Diepholzer aus dem Hinspiel noch einiges gerade zu rücken !
Also mein typ, am Ende steigt Achim mit 2 Punten vorsprung und dem besseren Torverhältnis auf !
Alles klar ?



von KKC - am 16.03.2006 11:22
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