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Forum der Handball-Regionalliga- Nord
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Achim/Baden vor dem Aus?

Startbeitrag von Alby am 19.07.2006 13:27

Ist zwar 2. Liga, aber ich denke trotzdem für alle User sehr interessant!!


Achim/Baden vor dem Aus?

Foto: walz-fotografie.de
Die SG Achim/Baden steht offenbar unmittelbar vor dem Aus. Der Aufsteiger in die zweite Liga Nord hat seine Spieler freigestellt, wie handball-world.com von einem Spielerberater erfuhr. Auf einer gestern einberufenen Vorstandssitzung soll der Rückzug der Mannschaft aus der 2. Liga beschlossen worden sein, heißt es in noch unbestätigten Berichten. Grund sei eine Deckungslücke im Etat von 109.000 Euro.

Für HBL-Spielleiter Uwe Stemberg wäre das ein weiterer Super-Gau. Nachdem er nach der Pleite des VfL Pfullingen und der Eingliederung von Concordia Delitzsch in die Südstaffel den Spielplan der 2. Liga Nord schon einmal über den Haufen werfen musste, droht nun erneut ein neuer Spielplan. Ob die Liga dann mit 17 Mannschaften startet oder einer der 19 Teams aus dem Süden (Concordia Delitzsch) in den Norden eingegliedert wird, konnte und wollte Stemberg heute noch nicht sagen. "Ich habe heute noch niemanden bei Achim/Baden erreichen können. Solange werde ich mir keine Gedanken um den Spielplan machen. Wenn es eine Entscheidung zu treffen gibt, werde ich eine treffen."

Hintergrund des Rückzuges könnte nach einem Bericht der Achimer Kreiszeitung die fehlende Spielberechtigung des Vereins für die 2. Liga sein. Zwar wurde dem Klub die Lizenz auflagenfrei erteilt, allerdings ergab eine Überprüfung der Unterlagen, dass die vom Steuerberater bescheinigten Werbeeinnahmen der SG erheblich unter denen im Haushaltsplan in Ansatz gebrachten Positionen liegen. Die HBL habe daraufhin die Startberechtigung für die Liga noch nicht erteilt.

Wir bemühen uns um weitere Informationen

Quelle: handball-world.com

Antworten:

UFFFFF. Das ist ja der Hammer! Wieder ein Verein, der im Bremer-Raum platzt: Walle-Grambke-Habenhausen-SGBO-Achim?
Habe ich einen vergessen?

von Norde - am 19.07.2006 20:22
Verden !



von KKC - am 20.07.2006 08:05
Eine Meldung aus dem "Anzeiger für Burgdorf" (NP/HAZ) von heute:

SG Achim in Nöten

Handball. Der SG Achim/Baden hat vor dem Saisonstart in der 2. Bundesliga (9. September) von der deutschen Handball-Liga (HBL) noch keine Spielberechtigung erhalten, obwohl dem Verein vor Wochen bereits die Lizenz erteilt worden ist. „Aktuell dürfen wir zum Auftakt in Potsdam nicht starten", bestätigte SG-Manager Jürgen Döhling. Laut einem Schreiben der HBL könne die Freigabe der vorgelegten Anträge auf Erteilung der Spielberechtigung noch nicht erfolgen, da die Werbeeinnahmen der SG Achim erheblich geringer ausfallen. Dabei soll es sich um 110 000 Euro handeln. Vom HBL war zu hören, dass bei Vorlage entsprechend solider Rahmendaten bis zum September nichts gegen eine Lizenzvergabe spreche. fj

Gruß
Rüdiger

von Rüdiger Seidel - am 20.07.2006 09:22
Vielleicht sollten die Bremer Vereine sich mal zusammen setzen und eine Eintracht Bremen (oder so ähnlich) gründen. In dem hanballbegeisterem Umfeld der Stadt könnte man so vielleicht mal eine starken Bundesligisten hervorbringen, von dem im Endeffekt alle profitieren würden.
Bei der dichten Konkurrenz wird sich doch sonst nie ein Verein bis in die Spitze durchsetzen können.

Als dann....

von 66coach - am 20.07.2006 09:53
Diese Idee wurde meines Wissens bereits schon des öfteren durchgespielt, allerdings sind die individuellen Auffassungen der Vereine wohl zu grundverschieden.
Es bestehen Ängste, dass der eine Verein mehr Spieler einbringt als der andere, Spielorte usw.
Die Jugend spielt hier bezeichnender Weise eine Vorreiterrolle. In Oldenburg, Garrel und Cloppenburg gab und gibt es bereits schon länger solche schier unglaublichen SG`s.
Eine SG für wenigstens eine Mannschaft im Herrenbereich würde bei einer Einigkeit aller Beteiligten und dem riesen Bremer Potenzial eine Bundesligamannschaft im AWD-Dome nahezu garantieren.
Zunächst drücke ich Achim/Baden fest die Daumen, dass es doch irgendwie klappt und in Habenhausen wächst ja auch wieder was zusammen.
Wäre ja doch schön, wenn die WM-Stadt Bremen wenigstens einen Herren- Zweitligisten in der direkten Nachberschaft hat.

von Samed Abu Ghazaleh - am 20.07.2006 11:16

"Ich entscheide, wie es in Zukunft weitergeht"

"Ich entscheide, wie es in Zukunft weitergeht"
Machtworte von SG-Sponsor Selenkowitsch

ACHIM (vst)Die große Hektik und Aufregung in den vergangenen Tagen aufgrund der fehlenden Spielerlaubnis seitens der HBL (wir berichteten) kann Achim/Badens Hauptsponsor Michael Selenkowitsch nicht verstehen. Vor allem aber nicht die Handlungsweise seitens der SG-Führungsetage. In einem Interview nahm der mobidata-Chef Stellung und sprach dabei einige Machtworte.

Glauben Sie, dass es der richtige Weg von Manager Jürgen Döhling ist, die Gehälter der Spieler zu kürzen, um die fehlende Summe von rund 110 000 Euro auszugleichen?

Für mich ist das alles Hektikmacherei, undurchdacht, übers Knie gebrochen. Der Verein handelt jetzt zwar endlich, legt nicht wie sonst immer die Hände in den Schoß, greift aber an der völlig falschen Seite an. Als ich der Mannschaft erstmals die Entscheidung der HBL mitgeteilt habe, hat sie danach vernünftig weitertrainiert. Als Jürgen Döhling dann seine Forderungen stellte, ging beim Team nichts mehr. Eines will ich aber einmal klarstellen: Die Verträge mit sämtlichen Spielern habe ich gemacht. Seit wann kann da jemand anderes daherkommen und sie verändern? Ich glaube, da habe ich ein ganz wichtiges Wort mitzureden!

Es heißt, das Verhältnis zwischen Jürgen Döhling und Ihnen leidet unter atmosphärischen Störungen.

Jürgen hat in all den Jahren immer Qualitätsarbeit geleistet. In der vergangenen Saison aber musste ich mich doch einige Male über ihn wundern. Da hatte ich das Gefühl, er ist nicht mehr ganz bei der Sache, wirkte desinteressiert.

Es scheint so, als wäre ein Lösungsschritt der Verantwortlichen, dass sich die SG Achim/Baden von der mobidata sportmarketing GmbH löst und eine eigene Gesellschaft gründen will. Ihre Meinung dazu?

Wenn das so sein sollte, wüsste ich nicht, warum ich meine Sponsorentätigkeit weiterführen sollte. Natürlich würde ich mich dann sofort zurückziehen!

Im Grunde wäre es für Sie doch ein Leichtes, die fehlenden Gelder aufzubringen, um so den drohenden Supergau zu verhindern.

Sicher. Doch ich habe in der vergangenen Saison immer wieder betont, dass sich die SG Achim/Baden nicht immer nur auf Michael Selenkowitsch verlassen darf. Ich wollte, dass die Verantwortung auf viele Schultern verteilt wird. Irgendwie hat man mich scheinbar nicht für voll genommen, sich darauf verlassen, dass ich auch diesmal wieder alles regel. Jetzt muss sich der Vorstand endlich strecken. Und das ist gut so!

Heißt das, dass sie Ihr "Baby" fallen lassen würden?

Nun, momentan ist es so, dass die SG zwar schwankt, aber noch längst nicht in die Knie gegangen ist. Es sind aber in der vergangenen Saison einige Dinge schief gelaufen, die sich in Zukunft nicht wiederholen dürfen.

Dem ist zu entnehmen, dass Sie am 16. September Zweitliga-Handball in Achim sehen wollen.

Sicher will ich das. Dafür müssen allerdings noch einige Faktoren geklärt werden. Eines kann ich aber versprechen: Nicht am Freitagabend entscheidet sich die Zukunft der SG Achim/Baden, sondern erst am Anfang der kommenden Woche. Bis dahin werde ich für mich entschieden haben, wie es weitergeht!
[21.07.2006]

von Wehner - am 21.07.2006 09:46

Döhling erwartet von Spielern Gehaltsverzicht

CHIM/BADEN Das Damoklesschwert schwebt weiter bedrohlich über Handball-Zweitligist SG Achim/Baden (wir berichteten). Laut Manager Jürgen Döhling allerdings hängt es wieder an etwas festeren Fäden: "Gestern noch habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet. Nach einem Gespräch mit der Mannschaft aber sehe ich wieder ein wenig positiver in die Zukunft!"

Grund des Wandels: Döhling glaubt, das von der HBL monierte Defizit von 109 000 Euro durch eine Reduzierung der Spielergehälter ausgleichen zu können. "Aus den Gesprächen habe ich heraus gehört, dass es keinen in der Mannschaft gibt, der nicht alles versuchen wird, um den Zweitliga-Handball bei uns zu erhalten", so der Manager.

Gut 25 Prozent Lohnverlust stehen im Raum. Selbst Kapitän und Urgestein Cord Katz macht sich da kein X für ein U vor, weiß nur zu genau, dass diese Einbußen den meisten kaum schmecken werden - kaum schmecken können: "Denn viele sind auf das Geld angewiesen. Vor allem unsere Profis. Letztlich sitzt jedem die Geldbörse näher als das Vereinsemblem. Deshalb könnte ich es keinem übel nehmen, wenn er sich anderweitig umsehen würde. Ich hoffe es aber nicht!"

Auch Döhling hofft das nicht. Denn sollten sich heute am späten Abend in einem klärenden Gespräch mehrere Leistungsträger gegen einen Gehaltsverzicht und für einen Vereinswechsel aussprechen, wäre das laut Manager das Todesurteil für die SG Achim/Baden. Döhling: "Freitagabend muss geklärt sein, ob wir die fehlende Summe ausgleichen können und ob wir sportlich für die 2. Bundesliga gerüstet sind. Sollte das nicht der Fall sein, war es das!"

Schon deshalb hat Routinier Matthias Köhnecke derzeit gehörige Bauchschmerzen. Auch er macht sich so seine Gedanken, will natürlich auch, dass das Flaggschiff des Kreises nicht untergeht: "Momentan deutet alles darauf hin, dass in zwei, drei Tagen ein paar Handballer mehr arbeitslos sind. Wir von der Mannschaft werden alles tun, damit es weiter geht. Dass alle verzichten können, glaub ich aber eher nicht. Doch jetzt muss gehandelt werden. Und da müssen alle anpacken." Dabei denkt er zum einen auch an die Stadt, die eine Bürgschaft stellen könnte (Köhnecke: "Unser Bürgemeister könnte jetzt einmal beweisen, was seine ganzen markigen Sprüche der Vergangenheit wert sind!").

Doch letztlich läuft alles auf Michael Selenkowitsch hinaus. Der mobidata-Chef und Hauptsponsor wäre derzeit der einzige, der kurzfristig die HBL befriedigen und die Finanzlücke schließen könnte. "Ja", sagt Köhnecke, "er könnte das Schiff vor dem Sinken bewahren."

Fraglich ist nach seiner Kritik an Vorstand und Management in den vergangenen Tagen, ob Selenkowitsch a) neben den bereits erbrachten 180 000 noch eine weitere Summe in seinem Budget übrig hat. Und vor allem b), ob er dann nicht gewisse Forderungen stellen würde. Immerhin hat er in der Vergangenheit professionelleres Arbeiten in der SG-Führungsriege eingefordert, ihr aber dieses fast gänzlich abgesprochen.

Gut möglich aber auch, dass die Crew um SG-Chefin Ulrike Mathia-Tonn und Jürgen Döhling einen ganz anderen Plan aus der Schublade zieht. So zum Beispiel Austritt aus der mobidata Sportmarketing GmbH und Gründung einer eigenen GmbH.
[21.07.2006]

von Wehner - am 21.07.2006 09:48
Wollen wir mal für die SG hoffen, das die Geschichte am Ende nicht wie das "berühmte Schießen" ausgeht, sondern der Sport siegt!
Als Neulinge, zu diesem Zeitpunkt, ein solches Theater zu veranstalten, ist sicher die schlechteste Vorbereitung, auf eine ohnehin schon schwere Saison.
Eines sollte klar sein, wenn in der 2.Bundesliga gespielt wird, der Klassenerhalt nicht geschafft wird, dann wird die SG nicht mehr zu halten sein und den unrühmlichen Beispielen anderer Vereine gehen. Entweder Top, 2.Bundesliga, oder, verschwunden ins Niemandsland des Handballs.



von Spirit hunter - am 24.07.2006 10:23

...Ja zur SG Achim/Baden

Selenkowitschs Ja zur SG Achim/Baden

Mäzen verspricht Zweitliga-Handball / "Brauche Hilfe"
Von Frank von Staden


ACHIM/BADEN Alea iacta est: Der Würfel ist gefallen. So versprach Achim/Badens Mäzen Michael Selenkowitsch gestern: "Es wird Zweitliga-Handball in Achim geben. Ich stehe dafür bei der Mannschaft im Wort. Und wer mich kennt weiß, dass ich das zu halten pflege!"

Damit dürften nach Tagen des Sturms wieder Ruhe beim Regionalliga-Meister einkehren. In sieben bis acht Tagen will Selenkowitsch, der in den vergangenen Tagen wie ein Löwe um weitere Sponsoren und Gelder gekämpft hat, der HBL (Handball-Bundesliga GmbH) einige neue Lösungsvorschläge unterbreiten, mit denen der monierte Fehlbetrag von rund 110000 Euro gedeckt werden soll. So steht fest, dass die SG in der kommenden Saison mindestens drei Partien in der Bremer Stadthalle austragen wird. "Fest gemacht habe ich bis dato die Spiele gegen Spenge, Augustdorf und Altenholz. Und ich würde mich schon sehr wundern, wenn wir nicht auch noch die Begegnung gegen die Füchse dort hinbekommen könnten. Zwar müssten wir das Spiel verlegen, aber das wird irgendwie schon zu drehen sein", erhofft sich Selenkowitsch vor allem in diesen Partien regen Zuschauerzuspruch, der einige Zusatz-Euro in die Kasse spülen dürfte.

Der Tausendsassa macht aber auch deutlich, dass er weiterhin viel Hilfe benötigt: "Denn ich habe in einer Art Brandrede vor Mannschaft, Sponsoren und sonstigen fleißigen Helfern noch einmal betont, dass ich nicht bereit bin, weiterhin finanzielle Löcher zu stopfen." Spieler wie Daniel Stahl oder auch Aljoscha Schmidt haben das verstanden, haben in den letzten Tagen viele "Klinken geputzt" und konnten eine Erfolgsmeldung von 4000 herausgeben. "Bis jetzt haben wir 27000 Euro zusammenbekommen. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange", so Selenkowitsch optimistisch.

Apropos: Der Macher versicherte den Spielern auch, dass es keine Gehaltskürzungen geben wird, wie sie der am Freitag zurückgetretene Manager Jürgen Döhling noch einforderte. Allerdings will er in den nächsten Tagen mit der SG-Vorsitzenden Ulrike Mathia-Tonn ins Eingemachte gehen, fordert eine noch stärkere Abtrennung der 1. Herren vom Verein.

Wer den nun verwaisten Manager-Posten einnehmen wird, ist unklar. Spekulationen über eine Rückkehr von Uwe Inderthal, Thomas Gloth oder dem ehemaligen Habenhauser Manager Thomas Gerster verweist der Mäzen ins Reich der Fabel. Selenkowitsch: "Erst einmal werden Daniel Stahl und Aljoscha Schmidt in meiner Firma dafür abgestellt!"

von Coach66 - am 24.07.2006 20:54

Für Döhling keinen Nachfolger

Für Döhling noch kein Nachfolger
Achim/Baden: Manager-Amt unbesetzt

Von unserem Redakteur
Thomas Müller

ACHIM. Nach dem Rücktritt von Jürgen Döhlung (wir berichteten im Kurier am Sonntag), der wegen anhaltender Kritik an seiner Person die Konsequenzen gezogen hatte, bleibt die Position des Managers bei den Zweitliga-Handballern der SG Achim/Baden vorerst unbesetzt. Die Aufgaben würden "in Eigenregie" und mit Hilfe auswärtiger Handballfreunde von der HSG Wetzlar wahrgenommen, sagte Michael Selenkowitsch von SG-Hauptsponsor mobidata GmbH auf Anfrage. Einen neuen Mann zu installieren, sei schlichtweg zu teuer. Die Gehaltskosten dafür lägen zwischen 50 000 und 100 000 Euro pro Saison, sagte Selenkowitsch. Dass er selbst dieses Amt übernehmen könnte, schloss er aus.Die positive Sponsorenentwicklung hält nach den Worten von Michael Selenkowitsch weiter an, es herrsche "Aufbruchstimmung". Bei einem kleinen Grillfest am Sonnabend in der Geschäftsstelle der mobidata Sport marketing GmbH, dem wirtschaftlichen Träger der ersten SG-Mannschaft, hätten die etwa 50 Gäste alle ihre Unterstützung zugesagt, damit die Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord spielen kann. Für die Punktspiele liegt bekanntlich noch keine Spielberechtigung vor. Selenkowitsch erneuerte indes seine optimistische Aussage, dass er innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen einen korrigierten Haushaltsplan bei der HBL (Handball-Bundesliga GmbH) einreichen kann, um damit das Okay zu erlangen.Die Position des Co-Trainers beim Zweitliga-Team ist auch weiterhin unbesetzt. Dafür hat die SG die Unterstützung von Matthias Schröder als Torwarttrainer erreichen können.

von Coach66 - am 24.07.2006 20:56

Re: Hatten-Sv Oebisfelde

Sportliche Leiter der TSG Herr Klaus Kröger , der auf der Bank saß hat taktische Fehler gemacht , die zur Niederlage fürten.
oder
Hat Ex-Trainer Staweski Schuld , wenn er nicht dabei war ???
Wo war Steven von Salzen ?
Haben die kein Geld ?
Wer weiß mehr ???

Lewap

von Lewap15 - am 28.11.2006 16:29

Re: Hatten-Sv Oebisfelde

Wo war Steven von Salzen????

von Lewap15 - am 28.11.2006 18:02

Re: Hatten-Sv Oebisfelde

Van Salzen war wohl verletzungsbedingt oder aus irgendeinem anderen Grund nicht dabei.
Seine Anwesenheit hätte am Spielverlauf keinen Einfluß gehabt.
Ab der zweiten Halbzeit war Muris Salkic ebenfalls verletzt auf der Bank, so daß die Alternative im Spielaufbau fehlte.
Seit dem Staßfurt-Spiel scheint sich herumgesprochen zu haben, daß die Hatter mit einer agressiven, vorgezogenen Deckung erhebliche Probleme haben.

Ob das Fehlen von Steven van Salzen irgendetwas mit dem ehemaligen Trainer oder irgendwelchen finanziellen Problemen der TSG zu tun hat, mag ich bezweifeln.

;-)

von Mexx - am 29.11.2006 08:03
Moin aus Fredenbeck,

ähnliche Probleme hatten wir auch. Ich wünsche Achim viel Glück und vielleicht gibt es für die sympatische Mannschaft ne Möglichkeit in der Liga zu bleiben.
Alles Gute aus Fredenbeck
Michael

von micha1887 - am 29.11.2006 20:12
Ich denke mal die Fronten in Achim sind geklärt, Micha!
Der Thread ist nämlich noch aus dem Juli...

Bis denn
Jackie



von Jackie2k - am 29.11.2006 20:17

Re: Hatten-Sv Oebisfelde

Der Oebisfelder Trainer hat auf der Pressekonferenz seine Äusserungen über die TSG nicht auf das Spiel bezogen, sondern auf den gesamten bisherigen Saisonverlauf. Eine Lehrstunde in Sachen Taktik hat die TSG vor allem beim Heimspiel gegen Staßfurt bezogen. Bleibt nur zu hoffen das sich die Mannschaft wieder fängt. Die bisherige Saison war eine einzige Enttäuschung. :sneg:

von hattenfan - am 30.11.2006 13:10

Re: Hatten-Sv Oebisfelde

NWZ 27.11.06

...Zu statisch in der Spielanlage, zu unkonzentriert im Abschluss und zu viele Fehler in der Abwehr – die Mängel der Sandkruger spielten den schnörkellos und mit großem Kampfwillen auftretenden Oebisfeldern in einer bestenfalls mittelklassigen Partie die Vorteile in die Hand. Nach ausgeglichenem Start (6:6/10.) nutzen die Gäste ein Überzahlspiel zu leichten Toren (11:8/15.). Das anfangs sehr kleinlich pfeifende Schiedsrichtergespann benachteiligte hier die Gäste. Der TSG gelang es, bis auf 16:10 davonzuziehen (26.). Doch der verletzungsbedingte Ausfall von Spielmacher Muris Salkic brachte erste Missklänge ins TSG-Orchester (16:14/29.). Zu Beginn der zweiten Hälfte hielt Sandkrugs Keeper Casas de Carlos sein Team mit zwei von insgesamt vier parierten Siebenmetern im Spiel. Die TSG setzte sich mit ihrem kurz aufflackernden, berühmten Tempospiel nochmals auf 22:16 (39.) ab. Dann griff Oebisfeldes 4:2-Deckung. Axel Schulte und Adnan Salkic wurden kurz gedeckt. Diese Maßnahme brachte das eh schon angeschlagene Offensivspiel der TSG endgültig zum Erliegen. Während die Gäste nun Tor um Tor aufholten (26:25/51.), ausglichen (27:27/53.) und sogar in Führung gingen (28:29/56.), fiel die TSG mehr und mehr in sich zusammen. Es fehlte ihr an Führungsspielern, die noch einmal Ideen einbringen und das Team hätten mitreißen können. „Wir haben es nicht verstanden, unsere individuelle Klasse zu nutzen“, resümierte Szwalkiewicz in seiner ersten Pressekonferenz. Jetzt häuften sich bei den Gastgebern die Fehlwürfe. Die Abwehr fand kein taktisches Mittel gegen den Rückraum der Gäste. Und es zeigte sich auch das ganze Ausmaß der momentanen TSG-Verfassung. Linksaußen Schimpf agierte komplett glücklos. Rechtsaußen Mosel wurde praktisch gar nicht ins Spiel eingebunden. Mitunter hilflos wirkende Aktionen des TSG-Rückraumes sollten es noch irgendwie richten. Zudem hätte TSG-Keeper Casas de Carlos eine Pause benötigt. Doch die Alternativen Wilkosz, Kuper, Fokken oder Mitschke blieben auf der Auswechselbank. So kam es, wie es kommen musste: Die TSG verlor am Ende nicht einmal unverdient mit 30:32 und steht etwas ratlos vor den nächsten Aufgaben.

Lewap15

von Lewap15 - am 30.11.2006 17:15
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