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Forum der Handball-Regionalliga- Nord
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
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Mexx, Honey-4, blaugelb

TSG Hatten-Sandkrug-SG EintrachtGlinde

Startbeitrag von blaugelb am 14.01.2007 17:02

TSG Hatten -Sandkrug:SG Eintracht Glinde 31 : 38 (17:20) super gemacht jungs :-)

Antworten:

Glinde hat völlig verdient gewonnen. Die Schiedsrichterleistung war tadellos. Das Spiel war auf beiden seiten fair. Es gab wenig Zeitstrafen.
Die Stimmung in der Halle war eher verhalten (kein Hallenheft, keine Hatter Trommler). Lediglich die mitgereisten (sympathischen) Glinder Fans machten ein bischen Lärm.
Die TSG hätte das Ergebnis jedoch etwas besser gestalten können, hat aber eben auch sehr viele Fehlversuche gehabt (inkl. verworfener 7m). Glinde konnte durch soliden Handball überzeugen und hat sich das Heft zu keiner Zeit des Spiels aus der Hand nehmen lassen. Auffällig bei Glinde waren Scheller und Torhüter Eisenkolb.
Vor Beginn der Partie wurde Nils Mosel noch ordentlich verabschiedet.

Positiver Eindruck nach dem Spiel: Die TSG trat geschlossen auf und spielte phasenweise ansehnlichen Handball.
Hoffen wir, daß es ab Februar wieder eine solide Zukunft für die 1. Herren der TSG gibt.

:hot:

von Mexx - am 15.01.2007 10:03
nur xavier casas de carlos haben sie nicht verabschiedet.

von Honey-4 - am 15.01.2007 19:34
Das schreibt die Lokalpresse...

Einheit der TSG zeigt tiefe Risse

REGIONALLIGA Pressekonferenz kurzfristig abgesagt – Körperlich nicht fit

Das Spiel gegen Glinde machte die Probleme bei der TSG deutlich. Trainer Klaus Kröger stellt sich nicht den Fans.


von fried-Michael Carl

SANDKRUG - Zu den Heimspielen der Regionalliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug gehörten im Verlauf der beiden letzten Spielzeiten die Pressekonferenzen wie der Anpfiff zum Spiel. Sie wurden nicht nur von den Vertretern der schreibenden Zunft gerne besucht, schließlich analysierten beide Trainer das Geschehen fachgerecht. Sie gaben auch den Fans die Chance, selbst einmal nachzuhaken. Am Sonntag, nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Eintracht Glinde, wurde sie abgesagt. „Es sind eh nur zwei Vertreter der Presse anwesend. Die können die Trainer auch selbst befragen“, begründete Trainer, Sportlicher Leiter und einer der Geschäftsführer der Hatter-Handball Sports Agency Ltd, Klaus Kröger, die kurzfristige Absage.

Weitere Gründe nannte er nicht. Nach der Unruhe im Umfeld der Mannschaft in den vergangenen Wochen war zu befürchten, dass Kröger mehr als nur auf Fragen auf das phasenweise ansehnliche Spiel hätte antworten müssen. Denn in der Halle wurde darüber diskutiert, wie es wohl mit dem Handball in der TSG Hatten-Sandkrug weiter geht.

Die Mannschaft hat 40 Minuten ihren Entschluss vom Dienstag, dieses Spiel bestreiten zu wollen, bestens umgesetzt. Die Abwehr stand nach einer anfänglichen Schwäche, in der Offensive wurde als Team agiert. Und das, obwohl seit Weihnachten kaum geschlossen trainiert wurde.

Dann aber offenbarten sich Mängel. Torwart Christoph Kuper hätte eine Auszeit gebraucht. Es fehlte alleine an einem zweiten einsatzfähigen Torwart. Und als Glinde sich zum zweiten Mal auf sechs Tore absetzte, bekam das Sandkruger Kollektiv Risse. Mängel, die vorher gemeinschaftlich gelöst wurden, wurden jetzt zum Anlass genommen, Diskussionen anzuzetteln. Kröger, ein sonst durchgreifender Akteur, verlor den Einfluss auf das Team. Nach 46 Minuten schien die Lage zu eskalieren, als wieder einmal ein Siebenmeterschütze gesucht wurde. Kröger gab Erdmann das Signal, anzutreten, nachdem schon drei Strafwürfe verworfen worden waren. Dazu kam es nicht, denn der Kreisläufer konnte noch nicht einmal das Feld betreten, bevor auch dieser Wurf vergeben worden war. Kröger fand dafür eine Erklärung: „Als niemand zum Punkt ging, gab Adnan Salkic Marco Mitschke grünes Licht, den Strafwurf auszuführen!“ Niemand schaute zur Bank, niemand hörte Krögers Worte. Erdmann nahm wutentbrannt wieder Platz. Nie war er so kurz davor, während eines Spiels seine Sachen zu packen. Welch sportliche Größe er hat, wurde wenig später deutlich: Der Huder hatte zugesagt, dieses Spiel zu bestreiten. Und er tat es bis zum letzten Moment mit vollem Einsatz – anders als mancher Teamkollege.

Klaus Kröger lobte die ersten 40 Minuten seiner Mannschaft. Der schlechte Abschluss in der Offensive habe ein noch besseres Ergebnis verhindert. Und schließlich müsse man bedenken, dass zuletzt das Training fehlte und es der Mannschaft an körperlicher Fitness mangelt. Eine Erklärung, die sticht. An deren Entstehen aber Kröger als Geschäftsführer der Sport Agency einen maßgeblichen Anteil hatte. Auch dazu hätte er in der Pressekonferenz Stellung beziehen können. Schlechte Wurfausbeute verhindert besseres Resultat.

nwz v. 16.01.07

von Mexx - am 16.01.2007 11:39
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