TSG vs. VfL Edewecht

Startbeitrag von Mexx am 05.02.2007 07:05

Presse vom Montag...

Edewecht tut sich sehr schwer

REGIONALLIGA VfL-Handballer bezwingen geschwächte Sandkruger mit 37:26
Etwas überrascht war man auf Edewechter Seite über den starken Auftritt der Gastgeber. Erst nach dem Seitenwechsel fehlte der TSG die Kraft, um weiter Paroli bieten zu können.


Von Martin Ohm

SANDKRUG/EDEWECHT - Ein bißchen einfacher hatten sich die Regionalliga-Handballer des VfL Edewecht ihr zweites Spiel in diesem Jahr wohl vorgestellt. Zwanzig gute Minuten reichten dem VfL nach dem Wechsel, um den 37:26 (18:17)-Sieg zu sichern.

Die von einer Finanzkrise gebeutelten Gastgeber traten wider Erwarten mit einer sehr starken ersten Sieben an, die den Gästen aus dem Ammerland lange Zeit das Leben sehr schwer machte. Über 6:3, 8:5, 10:6 ging die TSG beim Stand von 13:8 sogar mit fünf Toren in Führung. Die Sandkruger Fans in der prall gefüllten Halle tobten, während VfL-Trainer Niekamp nicht um eine Auszeit herum kam: „Wir waren in allen Mannschaftsteilen zu nachlässig, doch konnten den Schalter noch einmal umdrehen.“

Das taten vor allen Dingen die starken Rückraumschützen Redeker und Wolterink, die insgesamt 18 Treffer erzielten. Zudem steigerte sich Torwart Landsmann, der nun einige freie Würfe parieren konnte.

Zur Halbzeit war das Spiel gedreht und die TSG wirkte nach Wiederanpfiff geschockt. Leichte Fehler nutzte der VfL aus, um von 22:20 auf 31:20 davon zu ziehen. Nur drei Gegentore ließ die nun sicher stehende VfL-Deckung bis zur 50. Minute zu.

„Danach wollte meine Mannschaft nur noch das Ergebnis verwalten – das hat mir nicht gefallen“, monierte Niekamp die lasche Einstellung seiner Spieler in den letzten zehn Minuten. Der Sieg geriet zwar nicht mehr in Gefahr, doch die TSG konnte das Ergebnis bis zum Schlusspfiff noch in Grenzen halten konnte.

Während man in Sandkrug bemüht ist, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und nach Spielern sucht, die bis zum Saisonende den Kader bilden, wird man auf Edewechter Seite die Spielzeit mit dem aktuellen Kader zu Ende spielen. „Es sieht nicht so aus, als wenn wir kurzfristig einen Ersatz für den verletzten Daniel Heisig finden werden. Es ist auch nichts an den Gerüchten dran, dass ein Spieler von der TSG zu uns wechselt“, gab Holger Niekamp nach Spielschluss bekannt.
„Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte waren okay“, Holger Niekamp.

NWZ v. 05.02.2007

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