Sogenanntes Vier Punkte Spiel

Startbeitrag von Matthias Berger am 27.04.2006 10:34

TG Münden ist der Gradmesser
HSG Wolfen empfängt Mitabstiegskandidaten und muss punkten

Von Matthias Berger

Kaum eine Stunde ist in den letzten Tagen vergangen, an denen nicht das Telefon klingelt und mitfiebernde Fans sich nach den Regionalligisten erkundigen. Auch die Oberbürgermeisterin Wolfens, Frau Wust, ist regelmäßig unter den Anrufern und natürlich auch am Samstag mit in der Sporthalle Krondorf. Das zeigt, wie sehr eine Region mit einer Mannschaft bangen kann. Richten kann es nur das Team selber.

Nicht nur das mittlerweile auch etwas Nervosität eingezogen ist, so wird auch krampfhaft nach Ursachen für die Negativserie gesucht. Seit nunmehr neun Wochen sind die Wölfe bei 22 Pluszählern kleben geblieben. „Das Beste wäre ein Erfolgserlebnis, aber das müssen sich die Männer schon selbst verschaffen.“, schätzt Co.Trainer Werner Mechelk realistisch ein. Das Wolfen in der Lage ist, mit diesen kniffligen Situationen umzugehen, haben die letzten Jahre in der Regionalliga gezeigt. So gab es noch keine Saison, in der es nicht eng geworden ist. Dabei waren die Wölfe auf einem Kurs, wo das Schiff nicht mehr ins Schlingern geraten sollte. Die gesamte Spielserie hat man sich im Tabellenmittelfeld festgesetzt.
Die Durststrecke hat sich die Mannschaft selbst bereitet, wenn Spiele, in welchen man eigentlich die Punkte schon eingefahren hat, noch aus der Hand gegeben werden. Es nützt aber nichts, jetzt diesen Zählern nachzutrauern. Dafür gibt es keine Punkte mehr. So haben die Mühlner-Schützlinge in dieser Woche konzentriert gearbeitet um das sogenannte Vier-Punkte-Spiel gegen einen Mitabstiegskandidaten für sich zu entscheiden. Ob alle Akteure einsatzfähig sind, kann erst das Abschlusstraining zeigen. Es ist aber davon auszugehen, das alle Mannschaftskollegen, am Samstag in den Dienst des Teams stellen wollen und können.

„Entscheidend wird die Einstellung der Mannschaft sein, und das sehen die Zuschauer bereits in den ersten Minuten.“, äußert Dieter Denz, als einer der zahlreichen Unterstützer. Münden hat in der Vorwoche ein ähnliches Debakel erlebt wie die HSG. Der Unterschied war nur, das diese beim Staffelsieger Achim Baden zu Gast waren. Die designierten Zweitligisten sind auch der Gastgeber für die Montagsbegegnung der Wölfe. Wenn man die Samstagsaufgabe gelöst hat, kann man dort locker aufspielen, weil die Chancen klar verteilt sind.

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