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Forum der Verbandsliga Nordsee
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 10 Monaten
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Boom8, Excellsior2000, Todde

Hoykenkamp - Grambke

Startbeitrag von Todde am 23.04.2006 15:45

23:32

Antworten:

Scheiß Spiel !

Irgendwie passte nix zusammen.

von Excellsior2000 - am 23.04.2006 16:58
Schlechteste Heimleistung führt zum 23:32


Handball-Verbandsliga: TS Hoykenkamp ist dem TV Grambke klar unterlegen

Hoykenkamp (gd). Durch die schlechteste Heimleistung der Saison hat die TS Hoykenkamp in der Verbandsliga Nordsee weiter an Boden verloren. Nach einer ganz schwachen Vorstellung in allen Mannschaftsteilen verlor das Team von Trainer Hans Paust auch in der Höhe verdient mit 23:32 (11:18) gegen den TV Grambke.
Gegen allerdings auch gut spielende Gäste waren die Hoykenkamper von Beginn an auf verlorenen Posten. Vor allem die Unmenge an verlorenen Bällen im Angriff brach den Gastgebern schon früh das Genick. So wurde entweder überhastet und ungenau abgeschlossen oder schlecht und unpräzise kombiniert. Die Gäste wussten solche Unzulänglichkeiten zu nutzen: In schöner Regelmäßigkeit schlugen sie daraufhin eiskalt per Tempogegenstoß zu.
Nachdem die TSH Mitte der ersten Hälfte noch einen Vier-Tore-Rückstand aufgeholt hatte, zogen die Grambker kurz vor der Halbzeit nahezu unaufholbar davon. Und wer in der Pause noch gehofft hatte, die Hoykenkamper könnten sich um 100 Prozent steigern und den Sieben-Tore-Rückstand noch wettmachen, sah sich schon bald getäuscht. Die Gäste nutzten die Fehler der TSH weiter eiskalt aus und führten kurz nach Wiederanpfiff bereits mit elf Toren. Spätestens jetzt war der Drops gelutscht, der Rest war nur noch Formsache. Näher als neun Tore kamen die Gastgeber nicht mehr heran.
Angesichts der Vorstellung seiner Mannschaft war Trainer Hans Paust nach der Partie mehr als angefressen und wollte zum Spiel am liebsten gar nichts sagen. Zumal er auch keine Erklärung hatte für die desolate Leistung seines Teams. Vielleicht lähmt der drohende Abstieg die Hoykenkamper Akteure. Denn nachdem sich die Mannschaft die ganze Saison lang auf einem der oberen Tabellenplätze befand, ist der Abstand nach unten plötzlich nicht mehr groß. Die Turnerschaft sollte sich also unbedingt steigern, um den Super-Gau Abstieg zu vermeiden. Denn mit der gestern gezeigten Leistung wird das Paust-Team keinen einzigen Punkt mehr holen.
Hoykenkamp: Kleefeldt, Stein; Stürenburg 1, Schröder 4, Schadendorf, Egbers, Martens 1, Skormachowitsch 9/5, Windhusen 1, Wessels 4, Schwarting 2, Timmermann 1.
Schiedsrichter: Schmidt/Schmidt (Schortens) mit souveräner Vorstellung.
Siebenmeter: TSH 5/4 – TVG 6/5.
Zeitstrafen: TSH 5 – TVG 4.
Zuschauer: 100.
Spielfilm: 0:1, 0:3, 2:6, 7:7 (16.), 7:11, 9:13, 11:14, 11:18 – 11:22 (35.), 14:25, 18:28, 21:29, 23:32.

von Excellsior2000 - am 23.04.2006 20:15
Nach Fehlwurf-Festival gefrustet
TS Hoykenkamp tappt dem TV Grambke in die Tempogegenstoßfalle

Von unserem Redakteur
Michael Schön

HOYKENKAMP. Nach der deftigen Pleite gegen den TV Grambke (23:32/11:18) zogen sie vor der Halle Heide ziemlich hastig an den Zigaretten. Und die Nervosität bei der TS Hoykenkamp war nur zu verständlich, denn mit dem gestrigen Fehlwurf-Festival gegen den einstigen Bundesligisten hat sich das Team aus der Gemeinde Ganderkesee noch einmal in Abstiegsgefahr gebracht. Und wer Zeuge der von den Hoykenkampern mit erschreckenden Angriffsschwächen geführten Partie war, kann sich kaum noch vorstellen, dass die Schützlinge von Trainer Hans Paust bei ihrem relativ schweren Restprogramm noch Punkte holen werden. Erst lagen die Nerven völlig blank, was sich in katastrophalen Fehlpässen schon beim Spielaufbau und Schüsse genau auf den völlig "blanken" Grambker Keeper niederschlug, dann kippte die Gemütslage, und der Frust gewann die Oberhand. Nico Skormachowitsch handelte sich seine zweite Zeitstrafe dafür ein, dass er sich über nicht geahndete Fouls beschwerte. Und der 38-jährige Martin Wessels meckerte sich sogar an den Rand einer Roten Karte. Da war die Partie längst gelaufen. Denn Grambke brauchte im zweiten Durchgang nur die Sieben-Tore-Führung aus der ersten Hälfte zu verwalten, was nicht einmal mit besonderem Geschick getan wurde. Denn im geordneten Spiel waren die Gelb-Schwarzen leicht auszurechnen. Doch es gab ja noch die Hoykenkamper, die Fahrkarte auf Fahrkarte produzierten und so eine Steilvorlage nach der anderen für die schnellen Grambker Konterspieler lieferten.Sicher war auch Pech im Spiel. Hoykenkamp verzeichnete schon vor der Pause sieben Pfostentreffer, was es den Gästen ermöglichte, nach temporär erfolgreicher TSH-Aufholjagd (7:7 nach 2:6 und 4:7) wieder davonzuziehen (11:18), wobei Nico Skormachowitsch unmittelbar vor der Pause noch mit einem Siebenmeter scheiterte. Und es ging im zweiten Abschnitt so weiter. Kreisläufer Schröder vergab aus bester Wurfposition, Schwarting knallte den Ball nach Gegenstoß genau auf den Torwart, Timmermanns Geschoss prallte vom Innenpfosten zurück. So vergingen sieben Minuten, ehe Schröder mit einem Rückhandwurf (!) den ersten Hoykenkamper Treffer im zweiten Durchgang markierte. Grambke zog auf 11:21 davon (35.) und profitierte auch in der Folgezeit von Fehlpässen, die den Gastgebern sogar beim Aufbau vom eigenen Neunmeterkreis unterliefen. Erst als man die Abwehr umstellte, beide Grambker Halbpositionen aufs Korn nahm, Nico Skormachowitsch im taktischen Wechsel nur noch bei Ballbesitz im Spiel ließ und schließlich sogar eine doppelte Kurzdeckung vornahm, gelang es den Schaden zu begrenzen. Oder lag es nur daran, dass die Grambker sich müde gerannt hatten und sich nun auf ihren Lorbeeren ausruhten

(c) Delmenhorster Kurier



von Boom8 - am 24.04.2006 06:11
TVG-Männer punkten weiter
Verbandsligist gewinnt in Hoykenkamp unerwartet klar 32:23

Von unserem Mitarbeiter
Olaf Kowalzik

GRAMBKE. Die Leistungskurve des TV Grambke zeigt in der Handball-Verbandsliga Nordsee weiter steil nach oben: Die Gelb-Schwarzen setzten sich im Gastspiel beim heimstarken TS Hoykenkamp überraschend deutlich mit 32:23 (18:11) durch und schoben sich damit in der Tabelle vom neunten auf den sechsten Rang vor."Durch sind wir damit im Kampf um den Klassenerhalt aber immer noch nicht", tritt der Grambker Trainer Uwe Feldermann trotz des dritten Sieges in Folge auf die Euphoriebremse. Schließlich trennen seine Schützlinge drei Spieltage vor Saisonende nach wie vor vier Zähler von einem Abstiegsplatz. Nicht einkalkuliert der immer noch mögliche Fall, dass der Zweitliga-Absteiger VfL Fredenbeck seine Mannschaft - wie in Erwägung gezogen - vielleicht doch noch direkt in die Oberliga zurück ziehen würde, was ein Mehrabsteiger-Szenario für die Verbandsliga zur Folge hätte.In Hoykenkamp hatten die Nordbremer genau dort weiter gemacht, wo sie zuletzt gegen den TSV Ottersberg aufgehört hatten: mit viel Begeisterung, einem hohem Tempospiel und einer starken Abwehr. "Insofern war es schon ganz gut, dass wir eine Woche Spielpause hatten", sah Uwe Feldermann die Osterzeit nicht als unwillkommene Unterbrechung an. Dabei entfachte der linke Grambker Rückraumschütze Marius Veigt zu Spielbeginn ein Feuerwerk und erzielte sechs der sieben ersten Grambker Treffer. Trotzdem mussten die nach dem 6:2 zunächst den Ausgleich (7:7) hinnehmen, bevor Malo Rosemeier (2), Juri Geils-Lindemann und Nils Zittlosen wieder auf 11:7 erhöhten. Beim 18:11 von Pascal Geils-Lindemann war der Vorsprung der Gäste sogar auf sieben Treffer angewachsen."Dabei hatte ich nach dem Aufstehen an alles andere als einen Sieg geglaubt", verriet Uwe Feldermann, dessen Bauchgefühl glücklicherweise getrogen hatte. Denn auch nach dem Seitenwechsel legten die Gelb-Schwarzen fulminant los und zogen durch die Treffer von Nils Zittlosen (2), Patrick Buschhardt und Juri Geils-Lindemann auf 22:11 davon. Damit hatten sie die Niedersachsen ebenso flott k.o. auf die Bretter befördert wie in der Nacht zuvor Wladimir Klitschko den Box-Weltmeister Chris Byrd.Ausschlaggebend für die Gelb-Schwarzen war unter anderem, dass der TSH-Torjäger Nico Skormachowitsch bei Marius Veigt bestens aufgehoben war und der Regionalliga-erfahrene Rechtsaußen Martin Wessels bei "Paddy" Buschhardt bestens aufgehoben war. Der Angriff gefiel dazu mit seiner Spielfreude und dem Ideenreichtum.

(c) Die Norddeutsche



von Boom8 - am 24.04.2006 06:11
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