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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Handballa2006

TSV Ottersberg - Neuenhaus Uelsen: Hartnäckige Polizisten und schwänzender Schäfer

Startbeitrag von Handballa2006 am 11.12.2006 10:29

Ende gut, alles gut
TSV Ottersberg: Hartnäckige Polizisten und schwänzender Schäfer
Von unserem Redakteur
Ehrhard Müller

OTTERSBERG. Die Verbandsliga-Handballer des TSV Ottersberg und der SG Neuenhaus-Uelsen haben gestern Abend die Tabellenplätze getauscht. Das wurde der mit nur acht Feldspielern angetretenen und damit arg dezimierten Mannschaft aus dem Kreis Verden durch einen 37:35 (20:17)-Erfolg ermöglicht, den sie bei ihrem Tabellennachbarn landen konnte. Die treibenden Kräfte in der Mannschaft eines rundum zufriedenen Trainers Marco Behrmann: die Rückraumschützen Mirko Drescher (13) und Thorben Könemann (9), die zusammen 22 der 37 Ottersberger Tore erzielten. Um die Mittagzeit hatte Behrmann sich noch in einer ganz anderen Stimmung befunden. Das war in erster Linie die Schuld von Mark Schäfer. Er fehlte bei der Abreise des Mannschaftsbusses unentschuldigt und verschlimmerte die Personalmisere des TSV Ottersberg dadurch noch, die Michael Michael Meyer (schwere Knieverletzung), Mike Huhnhold (Kieferoperation) und Dierk Schoof (Familienfeier) mit ihren Verletzungen bzw. anderweitigen Verpflichtungen verursacht hatten.Doch damit nicht genug: Der Ottersberger Bus geriet in der Nähe Wildeshausens in eine Polizeikontrolle und wurde länger als erwartet aufgehalten, weil der Fahrer nicht die vollständigen Papiere vorweisen konnte. Mit dem Ergebnis, dass sich die Ottersberger Anreise erheblich verzögerte und die Partie erst mit zehnminütiger Verspätung begann. Zuvor hatten sich Ottersbergs Spieler im Bus umgezogen und dort auch die Instruktionen ihres Trainers für das Duell der Tabellennachbarn bekommen.Die Folge, die angesichts der erschwerten Spielvorbereitung kaum überraschte: Ottersberg musste nach fünf Minuten einem 1:4-Rückstand hinterherlaufen. Für die restlichen 55 Minuten machte Behrmann seinen Schützlingen jedoch ein Kompliment. Dank einer geschlossenen Leistung ("Wir haben heute als Mannschaft geglänzt"), einer von Rückkehrer Stefan Carstens zufriedenstellend dirigierten 6:0-Abwehr (der 40-jährige Deckungsspezialist lief zum zweiten Mal wieder auf) und spielerisch überzeugender Angriffsaktionen hieß es bereits nach elf Minuten 7:6 für die Gastmannschaft. Letztendlich fiel der TSV-Sieg beruhigender aus, als es das Endergebnis vermuten lässt. Bis fünf Minuten vor dem Abpfiff hatte Ottersberg mit 35:30 geführt, ehe die SG um den früheren Nordhorner Kreisläufer Lochner (10 Tore) die Niederlage wenigstens etwas erträglicher gestalten konnte.

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