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HB_HB, Handballa2006, the Ref, ELA TsvO

Ottersberg - Varel

Startbeitrag von HB_HB am 25.01.2007 14:50

Zweite vor nächstem Auswärtsspiel


Donnerstag, 25. Januar 2007

mw. 76 Tore fielen im Hinspiel in der Sporthalle Obenstrohe als der TSV Ottersberg antrat – 50 davon für die Zweite der HSG Varel. Nun folgt am kommenden Sonntag das Rückspiel in Ottersberg und man ist geneigt, sich zu fragen, wie viele Tore diesmal fallen werden.

Dabei ist Trainer Akacsos die Anzahl der Vareler Tore überhaupt nicht so wichtig, hauptsache seine Spieler erzielen am Ende mehr als die Gastgeber. Viel größeren Wert legt er darauf, dass die Abwehr gut steht und sein Team erst gar nicht so viele Tore kassiert. Schon alleine im Hinblick auf das Pokalspiel gegen den Regionalligisten VfL Hameln, das am 10. Februar ausgetragen wird, feilt Akacsos zur Zeit weiter an der Abwehrformation, auch wenn zuletzt im Spiel in Schortens im Angriff zu viele technische Fehler gemacht wurden. Um dies abzustellen, wird ebenfalls das Training in dieser Woche genutzt.

Ob sich die Arbeit auszahlt, wird sich am Sonntag zeigen, wenn die Zweite zu ungewohnter Zeit bereits um 14.00 Uhr im Sportzentrum in Ottersberg antritt.

quelle: hp varel

Antworten:

Behrmann und die Mission am Ballermann
Weiter mit Carstens? / Vor dem Match gegen den Spitzenreiter hat in Ottersberg die Zukunft schon begonnen

Von unserem Redakteur
Michael Schön

OTTERSBERG. Das Hochgefühl, die Spannung, die Emotionen . . . So wie in den vergangenen Tagen - einem Crescendo ähnlich - die von der Handball-Weltmeisterschaft ausgehende Faszination stetig wuchs, wird auch bei den Spielern des TSV Ottersberg das Kribbeln immer stärker. Freilich aus einem dem Verbandsligisten aus der Wümme-Gemeinde näher liegenden handballerischen Anlass: Spitzenreiter Varel II gibt am Sonntag (14 Uhr) seine Visitenkarte in der Tennishalle ab.Wenn er auf die junge Zweitbundesliga-Reservemannschaft angesprochen wird, gerät der Ottersberger Trainer Marco Behrmann regelrecht ins Schwärmen. "Das ist ein Wahnsinnsteam. Super-Torwart, Gegenstoß, Druck aus dem Rückraum, Eins-gegen-Eins-Aktionen - alles perfekt. Jede Position doppelt gut besetzt. Nur der Linksaußen fällt ab!" Der TSV Ottersberg bekam’s zu spüren, was passiert, wenn die Friesen erst einmal richtig Fahrt aufnehmen. In der Hinrunde gab’s einen Fünfziger (50:26).Ein solches Debakel dürfte sich am Sonntag aber kaum wiederholen. Der TSV Ottersberg, der zuvor auch gegen RW Damme mit 50 Gegentoren von der Platte gegangen war, hat sich stabilisiert. Auf die Vareler Lehrstunde folgte noch eine Pleite beim Angstgegner Grambke, doch dann ging es aufwärts mit Drescher und Co. Zuletzt vier Siege stellen eine Empfehlung fürs Treffen mit dem Tabellenführer (bisher nur zwei Minuspunkte aus dem Heimspiel gegen Damme) dar. Genau genommen ist Ottersberg sogar schon seit fünf Spieltagen im Aufwind. Denn in Oyten ging Behrmann als "gefühlter Sieger" vom Platz. Diverse Ausfälle, Sperre für Michael Meyer, Rote Karte gegen Könemann, Verletzung Mirko Dreschers, etliche Schiedsrichterentscheidungen, die bei Ottersberg zumindest Unmut hervorriefen - zweifellos profitierte der Lokalrivale auch vom Missgeschick des Gegners. Diese Niederlage schmerzt den TSV noch immer. Denn einstweilen noch immer entfernt davon, einen der beiden Aufstiegsplätze zu belegen, wollen die Ottersberger nämlich nicht nur unter die ersten Fünf der Abschlusstabelle, sondern vor allem den Zweikampf mit dem TV Oyten für sich entscheiden. Dass sie derzeit knapp vor dem Nachbarn liegen, führt Behrmann auf die gute "Moral" der Mannschaft zurück. Gerade die kollektiv überwundenen Rückschläge hätten die Spieler "zusammengeschweißt". Behrmann: "So macht Handball eben Spaß!" Einen ganz wichtigen Beitrag zur Konsolidierung leistete - neben dem insgesamt disziplinierter abschließenden Angriff - dabei zweifellos Stefan Carstens. Der bullige Routinier, der im April seinen 40. Geburtstag feiert, hat im Angriff wesentliche Spielanteile an den jungen Kreisläuferkollegen Thomas Cordes abgetreten, ist aber im Zentrum der 6:0-Deckung nach inzwischend ausgeheilter Verletzung ein 60-Minuten-Mann. "Der macht klare Ansagen, gibt den Kollegen Feuer", lobt Behrmann den Innen-Ressortchef der Sicherheitsabteilung. Zentral neben ihm agiert auch Könemann sehr gut, wenn auch für Behrmann noch zu sehr am Sechser "klebend"."Wir können gegen Varel befreit aufspielen", versichert Behrmann, der seinen Vertrag in Ottersberg gerade um ein weiteres Jahr verlängert hat und bereits personelle Zukunftspläne schmiedet. Seine wichtigste Mission dabei will er am Ballermann erfüllen: Auf der Mallorca-Mannschaftsfahrt soll der dann 40-jährige Carstens überredet werden, noch ein Jahr dranzuhängen.

quelle.: weser kurier online

von HB_HB - am 26.01.2007 06:49
Ottersberg gewinnt nach starkem Spiel mit 38:31 gegen Varel.



von Handballa2006 - am 28.01.2007 15:54
super spiel von drescher 19 buden und gute torwart leistung von husmann


von ELA TsvO - am 28.01.2007 19:02
Kleine Korektur,

es waren 18 Buden - aber trotzdem sein persönlicher Rekord im Herrenbereich :-)

Fazit des Spieles :

Ottersberg spielte auf dem Level 120 %

Varel lag bei 70 %

Daher der verdiente Sieg der Ottersberger in einem Spiel, das anders verlief, als wir es vorher erwartet hatten.

Congratulations

the ref

von the Ref - am 28.01.2007 19:49
"Hexer" Husmann hält den Sieg fest


OTTERSBERG. Draußen fiel aus grauem, wolkenverhangenem Himmel der Regen mit deprimierender Ausdauer auf die sumpfigen Wümme-Wiesen. Ganz anders die Stimmung drinnen in der Fährwisch-Tennishalle, die sich gestern in ein von temperamentvoll fightenden Spielern und begeisterten Fans erhitztes Freuden-Haus verwandelte - die Handballer des TSV Ottersberg fügten dem Verbandsliga-Spitzenreiter HSG Varel II in einem spektakulären Match die zweite Saisonniederlage zu."We are the champions", dröhnte es nach dem 38:31 (19:17) aus den Lautsprechern. Becker-Fäuste wurden gereckt. Die TSV-Anhänger umhalsten sich, und der Ottersberger Trainer Marco Behrmann schwelgte in Superlativen. "Andreas Husmann war heute unser guter alter Fritz. Einfach Weltklasse", verglich Behrmann seinen Schwergewichtler zwischen den Pfosten der Heimmannschaft mit dem derzeit bei der WM reüssierenden Handball-Arbeitskollegen aus der Nationalmannschaft. Ferner ragte Linkshänder Mirko Drescher mit 18/6 Toren aus dem Überraschungssiegerteam heraus.Dagegen präsentierte sich der Vareler Spielertrainer Barna Zolt Akacsos ausgesprochen nachdenklich. "Wir sind keine Übermannschaft, doch unsere jungen Spieler haben nach dem 50:26 im Hinrundenspiel gedacht, dass alles automatisch geht. So ’ne Einstellung ist natürlich eine Katastrophe." Bei den Ottersbergern wiederum war die Einstellung nicht nur okay, sondern gigantisch. Nach einer relativ ausgeglichenen ersten Hälfte diktierten sie, gestützt auf ihren "Hexer" Husmann im Tor und einer von dem bulligen Oldie Stefan Carstens dirigierten Abwehr, das Geschehen und setzten sich über 21:19 und 26:22 auf 29:24 ab. Da nun die letzte Viertelstunde anbrach, wechselte sich Akacsos selbst ein, doch der inzwischen 39-jährige - ehemals für den ATSV Habenhausen, SG Altjührden und HSG Wilhelmshaven tätige - Linkshänder aus Ungarn brachte auch keine Linie in die Aktionen.Stattdessen erarbeitete sich Ottersberg in seiner stärksten Phase eine 33:25-Führung. Gut dirigiert von Mittelmann Liepold, der den Ball immer wieder zum starken Kreisläufer Thomas Cordes durchsteckte und so etliche Siebenmeter herausholte, die von Drescher bombensicher verwandelt wurden.Dann wurde Drescher, im Wechsel Angriff/Abwehr stets von Carstens abgelöst, kurz gedeckt, woraufhin es einige überhastet abgeschlossene Angriffe gab. Erst Routinier Schoof sorgte mit dem 33:27 für die Entscheidung. "Heute hat alles geklappt. Konsequent gedeckt und vorn den Ball lange gehalten", frohlockte Behrmann.

von Handballa2006 - am 29.01.2007 08:01
"Hexer" Husmann und Drescher der Vollstrecker

Ottersbergs Verbandsliga-Handballer brillieren gestern beim 38:31 über Varel II

OTTERSBERG Den Tabellenführer eiskalt entzaubert, dessen beachtliche Siegesserie unter frenetischem Jubel der restlos zufriedenen Fans brutal beendet und fast perfekten Verbandsliga-Handballer geboten: Ottersbergs Coach Marco Behrmann strahlte gestern mit seinen Spielern nach einem im Vorfeld in dieser Höhe nie für möglich gehaltenen 38:31 (19:17)-Erfolg über Klassenprimus HSG Varel II um die Wette.

Klar, dass der Trainer, der unter der Woche seinen Vertrag um ein weiteres Jahr mit der Vereinsführung verlängerte, nur des Lobes war: "Wenn wir so spielen wie heute, dann können wir jeden schlagen. Fantastisch, was dieses Team zu leisten vermag. Vor allem, weil die Demütigung aus dem Hinspiel, als wir 50 Gegentore hinnehmen mussten, noch nicht vergessen war. Es ist derzeit ein Fest, diese Mannschaft zu trainieren!"

Apropos Training. Noch unter der Woche konnte Behrmann teilweise nur drei, vier Akteure begrüßen: Grippewelle, Verletzungen. Erwischt hatte es auch Keeper Andreas Husmann, der mit 40 Fieber das Betten hüten musste. "Dass gerade er dann zu solch einer grandiosen Form auflaufen würde, damit konnte keiner rechnen", konstatierte Behrmann, der in dem Schlussmann einen der "Helden" des Spiels ausgemacht hatte. Vor allem in der Schlussphase, als die Gäste noch einmal alle Kräfte mobilisierten, mutierte der kräftige Keeper zum "Hexer", entnervte die bereits etwas unter Schock stehenden Vareler völlig.

Weiterer Garant neben einer beeindruckenden Teamleistung, in dem gestern das "Einer-für-alle-alle-für-einen-Motto" in jeder Minute zu spüren war, war einmal mehr Mirko Drescher. Der Rückraumharpunist traf aus allen Lagen, war vom Siebenmeterpunkt fehlerlos und hatte schon bei Halbzeit, als die Ottersberger eine 19:17-Führung inne hatten, den richtigen Riecher. Da prophezeite er: "In der zweiten Halbzeit wird es Varels Spielertrainer Akacsos irgendwann zu bunt, wird er sich selbst einwechseln. Und dann wird’s interessant. Er wird sich drei Würfe nehmen. Sitzen die, wird es für uns ganz, ganz eng. Scheitert er, gehen wir als Sieger vom Platz."

Genau so sollte es kommen. In der 40. Minute kam der einstige Zweitligaspieler, traf zweimal Holz und scheiterte dann an Husmann. Ganz anders die Gastgeber, die ihren Vorsprung in der zweiten Halbzeit kontinuierlich ausbauten. Über 22:19 (Siebener Drescher/34.), 28:23 (Michael Freese/42.) und 37:31 (Thomas Cordes/58.) wurde ein 38:31-Erfolg herausgeworfen, der zum Freudentanz aufrief.

Tore Ottersberg: Holtkamp (2), Könemann (6), Drescher (18/6), Schoof (2), Cordes (6), Freese (3), Liepold (1).

von Handballa2006 - am 29.01.2007 08:25
Zweite lässt in Ottersberg Federn


Montag, 29. Januar 2007

mw. Was passiert, wenn man beim Rückspiel nur im Kopf hat, dass das Hinspiel mit 50:26 Toren gewonnen wurde und der Gegner zudem einen äußerst guten Tag erwischt? Man verliert das Spiel - genau diese Erfahrung musste die 2. Mannschaft der HSG Varel am gestrigen Sonntag in Ottersberg machen. Sie kassierte eine Niederlage, die angesichts der gezeigten Leistungen mehr als verdient war.

Ottersberg erwischte von der ersten Sekunde an einen Blitzstart und das Team profitierte von einem brillant aufspielenden Rückraumschützen Drescher, der die Vareler mit seinen 19 Toren fast alleine abschoss. Die Vareler Abwehr fand im gesamten Spiel kein Mittel gegen ihn, so dass er aus allen Positionen immer wieder sicher traf. Aber auch die restlichen Ottersberger Spieler waren in der Partie gegen den Spitzenreiter der Verbandsliga torgefährlich und machten so gut wie keine Fehler. So stand es nach 12 Minuten bereits 9:6 für die Gäste. Zwar kämpfte Varel sich durch Tore von Willmann, Kalafut und Haats wieder ran, glich zunächst zum 12:12 aus und ging wenig später sogar mit 14:15 in Führung, doch diese hielt gerade mal eine Minute und schon hatten die Gastgeber den Stand auf 16:15 umgedreht. Ursächlich waren wieder einmal Fehlwürfe im Angriff und die ungewohnt schlecht stehende Abwehr der Vareler. Bis zur Halbzeit kann Ottersberg den Vorsprung auf 19:17 erhöhen.

Eine der Qualitäten des Vareler Spiels waren bisher immer der Kampfgeist und die Schnelligkeit, besonders im zweiten Durchgang. All dies ließ das Team von Trainer Akacsos in Ottersberg vermissen. Die schnelle Mitte wurde nur wenige Male gespielt und durch die schlechte Abwehrarbeit ergaben sich kaum Chancen zu Gegenstößen. Die Vareler Torhüter hatten zumeist nur noch das Nachsehen, auch hier fehlte der nötige Rückhalt. So ergaben sich für die Gastgeber weiter Chancen, den Vorsprung zu erhöhen, die sie auch einwandfrei nutzten. Über 24:21 und 27:22 zogen sie bis zur 44. Minute auf 30:24 davon. Längst hatte sich Akacsos selbst eingewechselt, aber auch ihm klebte das Pech bei seinen Würfen an den Fingern und die Tore des TSV vermochte auch er nicht zu verhindern. Drescher und Co. treffen weiter nach Belieben und die wenigen Zuschauer wittern längst den Heimspielsieg. Varel versucht es noch mal mit einem Aufbäumen, aber der Erfolg will nicht kommen, immer wieder sind die Ottersberger Spieler einen Schritt schneller. Am Ende prangt die zweite Vareler Saisonniederlage auf der Anzeigetafel.

Auf Vareler Seite muss man sich eingestehen, dass der 38:31-Sieg der Ottersberger verdient ist. So blieb Trainer Akacsos nichts anderes übrig als dem TSV zu der guten Leistung und vor allem zu der vorbildlichen Einstellung, die sein Team leider vermissen ließ, zu gratulieren. Durch die Niederlage ist der Kampf um die Aufstiegsplätze wieder voll entbrannt. Varel steht zwar weiterhin an der Tabellenspitze, in den kommenden Spielen muss aber wieder mehr Brillanz gezeigt werden, will man den Platz bis zum Saisonende halten.

quelle:homepage varel

von HB_HB - am 29.01.2007 12:11
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