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Forum der Verbandsliga Nordsee
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vor 9 Jahren, 11 Monaten
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Schwarzer13, HB_HB, Foxy-Brown

HSG Delmenhorst - FC Schüttorf

Startbeitrag von Schwarzer13 am 05.09.2008 06:22

FC 09 startet mit viel Mut ins schwierige zweite Jahr
Schüttorfer Handball-Verbandsligist beginnt neue Spielzeit mit einer Partie bei der HSG Delmenhorst
his Schüttorf. Die Handballer des FC Schüttorf 09 stehen in der Verbandsliga, die für das Team von Trainer Franz-Josef Korte morgen (17 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Delmenhorst beginnt, vor einer schwierigen Saison. Im Vergleich zum letzten Jahr müssen die Schüttorfer mit Dirk Schröter, Christian Aust und Jörn Geerds gleich auf drei Akteure verzichten. „Wir müssen Spieler ersetzen, die 200 Tore in der Saison erzielen konnten“, betont Korte, der vor allem versucht, junge Spieler an das Niveau in der Verbandsliga heranzuführen.

Von der dritten Mannschaft der HSG Nordhorn wechselte Christian Weberzum FC 09. Kreisläufer Stefan Bock, Rechtsaußen Felix Metzner und Rückraumspieler Nils Ullrich rückten aus der eigenen zweiten Mannschaft auf. Die Integration und die Aufbauarbeit erfordert aber Zeit. Mit den Leistungen in der Vorbereitung war der 09-Verantwortliche deshalb nur bedingt zufrieden. In den letzten beiden Vorbereitungsspielen musste sich die Schüttorfer bei einem Dreier-Turnier über 2x20 Minuten den Teams aus Neuenkirchen und Twist geschlagen. „Wir sind noch nicht so weit, wie ich mir das vorgestellt habe“, sagt Korte, der seinen Schützlingen aber viel Motivation und Lernwillen bescheinigt.

In der vergangenen Saison, als die Obergrafschafter als Aufsteiger mit einer starken Rückserie den Klassenerhalt schafften, waren die kompromisslose Deckungsarbeit und die variablen Spielzüge die Garanten des Erfolges. Und mit diesen Mitteln wollen sich die Schüttorfer auch in diesem Jahr gegen den Abstieg stemmen. „Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein“, betont Korte – zumal sich mehrere Ligakonkurrenten vor der Saison enorm verstärkt haben.

Die anderen gilt es für den FC 09, in Schach zu halten. „Realistisch gesehen gibt es sechs Vereine, die besser sind als wir. Mit den anderen müssen wir uns streiten“, erwartet der Coach eine zweigeteilte Liga. Zu den Teams auf Augenhöhe gehört für Korte auch Delmenhorst. Umso wichtiger ist es, dass sein Team morgen mit einem Erfolgserlebnis startet. Bis auf Mike Diekmann, der aus beruflichen Gründen fehlt, steht gegen den letztjährigen Tabellensiebten der komplette Kader zur Verfügung.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Antworten:

Vom Auf- zum Abstiegskandidaten
Der neue Trainer Werner Rohlfs wollte in die Oberliga und freut sich jetzt über den Klassenerhalt

Von Heino Horstmann


DELMENHORST. "Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, dann können wir hoch zufrieden sein", sieht Werner Rohlfs der Meisterschaftsrunde in der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer mit einer gewissen Skepsis entgegen.

Der neue Mann auf der Kommandobrücke der HSG Delmenhorst hatte allerdings ganz andere Ziele, als er der Spielgemeinschaft seine Zusage gab. Er wollte gern eine führende Rolle mit seinen Schützlingen in der fünften Liga spielen. "Mit dem Kader der Vorsaison wäre sogar der Aufstieg in die Oberliga Nordsee keine Utopie gewesen", bedauerte der erfahrene Handballlehrer die jetzige Situation durch den Abgang einiger hochkarätiger Leistungsträger.

Die Favoritenbürde sieht Rohlfs somit beim TV Grambke Bremen sowie dem Oberligaabsteiger TV Schiffdorf und dem TSV Daverden. Trotz der schwierigen personellen Situation bestätigt der neue Coach seinem zur Verfügung stehenden Restkader eine ausgezeichnete Moral und enormen Trainingsfleiß und hofft, das Leistungs-Optimum herauszuholen, um wenigstens nicht abzusteigen. Die in den bisherigen Testspielen erzielten Ergebnisse zeichnen jedenfalls ein positives Bild. Was diese aber wirklich wert sind, darüber dürfte schon das Ergebnis der Saisonauftaktpartie in eigener Halle gegen den FC Schüttorf 09 sehr detailliert Aufschluss geben.

quelle: delmenhorster kurier

von HB_HB - am 05.09.2008 08:57
33:28

von Schwarzer13 - am 06.09.2008 16:56
Spielerische Defizite beim FC Schüttorf 09
28:33-Niederlage in Delmenhorst
gn Delmenhorst/Schüttorf. Die Handballer des FC 09 sind mit einer 28:33 (14:14)-Niederlage bei der HSG Delmenhorst in die neue Verbandsliga-Saison gestartet. Die Schüttorfer diktierten 20 Minuten lang das Spiel, gaben das Heft dann aber aus der Hand und verloren nach einer schwachen zweiten Halbzeit verdient. Trainer Franz-Josef Korte hatte zwar eine kämpferisch überzeugende Partie seines Teams gesehen, aber auch klare spielerische Defizite ausgemacht. „Auch die Abwehrarbeit muss verbessert werden. Zudem haben wir das Überzahlspiel nie nutzen können“, so Korte.

Der FC 09 erwischte einen ordentlichen Start. Dirk Tüchter im Tor zeigte gute Paraden und schöne Angriffszüge sorgten bis zur 8. Minuten für eine 5:1-Führung der Gäste. Drei leichte Fehler des FC 09 und daraus resultierende Tempogegenstöße brachten den Gegner bis auf 4:5 heran. Ab der 20. Minute zeigte Schlussmann Tüchter Unsicherheiten, die erstmals zu einem Vorsprung der HSG führten (13:12). Stefan Fockers hielt die Schüttorfer aber mit schönen Einzelaktionen im Spiel und sorgte für den Ausgleich zur Pause. Nach dem Wechsel stellte Trainer Korte die Abwehr auf 3:2:1 um und wechselte den Torhüter aus. Beide Maßnahmen fruchteten nicht: die körperlich überlegenen Gastgeber zogen auf 24:19 davon und gewannen schließlich sicher.

FC Schüttorf 09: Handfeld, Tüchter, Bönnen (4), Huhmann (6), Weber (1), Fockers (8), S. Peterberns (3), D. Peterberns, Günsel (5), Züter (1), Bock, Eilers, Metzner.




quelle: GN-online


www.fc09handballherren.de.tl

von Foxy-Brown - am 08.09.2008 02:36
Das Abwehrverhalten vorgetanzt
Die HSG Delmenhorst beginnt gegen Schüttorf nervös und steigert sich sehr - 33:28

Von Andreas D. Becker


DELMENHORST. Werner Rohlfs schwitzte. "So viel habe ich lange nicht mehr geschwitzt", gab der neue Trainer der Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst nach dem Spiel zu. Was nicht nur daran lag, dass er immer wieder viel aufs Spielfeld rief, um seine Mannschaft zu motivieren und zu ordnen. Vor allem in der ersten Halbzeit war er viel in Bewegung, tanzte seinen Mannen an der Seitenlinie das Abwehrverhalten, das er sich wünschte, vor.

Der Einsatz zahlte sich aus, Delmenhorst besiegte den FC Schüttorf 09 verdient mit 33:28 (14:14). Und Rohlfs war durchaus zufrieden mit dem, was seine Mannschaft geboten hatte. Vor allem in der Abwehr standen die Delmenhorster gut - von der ersten Viertelstunde einmal abgesehen - und machten den Gästen das Leben schwer. Zudem sorgte Torhüter Mirko Lettmann in der zweiten Halbzeit mit einigen guten Paraden dafür, dass die Delmenhorster aus dem 16:16 (32.) ein 20:17 bastelten (40.). Es war der erste etwas größere Vorsprung für die Rohlfs-Mannen, die bis zur 46. Minute vorentscheidend auf 24:19 davonzogen. Den Vorsprung schaukelte die HSG über die Zeit - auch weil den Gästen wenig einfiel, wie sie die Defensive knacken konnten.

"Schüttorf wird sicherlich auch unten mit drin stehen", meinte Rohlfs. Von daher war es ein Pflichtsieg für seine Mannschaft. "Aber sie haben es uns auch leicht gemacht, sie sind im Angriff schon sehr langsam gewesen", fand der Übungsleiter. So gesehen, war der FC ein optimaler Aufbaugegner. Denn wo die Mannschaft wirklich steht, das wusste vor dieser Partie noch niemand. "Aufgrund von immer neuen Rückschlägen während der Saisonvorbereitung durch Verletzungen gab es einen Kern von fünf bis sechs Spielern (davon mindestens zwei Torhüter!), die regelmäßig die gesamte Vorbereitung mitziehen konnten", schrieb die Mannschaft im Hallenheft. Das ließ nichts Gutes ahnen. Entsprechend ging die HSG Delmenhorst auch nervös in die Partie. Nach zehn Minuten sah es schon recht böse aus, weil Schüttorf zu diesem Zeitpunkt bereits mit 5:1 führte. Da versagten die Nerven der Gastgeber vor dem Tor, und auch in der Abwehr mangelte es an der Feinabstimmung.

Aber als die Nervosität langsam wich und die Delmenhorster merkten, dass sie sich vor diesem Gegner nicht zu verstecken brauchten, platzte auf einmal der Knoten. Mit drei Treffern in Folge (ein Mal Michael Meyer und zwei Mal der emsige Daniel Poetzsch) kam die HSG zum 4:5 heran (14.) - und nun war alles wieder offen. In der 21. Minute gingen die Hausherren dann erstmals durch einen Treffer von Sascha Bähner in Führung (9:8). Nun war die Truppe voll im Geschäft. Auch eine überkleinliche Periode der beiden ansonsten gut leitenden Schiedsrichter brachte die Delmenhorster nicht aus dem Plan. Zwar standen sie zeitweise nur mit drei Feldspielern auf dem Parkett, trotzdem kamen sie nicht aus dem Rhythmus. Und in der zweiten Halbzeit, als es kurzzeitig ein Spiel Vier-gegen-Vier gab, war es wieder die Rohlfs-Sieben, die mental stärker war und dann die Weichen verdient auf Sieg stellte.


quelle: delmenhorster kurier

von HB_HB - am 08.09.2008 05:49
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