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toddy861986, Handballa2006, Schwarzer13, Loddel

TSV Daverden - SG Neuenhaus/Uelsen

Startbeitrag von toddy861986 am 21.11.2008 13:03

TSV Daverden ohne Skornicka und Eggers gegen Neuenhaus
Verbandsliga: Behrmann nimmt seine Mannschaft in die Pflicht / "Sonderbewachung" für Schlüsselspieler Leissink

21.11.2008 · DAVERDEN (kc) Für Handball-Verbandsligist TSV Daverden heißt es am Sonntag (16.30 Uhr) im Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen Farbe bekennen. Zwar liegt das Team von Trainer Marco Behrmann weiterhin voll im Soll, doch der unerwartete Punktverlust am vergangenen Wochenende gegen Delmenhorst hat leichte Spuren bei den "Grün-Weißen" hinterlassen.

"Das Spiel gilt es noch einmal aufzuarbeiten, denn abgehakt ist es auf keinen Fall. Auch wenn wir noch voll im Soll liegen, dürfen wir solche Geschenke, wollen wir weiterhin oben mitmischen, nicht zu oft machen", nimmt Behrmann seine Spieler vor dem Duell gegen Neuenhaus in die Pflicht. Und das könnte es durchaus in sich haben, denn die Gäste zählen für Daverdens Coach mit zu den unbequemsten Gegnern der Liga. Neben einem sehr guten Rechtsaußen, verfügt die SG außerdem über einen starken Kreisläufer, der mit Mittelmann Luttermann ein gutes Gespann bildet. Schlüsselspieler der Gäste ist jedoch Dennis Leissink, der zuletzt noch für den Zweitligisten Empor Rostock aktiv war und im Rückraum auf allen Positionen einsetzbar ist. "Ihn werden wir von Beginn an kurz decken", will Behrmann dann auch keine Experimente eingehen.

Apropos Rückraum: Mit Olaf Skornicka und Jan-Dirk Eggers (beide beruflich verhindert) müssen die Gastgeber gleich auf zwei Aktivposten verzichten. Fraglich ist auch der Einsatz von Benjamin Fleischer (Knochenhautentzündung). Behrmann: "Unser Kader ist groß genug. Wichtig ist nur, dass wir uns nicht wieder einlullen lassen und vor allem unsere Chancen nutzen. Dabei muss vor allem von den Außenpositionen mehr kommen."

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21.11.2008

Schwäche in gegnerischer Halle ablegen
his Neuenhaus. Mit einem der Spitzenteams der Handball-Verbandsliga misst sich am Sonntag die SG Neuenhaus-Uelsen. Um 16.30 Uhr gastiert das Team von SG-Trainer Toralf Stempowski beim TSV Daverden. Die Gastgeber sind mit einer Ausbeute von bislang 12:2 Punkten in die Saison gestartet. Dass das Team aus Langwedel trotz dieser ausgezeichneten Bilanz nur den vierten Tabellenplatz belegt, zeigt, wie eng es in diesem Jahr an der Verbandsliga-Spitze zugeht. Zwar reisen die Niedergrafschafter, die mit 8:6 Punkten den siebten Platz belegen, als Außenseiter nach Daverden, dennoch sieht SG-Teamchef Gerd Tharner sein Mannschaft in diesem Auswärtsspiel nicht chancenlos. Dazu müssen die SG-Handballer, bei denen für den gesperrten Jan Hensen Routinier Martin Lochner an den Kreis rücken wird, aber ihre Auswärtsschwäche ablegen. In den beiden bislang einzigen Auswärtspartien der laufenden Saison in Brinkum und Delmenhorst verließen die Handballer der Spielgemeinschaft aus der Niedergrafschaft jeweils als Verlierer das Feld.

von toddy861986 - am 21.11.2008 13:04
19:36 – Daverden ist SG haushoch überlegen
Verdiente Niederlage – Stempowski: Haben keine Chance gehabt
gn daverden/Neuenhaus. Die Verbandsliga-Handballer der SG Neuenhaus-Uelsen kamen im Auswärtsspiel beim TSV Daverden trotz eines guten Starts mit einer 4:1-Führung nie für den Sieg in Frage. „Daverden war haushoch überlegen, wir haben keine Chance gehabt“, sagte SG-Trainer Toralf Stempowski nach der 19:36 (10:18)-Niederlage.

Nach dem guten Beginn der SG-Handballer stellten sich die Gastgeber besser auf die Niedergrafschafter ein und erarbeiteten sich nach der zwischenzeitlichen 11:9-Führung einen noch deutlicheren Vorsprung: Mit sechs Toren in Folge zog der TSV auf 17:9 davon. Dabei waren die Hausherren vor allem mit Tempogegenstößen erfolgreich.

Im zweiten Durchgang hatten die Gäste keine Chance, dem Spiel eine Wende zu geben. Im Gegenteil: Der TSV Daverden baute seinen Vorsprung weiter aus und feierte am Ende einen souveränen 36:19-Sieg. „Der Gegner war uns in allen Belangen überlegen“, sagte Stempowski und fügte hinzu: „Meine Spieler haben leider zu früh aufgegeben.“

Während die in dieser Saison noch ungeschlagenen Gastgeber durch den Sieg auf Rang vier verharren, bleiben die SG-Handballer mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 8:8 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz.

SG Neuenhaus-Uelsen: Gysbers, Gortmann, Voshaar, Wißmann (1), Tim Diekmann (1), Sager (1), Thorsten Diekmann, Tibbe, Lügtenaar (2), Luttermoser (5/2), Lochner (4/1), Linnemann (2), Leissink (3), Schrader.

Quelle: GN-Online v. 24.11.2008

von Schwarzer13 - am 24.11.2008 08:14
TSV Daverden bietet eine Handball-Gala
SG Neuenhaus-Uelsen geht im Angriffswirbel des Verbandsligisten unter / 15 Drescher-Treffer
Von Jürgen Honebein


DAVERDEN. Handball-Verbandsligist TSV Daverden bleibt dem Führungstrio TV Grambke, VfL Fredenbeck II und TV Schiffdorf auf den Fersen. Im Heimspiel gegen den Tabellenachten SG Neuenhaus-Uelsen kam die Mannschaft von Trainer Marco Behrmann nach einer überzeugenden Leistung zu einem klaren 36:19 (18:10)-Sieg.

"Wenn man zu Hause so hoch gewinnt und auch noch 36 Tore wirft, hat man als Trainer nicht viel auszusetzen", freute sich der Daverdener Coach über die gute Leistung seiner Mannschaft, "es dürften nur wenig Zuschauer gewesen sein, die heute unzufrieden nach Hause gegangen sind."

Marco Behrmann hatte von Beginn an den ehemaligen Zweitligaspieler Dennis Leissing von Daniel Beinker in eine Manndeckung nehmen lassen. Dieses taktische Konzept ging voll auf, denn Leissing erzielte nur drei Tore. Zweiter Aktivposten bei den Gästen ist der schon 45-jährige, ehemalige Internationale Martin Lochner, der am Kreis ganz stark auftrumpft. "Es war herrlich anzusehen, wie er den Ball abschirmt", staunte Behrmann. Stefan Willus und Henning Meyer hatten ihre Mühe mit Lochner, lösten ihre Aufgaben dennoch gut.

Der TSV Daverden, der ohne die beruflich verhinderten Olaf Skornicka und Jan-Dirk Eggers auskommen musste, legte keinen guten Start hin und geriet bis zur siebten Minute mit 1:4 ins Hintertreffen. Danach drehten die Gastgeber aber auf und spielten bis zum Schlusspfiff Tempohandball. Die Akteure harmonierten so gut miteinander, dass Behrmann die Anfangsformation bis zur 45. Minute auf dem Feld ließ. Im Angriff waren Mirko Drescher und Daniel Beinker überhaupt nicht zu stoppen. Drescher erzielte insgesamt 15 Tore, und Daniel Beinker war neunmal erfolgreich.

Aus dem 1:4-Rückstand machte der TSV Daverden schnell eine 6:4-Führung. Bis zum 10:9 hielt die SG Neuenhaus-Uelsen die Partie noch offen, doch dann erzielte der wie entfesselt aufspielende TSV Daverden sieben Treffer in Folge zum 17:9. Er ging mit einer beruhigenden 18:10-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt besaßen die Gäste nicht die Spur einer Chance. Mirko Drescher & Co machten Tempo ohne Ende, versäumten es aber, einen noch deutlicheren Sieg herauszuwerfen. "Wir hätten 50 Tore werfen müssen", bemerkte Trainer Marco Behrmann. In der Schlussviertelstunde wechselte der Daverdener Coach dann durch, doch es kam deshalb kein Bruch ins Spiel. Der TSV Daverden spulte sein Tempo weiter runter und feierte am Ende mit dem 36:19 einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Im Tor der Gastgeber stand 60 Minuten lang Andreas Husmann, der eine starke Leistung bot. Sören Boettcher ging nur für zwei Siebenmeter zwischen die Pfosten, welche die Gäste beide nicht verwandeln konnten. "Nächste Woche wartet mit Bremervörde ein echter Prüfstein", blickt Behrmann bereits voraus.

von Loddel - am 24.11.2008 17:51
Lokalsport Kreis VerdenArtikel versenden | drucken | kommentieren
Dreschers Show dauert 50 Minuten - 36:19
Bei Daverdener Sieg über Neuenhaus nach 15 Toren vom Feld / Viel vergeben / "Tempospiel stark"
Vier Treffer steuerte Henning Meyer zu Daverdens 36:19 bei. Foto: häg
24.11.2008 · DAVERDEN Er hatte nahezu alles getroffen: Pfosten, Latte und sogar Neuenhaus/Uelsens Frederik Linnermann am Kopf - aber auch 15 Mal ins Tor: Mirko Drescher war gestern Abend "Man of the match" beim 36:19 (18:10)-Erfolg des TSV Daverden in der Handball-Verbandsliga. Und wie es sich für einen Matchwinner gehört, wurde der 38-Jährige zehn Minuten vor Schluss vom Feld geholt. Trainer Marco Behrmann: "Ich wollte ihm den verdienten Applaus gönnen."

"Drescher revanchierte sich und beklatschte auf der Bank fortan jede gelungene Aktion seiner Kollegen. Bei einem Siebenmeter von Dennis Leissink, der gegen Latte und Pfosten sprang, konnte sich der Linkshänder das Schmunzeln nicht verkneifen: "Wenn nichts läuft, dann geht auch so ein Ding nicht rein." Den Gästen gelang in der Tat nach einer guten Viertelstunde recht wenig - sie wurden vom Tempohandball der Grün-Weißen förmlich aus der Halle gefegt. "In dieser Hinsicht sind wir jetzt da angekommen, wo wir hinwollen", freute sich Behrmann über das Spiel seines Teams. Einzig mit der Chancenauswertung durfte der Coach nicht einverstanden sein - es hätten gut und gerne 50 Treffer werden können: "Dass wir so manchen Ball sträflich verworfen haben, war heute nicht so schlimm. Das muss besser klappen, wenn der Gegner stärker gegenhält."

Nur bis zum 4:1 überzeugte Neuenhaus mit dem wuseligen Kreisläufer Martin Lochner, der die ersten beiden Treffer selbst erzielte und dann zwei Siebenmeter rausholte. In der Folge stellte sich Daverdens Abwehr besser auf ihn ein - und weil Daniel Beinker Spielmacher Dennis Leissink aus dem Match nahm, wurden die Hausherren immer überlegener. Bis zum 15:9 durch Ruben Zeidler durfte Behrmann nur das Duo Drescher/Beinker in die Torschützenliste eintragen - allein der einstige Verdener traf vor der Pause neunmal. In den letzten zehn Minuten machte der Titelfavorit aus dem 13:9 ein 18:10. Im zweiten Abschnitt wurde der Unterschied noch krasser, Daverdens Deckung stand nun noch sicherer mit einem bärenstarken Andreas Husmann zwischen den Pfosten. 25:13 (41.) und 30:16 (42.) waren die Stationen zum leichten 36:19-Erfolg der Behrmann-Schütz-

Keeper Husmann mit Klasse-Partie

linge. Mit erstklassigen Kombinationen gegen einen nun allerdings aufsteckenden Gast begeisterte die Heimsieben das Publikum und wurde verdientermaßen frenetisch gefeiert. In dieser Form und bei besserer Trefferquote dürften die Grün-Weißen in der Verbandsliga nicht zu schlagen sein.

Tore Daverden: Drescher (15/2), Beinker (9/3), Zeidler (1), Meyer (4), Carstens (2), Willus (1), Fleischer (1), de la Rosa (1), Fricke (2).

von Handballa2006 - am 24.11.2008 18:04
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