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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 4 Monaten
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Hando, speakerSG

Hoykenkamp vs. Neuenhaus

Startbeitrag von Hando am 23.01.2009 07:48

Rückraum-Shooter an die Kette

Verbandsliga Nordsee Männer: Dennis Leissink, der ehemalige Zweitligaspieler, und Jens Luttermoser sind immer gefährlich, man kann sie nie ganz ausschalten. "Aber die beiden müssen wir natürlich an die Kette legen", sagt Thorsten Stürenburg, Trainer der TS Hoykenkamp, die die SG Neuenhaus-Uelsen empfängt. Der Gast wird wahrscheinlich etwas grimmig sein, denn die Hoykenkamper haben das Hinspiel bei der sehr heimstarken SG 28:27 gewonnen. Und Stürenburg setzt auf eine Wiederholung. "Die sind mit unserer Deckung nicht klargekommen", erinnert er sich. Und damals rumpelte es in der 3:2:1-Defensive der Turnerschaft noch deutlich stärker als heute. "Wenn wir so gut spielen wie zuletzt, ist mir auch nicht bange."

(AB)

Anpfiff: Sonntag, 16 Uhr, Halle Heide

Antworten:

Sehnen nach dem ersten Auswärtssieg SG ist zu Gast bei der TS Hoykenkamp
his Neuenhaus. „Wöchentlich grüßt das Murmeltier“, so könnte der bisherige Saisonverlauf der Verbandsliga-Handballer der SG Neuenhaus-Uelsen beschrieben werden. Denn während das Team von Trainer Toralf Stempowski vor heimischem Publikum regelmäßig starke Leistungen abliefert, war auf den Rückreisen von den Auswärtsspielen bislang jedes Mal Tristesse angesagt. Diesen Rhythmus wollen die Niedergrafschafter am Sonntag bei der Auswärtspartie bei der TS Hoykenkamp (16 Uhr) endlich durchbrechen. „Irgendwann muss der Knoten platzen. Ich bin optimistisch, dass wir in Hoykenkamp unseren ersten Auswärtssieg in dieser Saison holen“, stellt SG-Teamchef Gerd Tharner fest.

Dafür würde in gewisserweise auch die bisherige Saisonstatistik sprechen. Die Gastgeber, die mit 11:19 Punkten nur zwei Pluspunkte weniger aufweisen als die Niedergrafschafter (13:15), waren bislang das einzige Team, das mit einem 28:27-Erfolg zwei Zähler aus Neuenhaus entführen konnte. „Diesen Spieß wollen wir natürlich umdrehen“, sagt Tharner, dessen Team im Hinspiel vor allem Nico Skormachowitsch Kopfzerbrechen bereitete. Den Dreh- und Angelpunkt im TS-Rückraum muss die Spielgemeinschaft in den Griff bekommen. Verzichten muss Stempowski am Sonntag auf Milan Lügtenaar, der aus Studiengründen nicht zur Verfügung steht.

von speakerSG - am 23.01.2009 13:18

Mit ein bisschen Hilfe des Gegners

Mit ein bisschen Hilfe des Gegners
TS Hoykenkamp schlägt die SG Neuenhaus-Uelsen deutlich / Flut von Zeitstrafen und Roten Karten für die Gäste

Von Heino Horstmann


HOYKENKAMP. Die TS Hoykenkamp gewann am 16. Spieltag der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer das Mittelfeldduell gegen die SG Neuenhaus-Uelsen deutlich mit 41:32 (19:16) und sammelte damit zwei wichtige Zähler für den angestrebten Klassenerhalt. Allerdings dürfte es der Turnerschaft wohl kaum noch einmal so leicht gemacht werden, den Sieg einzufahren.

Ausschlaggebend für die letztlich deutliche Niederlage der Gäste in einem Spiel mit hohem Unterhaltungswert war deren Mangel an Disziplin. Völlig unnötig handelten sie sich überwiegend durch lautstarke Kritik am Schiedsrichtergespann Wagener/Wagener (SV Warsingsfehn) sowohl von der Bank wie auch auf dem Parkett gleich zehn Zeitstrafen sowie drei rote Karten ein - das alles in der zweiten Halbzeit.

Zeitweise nur noch mit drei Akteuren auf dem Spielfeld, hatte die SG Neuenhaus-Uelsen natürlich keine Chance, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dabei war sich SG-Spielertrainer Toralf Stampowski vor dem Spiel sicher gewesen, Revanche für die bisher erlittene einzige Niederlage in eigener Halle gegen die TS Hoykenkamp nehmen zu können. "Die dabei gemachten Fehler werden sich bei uns nicht wiederholen und wir werden beide Punkte mit auf die Heimreise nehmen", glaubte der SG-Coach. Ein glatter Irrtum, wie der Verlauf der Partie zeigte und schließlich mit einem Desaster endete.

Danach sah es im Verlauf des ersten Durchgangs allerdings noch nicht aus. Zwar lagen die Gastgeber nach der schnellen Führung durch Torjäger Nico Skormachowitsch und recht guten Angriffsleistungen aller TSH-Akteure ständig knapp in Führung, konnten sich aber auf Grund großer Schwächen im Abwehrbereich nicht entscheidend absetzen. Immer wieder wurde ihre sehr offensive 3:2:1-Abwehr von den schnellen gegnerischen Stürmern ausgespielt. Kaum ein Spieler der Defensivabteilung der Turnerschaft ließ erkennen, dass er mit diesem Abwehr-System vertraut ist.

Und daran änderte sich auch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit nichts. Der Knackpunkt kam dann aber in der 36. Spielminute, als die Spielgemeinschaft ihre erst zweite Zeitstrafe kassierte, und diese Entscheidung dann auch noch lautstark kommentiert wurde. Danach ging es dann Schlag auf Schlag mit den, wie es erschien, erbettelten Hinausstellungen.

Nach der Hälfte des zweiten Durchgangs war dann auch die erste Rote Karte fällig und nur kurze Zeit später folgte Nummer zwei. Doch damit nicht genug: Als sich Fabian Wißmann zu einem Revanchefoul gegen Marcel Ketteness hinreißen ließ, füllte sich die Bank der Rotsünder noch weiter. Unter diesen Vorzeichen war bereits frühzeitig klar, wer das Parkett als Sieger verlassen würde. Nach dem Spielende war es selbst TSH-Trainer Thorsten Stürenburg anzumerken, dass ihm dieser einfache Sieg fast ein bisschen peinlich war. Zumal auch er natürlich gesehen hatte, dass sich seine Schützlinge zuvor nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten und sie es gegen eine vollzählige gegnerische Mannschaft sicherlich schwer gehabt hätten, diese so wichtigen Punkte am Ende noch unter Dach und Fach zu bringen.



von Hando - am 26.01.2009 11:44
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