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vor 8 Jahren, 5 Monaten
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vor 8 Jahren, 5 Monaten
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puschi1507

brinkum II - schwanewede

Startbeitrag von puschi1507 am 27.04.2009 06:22

Handball in der Brinkumer KGS-Sauna
Verbandsliga Herren: Jahn-Zweitvertretung mit 21:28 gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen

Von Arndt Möhlmann


Brinkum. Zu beneiden waren die Akteure auf dem Spielfeld wahrlich nicht. Schon allein beim Zuschauen liefen einem die Schweißperlen von der Stirn. Zahlreiche Tropfen mehr mussten die Verbandsliga-Handballer des FTSV Jahn Brinkum II und der HSG Schwanewede/Neuenkirchen bei saunaähnlichen Temperaturen, die unter dem Hallendach herrschten, vergießen. Die Jahn-Mannen zogen am Ende mit 21:28 (10:12) den Kürzeren und mussten die Gäste zudem in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

In der ausgeglichenen Anfangsphase ließen es die beiden Kontrahenten ruhig angehen, das Tempo wurde oft verschleppt, man tastete sich langsam in die Begegnung hinein. Beim Stand von 7:7 (18.) verpasste es Brinkums Martin Pogorzalski, seine Farben erstmals in Führung zu bringen. Und das sollte den Hausherren auch im Anschluss kein einziges Mal gelingen.

Das lag vor allem daran, dass die ersatzgeschwächten Gastgeber die nötige Konzentration und Abgeklärtheit bei der Chancenverwertung vermissen ließen. Auf der anderen Seite streute die HSG in den entscheidenden Momenten eine Tempoverschärfung ein, um sich abzusetzen. So geschehen in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit, als sie sich einen Vorsprung von drei Treffern herausarbeiteten, und in der Schlussphase - diesmal sprang eine Sechs-Tore-Führung zur endgültigen Entscheidung heraus.

Ein weiteres Manko der Brinkumer lag darin, dass sie ihre zahlreichen Überzahlsituationen nicht konsequent nutzen konnten - fünf Zeitstrafen kassierten die Gäste. Eine besonders gute Gelegenheit bot sich der Heimmannschaft gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs: Die Schwaneweder mussten nach einer Zeitstrafe mit einem Akteur weniger die ersten zwei Minuten bestreiten. Doch anstatt den Rückstand von zwei Toren zu verkürzen, wurde dieser in Überzahl noch größer - eine Phase, die mit entscheidend war.

Denn in der Folgezeit hinkte die Sieben von Spielertrainer Dirk Müller dieser vergebenen Chance hinterher. "Man muss schon sagen, dass wir verdient verloren haben. Es ist schon ärgerlich, dass es gerade ein Heimspiel war. Dass die HSG uns überholt hat, ist nicht so tragisch", sagte Müller.

Nach Schlusspfiff gab es für die meisten Beteiligten nur noch ein Ziel. Sie hatten genug von der stickigen und schwülen Luft in der Halle. Sie flüchteten nach draußen, um eine große Portion Frischluft zu tanken - der Saunagang hatte Spuren hinterlassen.


Guter Bericht, dem gibt es nix hinzuzufügen.

Grüße
Puschi

Antworten:

"Schwäne" drücken 60 Minuten auf die Tube
Geselliger Vorabend bleibt ohne Folgen: HSG Schwanewede/Neuenkirchen bezwingt Brinkum II 28:21

Von Jens Pillnick


Schwanewede. Eine feucht-fröhliche Feier am Vorabend des Spiels bei Ex-Spielertrainer Torsten Stellmann und tropische Hallentemperaturen am Spieltag - kann das gutgehen? Ja es kann. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen zeigten beim Mitaufsteiger FTSV Jahn Brinkum II eine vollauf überzeugende Leistung, siegten mit 28:21 (12:10) und rückten auf den fünften Tabellenplatz vor.

HSG-Spielertrainer Michael Wallrabe setzte gegen die ersatzgeschwächten Brinkumer von der ersten Minute an auf ein hohes Tempo und tat mit ständigen Wechseln alles dafür, dass seinem Team nicht die Puste ausging. "Wir haben 60 Minuten ziemlich konstant gespielt", stellte er schließlich fest, dass das Konzept aufgegangen war. Maßgeblichen Anteil daran hatte eine besonders im zweiten Abschnitt groß auftrumpfender Torhüter Daniel Sommerfeld. "Er hat einfach herausragend gespielt", lobte Michael Wallrabe und sah darin den Grundstein für den Auswärtssieg: "Er hat uns den Rücken freigehalten."

Die starke Abwehrarbeit zahlte sich aus, die Gäste gingen gleich in Führung und gaben sie auch nicht mehr ab. Zweimal wurde es allerdings noch knapp. "Nach dem 12:8 haben wir uns etwas unclever angestellt", monierte Michael Wallrabe, dass der Pausenvorsprung nur zwei Treffer betrug. Mitte der zweiten Hälfte waren die Brinkumer beim 16:17 erneut auf Tuchfühlung. Aber nicht lange. Ein Zwischenspurt führte zum 20:16, ein Polster, das die Gäste nicht noch einmal hergaben. "Brinkum war dann nicht mehr in der Lage, unser Tempospiel mitzugehen", erklärte Michael Wallrabe, der in der Folge einen starken Auftritt von Linksaußen Daniel Hoinkiss sah: "Er hat vier blitzsaubere Tempogegenstoßtreffer erzielt."

Die Freude über die gute Vorstellung (Wallrabe: "Ich bin super zufrieden, wir haben aus diesem Auswärtsspiel keine Kaffeefahrt gemacht") in Brinkum war kaum verflogen, da richtete der "Schwäne"-Trainer den Blick schon auf das Derby beim Aufstiegskandidaten TV Grambke (Sonntag, 16 Uhr). "Wir haben auf keinen Fall etwas zu verschenken. Motivationsprobleme wird es in diesem Spiel nicht geben", kündigte er dem unter Erfolgsdruck stehenden TVG schon einen heißen Tanz an. Eine feucht-fröhliche Party am Vorabend soll übrigens nicht geplant sein.



von puschi1507 - am 27.04.2009 06:25
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