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Forum der Verbandsliga Nordsee
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vor 12 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hando, Jeanluc, Lasek

Zeitstrafen warfen SG Schortens aus der Bahn

Startbeitrag von Lasek am 11.09.2005 18:19

Zeitstrafen warfen SG Schortens aus der Bahn
19:24-Heimniederlage gegen die TS Hoykenkamp

Schortens. Miteiner 19:24-Heimniederlage startete die Handball-Verbandsliga-Männermannschaft der SG Schortens in die neue Saison. Gegner TS Hoykenkamp profitierte dabei in der Schlussphase von einer doppelten Zeitstrafe gegen Micha Reitzenstein und einer Zeitstrafe gegen Guido Kreck.

Die Begegnung hatte für die Gastgeber Höhen und Tiefen. Zunächst begannen die König-Schützlinge konzentriert und erfolgreich. Nach dem 3:3 setzen sie sich auf 7:4 und 9:5 ab. "Dann gab es bei uns den ersten kleinen Einbruch", berichtete SG-Betreuer Wilhelm Niewöhner. Hoykenkamp erkannt dies, glich nicht nur zum 10:10 aus, sondern setzte sich auf 12:10 und bis zur Pause auf 14:12 ab. Die ersten beiden Tore nach dem Seitenwechsel erzielten auch noch die Gäste zum 16:12. Dann der zweite "Höhenflug" der Hausherren. Gestützt auf einen hervorragenden Torhüter Thomas Hilbinger (er wehrte insgesamt 15 Würfe des Gegners und einen Strafwurf ab) schafften die Schortenser den 16:16-Ausgleich und unter dem Beifall der Zuschauer die 18:16-Führung. Dann verhängten die Unparteiischen eine Zeitstrafe gegen Micha Reitzenstein. Er wollte die Entscheidung nicht hinnehmen, kommentierte diese, wodurch er sich eine Verdoppelung einhandelte. Zudem schickten die Schiedsrichter anschließend auch noch Guido Kreck für zwei Minuten auf die Strafbank. Diese Überzahl nutzten die Gäste zur vorentscheidenden 21:18-Führung. Die Schortenser waren anschließend von der Rolle. Ihnen unterliefen einige technische Fehler, sodass Hoykenkamp auf 23:18 davonziehen konnte. Am Ende auf beiden Seiten noch ein Treffer zum 19:24-Endstand. "Die Niederlage fiel zu hoch aus. Angesichts unseres kleinen Kaders waren die Zeitstrafen in der Schlussphase die spielentscheidenden Faktoren", stellte Niewöhner fest.

SG Schortens: Thomas Hilbinger, Christian Brosig (er wehrte auch noch zwei Strafwürfe ab) im Tor, Michael Niechoy (1), Micha Reitzenstein, Manuel Euler (9), Matthias Lohß (5/4), Thorsten Layer (1), Sören Schmidt (2), Guido Kreck (1), Florian Kaiser.

Quelle: [www.sportinfo-friesland.de]

Antworten:

18 Minuten währende Ladehemmung folgenlos


Handball: Hoykenkamp siegt 24:19


Hoykenkamp (fr). Einen gelungenen Start in die neue Verbandsliga Nordsee feierten die Handballer der TS Hoykenkamp. Die Mannschaft von Trainer Hans Paust kehrte mit einem hoch verdienten 24:19 (14:12) vom Oberligaabsteiger SG Schortens zurück.
Dabei machte es sich die Turnerschaft zwischenzeitlich unnötig schwer. Vor allem in der zweiten Halbzeit, als eine Halbzeitführung von zwei Toren schnell auf ein komfortables 16:12 ausgebaut worden war. Doch dann trafen die Gäste 18 Minuten lang gar nicht und mussten in der 53. Minute ein 16:18 quittieren. Zwölfmal hatten die Hoykenkamper Angreifer in dieser Phase frei vor dem guten Torhüter der Gäste gestanden. Statt mit 28:16 zu führen, stand es Remis.
Doch die Mannschaft fing sich wieder. Lennard Timmermann traf zweimal zum 18:18, jeweils zwei Treffer von Nico Skormachowitsch und Martina Wessels sowie ein Tor von Christian Schadendorf führten in der 58. Minute zur vorentscheidenden 23:18-Führung.
In der ersten Halbzeit hatten die Friesländer in der 21. Minute mit 9:5 in Front gelegen, doch vier Minuten später traf Torsten Stürenburg zum 10:10. Die erste TSH-Führung besorgte Nico Skormachowitsch per Siebenmeter und Wessels (Foto) erhöhte von Außen auf 12:10.
Abgesehen von der 18-minütigen Schwächephase in der Offensive lief es angesichts der Tatsache, dass die Brüder Skormachowitsch gerade erst aus dem Urlaub zurück waren, in einem allerdings niveauarmen Spiel schon ansprechend. In der Abwehr konnten die Hoykenkamper auf zwei starke Torhüter bauen.

Hoykenkamp: Kleefeldt, Stein; Stürenburg 1, Schröder 2, Schwarting, Schadendorf 1, Ch. Skormachowitsch 1, N. Skormachowitsch 8/4, Windhusen, Wessels 7, Timmermann 4.
Zeitstrafen: SG 6 – TSH 3.
Siebenmeter: SG 4/4 – TSH 7/4.

von Jeanluc - am 11.09.2005 20:51
18 Minuten ohne Tor und dann doch noch souverän gewonnen
Hoykenkamper Verbandsliga-Handballern gelingt in Schortens Auftakt nach Maß / Sieben Tore durch Wessels

Von unserem Redakteur
Michael Schön

HOYKENKAMP. Ein viel versprechender Aufgalopp in der Handball-Verbandsliga Nordsee ist der TS Hoykenkamp geglückt. Die Schützlinge von Trainer Hans Paust knüpften in Schortens nahtlos da an, wo sie im NHV-Pokalspiel bei der SG Neuenhaus-Uelsen aufgehört hatten und kehrten aus Friesland mit einem 24:19-Erfolg zurück, der ausgelassen gefeiert wurde. "Unser Festkommitee hat gut gearbeitet", kommentierte Betreuer Dennis Schaffhausen trocken. Das Team aus der Gemeinde Ganderkesee betrieb in Schortens kräftig Werbung in eigener Sache für die Heimpremiere am kommenden Sonntag gegen RW Damme - vor allem mit einer sehr kompakt auftretenden und konzentriert arbeitenden 3:2:1-Deckung. Auswärts nur 19 Gegentore sprechen für sich. Großen Anteil daran hatten die beiden Torleute Timo Stein und Gregor Kleefeldt, wobei der "Solist" vom Pokalspiel in Neuenhaus diesmal erst in der 40. Minute zum Einsatz kam. Auch das spricht für die Klasse Steins. Im Angriff kamen der lange Nico Skormachowitsch (8/4) auf der Königsposition und Rechtsaußen Martin Wessels (7) auf die beste Ausbeute, wobei es jeweils auch etwas mehr hätte sein können. Die Hoykenkamper blieben zwischenzeitlich nämlich sogar 18 Minuten ohne jeden Torerfolg. Ein Luxus, den sie sich gestern freilich erlauben konnten. Zwar konnte Schortens in dieser Phase die Partie drehen und aus einem 12:16-Rückstand, den die Hausherren sich kurz nach dem Wiederanpfiff eingehandelt hatten, ein 18:16 machen, doch nach dieser totalen Funkstille drehten die Gäste erst richtig auf, kamen durch ein Doppelpack von Martin Wessels zum 18:18-Ausgleich und legten noch einmal fünf Tore in Serie nach. Damit war die Begegnung gelaufen."Eigentlich darf so etwas nicht passieren", gab Schaffhausen nach dem Spiel, gemünzt auf die 18 Minuten "Ladehemmung" zu. Doch das war ja auch das einzige Manko an diesem Tag, und er kündigte für das Heimspiel gegen Damme eine weitere Steigerung an. Schließlich hatten die Skormachowitsch-Brüder praktisch direkt aus dem Urlaub heraus auf die Platte müssen. So erklären sich auch die Hoykenkamper Rückstände in der Anfangsphase (7:4).

Quelle: Delmenhorster Kurier

von Hando - am 12.09.2005 06:04
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