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Forum der Verbandsliga Nordsee
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vor 12 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 6 Monaten
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Boom8, Todde, frex

TV Grambke Bremen - OSC

Startbeitrag von Boom8 am 20.01.2006 07:12

Extra-Schicht der TVG-Männer

Verbandsliga Männer: Der knappe Sieg in Damme hat dem TV Grambke anscheinend einen neuen Schub gegeben. Am vergangenen Montag traf sich nämlich ein Großteil der Mannschaft, um den Winterspeck mit einer zusätzlichen Trainingseinheit von den Rippen zu bekommen. Nun wartet auf die Gelb-Schwarzen mit dem Drittletzten Osnabrücker SC ein Team, das zwar tief im Tabellenkeller feststeckt, aber auch ein riesiges Verletzungspech zu beklagen hat. "Wenn die voll besetzt sind, können die es in der Liga mit jeder Mannschaft aufnehmen", ist der Grambker Trainer Uwe Feldermann überzeugt. Ein Blick auf die knappen Niederlagen der Gäste, zuletzt auch beim Spitzenreiter TV Schiffdorf, sollten für die Nordbremer jedenfalls Warnung genug sein. Beim TVG werden die verletzten Stephan Blase und Gaalt Henschel fehlen, dafür hat der langzeitverletzte Rechtsaußen Carsten Kraft das Training erstmals in dieser Saison wieder aufgenommen.

Sonnabend, 15.45 Uhr, Alwin-Lonke-Halle

(c)Die Norddeutsche

Antworten:

Ich glaube da war wohl eher der Sieg in Dinklage gemeint, denn bei uns gab's nur ein Unentschieden und das ist auch schon ein wenig her.

von frex - am 20.01.2006 14:26
Jupp, ist n Fehler im Zeitungsbericht, der Sieg war natürlich nicht in Damme sondern in Dinklage, wurde scheinbar so übernommen wurde, auf der Homepage stehts aber richtig...

www.tvgbremen.de

von Todde - am 20.01.2006 15:10
Sechs Minuten, die auf ewig nachwirken werden
Nach 22:15 nur 23:23: Torwartwechsel leitet fatalen Absturz der Grambker Verbandsliga-Männer ein

GRAMBKE. Wie konnte das nur geschehen? Nach dem bitteren 23:23-Unentschieden zu Hause gegen den Drittletzten Osnabrücker SC (wir berichteten im Kurier am Sonntag) fehlten den Verbandsliga-Handballern des TV Grambke einfach die Worte. Sechs Minuten vor dem Abpfiff hatten sie die Nase noch mit 22:15 vorne gehabt. Keiner in der Halle dachte daran, dass der Tabellenachte jetzt noch derart den Kopf verlieren würde. Doch mit der Zeitstrafe von Juri Geils-Lindemann sollte plötzlich alles seinen tragischen Lauf nehmen.Beim fälligen Siebenmeter der Gäste rückte der TVG-Schlussmann Lars Hofmann für den überragenden Paul Rohrbach, der bis dahin binnen 24 Minuten nur vier Gegentreffer kassiert hatte, zwischen die Pfosten und blieb zum Erstaunen aller auch weiterhin im Kasten stehen. Danach trafen die Gäste beinahe nach Belieben, während die Nordbremer Angreifer im trügerischen Gefühl des Sieges nahezu im 15-Sekunden-Takt ebenso kopf- wie erfolglos auf das gegnerische Gehäuse ballerten.Irrtum nicht mehr zu korrigierenAls Uwe Feldermann auf der Nordbremer Bank den Torwartirrtum bemerkte, war es schon längst um das Nervenkostüm seiner Mannschaft geschehen. Ganz abgesehen davon, dass nun auch Paul Rohrbach plötzlich nichts mehr an die Finger bekam.Dass die Unparteiischen den Gelb-Schwarzen dann noch binnen zehn Sekunden nach dem 22:23-Anschluss der Niedersachsen Zeitspiel abpfiffen, passte ebenso ins verkorkste Grambker Bild wie die berufsbedingte Absage von Kreisläufer Matthias Herkt kurz vor der Partie, der von seinem Arbeitgeber zu einem Wochenendeinsatz angefordert wurde.

(c) Die Norddeutsche

von Boom8 - am 23.01.2006 14:50
Grambke gibt ein 22:17 aus der Hand
Am Ende nur 23:23 gegen Osnabrück

GRAMBKE (ELO). Diesen bitteren Dämpfer müssen die Verbandsliga-Handballer des TV Grambke erst einmal verdauen: Sechs Minuten vor Schluss des Heimspiels gegen den Osnabrücker SC hatten die Nordbremer die Nase noch mit 22:15 vorne, am Ende jedoch gaben sie gegen den Tabellendrittletzten durch ein 23:23 (10:11) völlig überflüssig einen Punkt ab.

Beim Sieben-Tore-Vorsprung (54.) richtete sich alles auf den Rängen bereits auf einen komfortablen Sieg ein, mit dem der angeschlagene Grambker Kreisläufer Kai Tönjes beruhigt in seinen 23. Geburtstag hätte hinein feiern können. Doch es kam zum Entsetzen aller völlig anders. Die Niedersachsen nutzten eine Zeitstrafe von Juri Geils-Lindemann, um zunächst auf 19:23 zu verkürzen, 15 Sekunden vor Schluss gelang ihnen schließlich auch noch der glückliche Treffer zum 23:23.

"Das ist unglaublich, meinem Team fehlt in solchen Situationen die Routine", haderte TVG-Trainer Uwe Feldermann, der auch mit einer Auszeit 130 Sekunden vor Schluss sein hektisches Team nicht mehr in ruhige Gewässer hatte führen können. Malo Rosemeier (6 Treffer) warf danach übers Tor, Juri Geils-Lindemann freistehend nur an die Latte, dann folgte auch noch ein Zeitspiel - das Grambker Schicksal war besiegelt.

(c)[www.tvgbremen.de]

von Boom8 - am 23.01.2006 14:52
23:23 des OSC nach Wechselbad der Gefühle

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Handballer des OSC im Verbandsligaspiel beim TV Bremen Grambke, ehe am Ende ein 23:23 stand. Die Osnabrücker beherrschten im ersten Abschnitt die Hansestädter deutlich und hätten bei besserer Chancenverwertung durchaus höher als mit 11:10 beim Seitenwechsel führen können.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich dann das Geschehen auf dem Parkett. Die Bremer zogen das Tempo an und führten plötzlich mit 19:11. Die Partie schien entschieden, aber die Osnabrücker kamen dank eines stark haltenden Torhüters Thorsten Bei der Kellen wieder ins Spiel zurück und konnten Tor um Tor verkürzen. Am Ende teilte man sich gerecht die Punkte. "Mit der gezeigten Leistung meiner Spieler bin ich zufrieden", meinte Trainer Stephan Hengelbrock vor allem auch deshalb, weil er ab der 40. Minute nach einer roten Karte ohne Torjäger Jörg Elbel auskommen musste.

(c)[www.neue-oz.de]

von Boom8 - am 23.01.2006 14:54
Alle waren sich einig. Der beste Mann auf dem Platz war unser Kelle und damit auch Garant für den Punktgewinn in Bremen. Was Kelle an diesem Tag an freien Bällen und Würfen von allen Positionen weggenommen hat, war teilweise schon spektakulär und nötigte sogar den gegnerischen Fans Respekt vor unserem Keeper ab. Dass wir nach dem wirklich guten Spiel in Schiffdorf mit einem so schlechten Spiel in Bremen einen wichtigen Punkt mitnehmen durften, ist schon irgendwie komisch.......

Ole trat das erste Mal nach seiner mehrmonatiger Verletzungspause wieder eine Auswärtsfahrt an. Wie wichtig Ole für uns sein kann, zeigte er gleich mit unserer ersten gelungenen Angriffsaktion, die er zum 1:1 vom Kreis abschloss. Die Anfangsphase war insgesamt geprägt vom Versuch Halt auf dem sehr glatten Hallenboden zu bekommen und Sicherheit in die Aktionen zu bringen, um Grambke Bremen nicht in ihr gefährliches Konterspiel kommen zu lassen. Wir kontrollierten recht erfolgreich das Tempo und kamen über Spielzüge immer wieder zu erfolgreichen Torabschlüssen. In der Abwehr standen wir in der ersten Halbzeit auch recht sicher, so dass sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Beim Stand von 11:10 für uns ging es in die Halbzeit und jeder von uns war heiß darauf hier die zwei Punkte mitzunehmen.

Irgendwie konnten wir unser Vorhaben zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht wirklich umsetzen, was vor allem an unserer schlechten Torausbeute in dieser Phase lag. Dreimal standen wir allein vor dem gegnerischen Torhüter und konnten den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Bis zum Stand von 14:11 schien sich Grambke Bremen aber noch nicht wirklich entscheidend absetzen zu können, als die beiden ansonsten nicht schlecht pfeifenden Schiedsrichter der Meinung waren unserem Halblinken eine aus unserer Sicht sehr fragwürdige rote Karte geben zu müssen. Dadurch kam ein deutlicher Bruch in unser Spiel, den Bremen bis zum Stand von 20:12 gnadenlos auszunutzen wusste. In dieser Phase wurden wir förmlich überrannt, verloren jegliches Konzept und konnten uns bei dem überragenden Kelle bedanken, dass wir „nur“ mit acht Toren hinten lagen. Dann ging aber ein Ruck durch die Mannschaft, die sich nicht einfach so abschlachten lassen wollte. Angetrieben von Volker, der sich trotz massiver Rückenprobleme durchquälte und einem treffsicheren Andreas kämpften wir uns Tor um Tor heran. Als es vier Minuten vor Schluss 23:19 stand und wir auf eine offene Manndeckung umstellten, merkte man Bremen an, dass sie langsam nervös wurden und der jungen Truppe die Abgeklärtheit fehlte, dass Spiel nach Hause zu schaukeln. Sushi verkürzte mit drei Treffern in Folge auf 22:23, bevor es unter großem Jubel Sascha gelang den letzten entscheidenden Treffer zu landen.

So war es zu guter Letzt ein gewonnener Punkt, den wir uns auf Grund unserer kämpferischen Einstellung und eines überdurchschnittlich haltenden Kelles verdient haben.

In dem Sinne „Euer Elbel, wer sonst“....

(c)[www.osc-handball.de[]

von Boom8 - am 23.01.2006 14:55
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