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das C, Boom8, Haras

Bericht Schortens und Jever

Startbeitrag von Haras am 10.02.2006 12:23

Nur ein Sieg hält Schortens im Rennen um den Aufstieg

Handball – Verbandsliga-Mannschaft der SG tritt in Schiffdorf an / Jever spielt beim TV Grambke

Friesland/PH – Auf ihre Verbandsligamannschaften müssen die friesischen Handballfreunde an diesem Wochenende verzichten, es sei denn, sie fahren nach Bremen oder in die Nähe von Bremerhaven, denn dort treten der MTV Jever und die SG Schortens an.

TV Grambke – MTV Jever

Für die Marienstädter gilt es, die Tabellenführung zu verteidigen. Nach dem Sieg über den TV Schiffdorf zeigen die Zeichen deutlich in Richtung Meisterschaft, keine andere Prämisse wäre jetzt noch zu erklären. Der TV Grambke ist zwar weit von seinen glorreichen Zeiten als Bundesligist entfernt, doch mittlerweile hat Trainer Uwe Feldermann eine junge Mannschaft aufgebaut, der die Zukunft gehört. Mit Zittlosen, Veigt und Rosemeier bietet der TV einen wurfstarken Rückraum auf. Doch auch technisch heben sich die Bremer deutlich vom Durchschnitt der Liga ab. Das Hinspiel gewann der MTV mit 34:28, musste aber bis in die Endphase der Partie kämpfen. MTV-Trainer Christian Schmalz ist beim Auftritt seines Teams in Bremen nicht dabei, da er eine Auswahlmaßnahme des HVN leiten muss. Vertreten wird er von Martin Schadewald.

TV Schiffdorf – SG Schortens

Am vergangenen Sonntag konnte SG-Trainer Jörg König den Gegner intensiv unter die Lupe nehmen. Im Hinspiel siegten die Friesländer nach einem spannenden Spiel 38:37. Schiffdorf gehört noch immer zur Spitzengruppe, und dort will Schortens auch hin. Nach Minuspunkten stehen beide Mannschaften gleich da, die Gastgeber aus dem Raum Bremerhaven haben aber vier Pluspunkte mehr auf dem Konto. Schortens hat in den zurückliegenden Spielen bewiesen, dass die Mannschaft wieder auf dem Weg zur alten Stärke ist. Nun gilt es, den Trend auch auswärts zu bestätigen. Schiffdorf hat mit Thiele und Rojahn zwei starke Rückraumspieler, kann lange Zeit hohes Tempo gehen und auch im Offensivspiel sehr flexibel reagieren. Man darf den Schiffdorfer Angreifern nicht zu viel Spielraum einräumen, denn sie nutzen jede Möglichkeit zum Torwurf.
TV-Trainer Bilal Toleikis will mit seinem Team unbedingt gewinnen, denn eine Niederlage bedeutet den Rückfall ins Mittelfeld und vielleicht auch schon das Aus im Kampf um die Meisterschaft. Viel steht für beide Mannschaften auf dem Spiel, denn nur der Sieger bleibt im Meisterschaftskampf.

Wilhelmshavener Zeitung/10.02.2006

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Re: Bericht Schortens und Jever 2. Teil

Handballer des MTV Jever beim TV Grambke-Bremen
Schweres Auswärtsspiel am Sonnabend soll zwei Pluspunkte bringen

Jever. Die Verbandsliga-Handballer des MTV Jever werden in den nächsten Wochen starken "Gegenwind" verspüren. Die kommenden Gegner werden sich mächtig ins Zeug legen, um dem Titelanwärter und derzeitigen Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Dieses haben sich auch die Akteure des TV Grambke-Bremen am Sonnabend ab 15.45 Uhr vorgenommen.

"Der TV Grambke war einer der stärksten Gegner, der sich in den letzten zwei Jahren in einem Punktspiel hier in Jever vorgestellt hat", erklärte MTV-Trainer Christian Schmalz nach dem 34:28-Heimsieg Anfang Dezember. Da die Gäste allerdings ohne Matthias Herkt und Juri Geils-Lindemann antraten, warnte Schmalz davor, dieses Ergebnis als Leistungseinschätzung zu verwenden. "Die Bremer hatten im Hinspiel in Nils Zittlosen und Malo Rosemeier lediglich zwei wirkungsvolle Vollstrecker dabei", erinnerte er an deren insgesamt 14 Treffer. "Wir hatten in eigener Halle das Glück, das dem TV Grambke am Ende die Kraft fehlte", beleuchtete Schmalz nochmals den Hinspielsieg. Inzwischen treten die Feldermann-Schützlinge wieder mit einem kompletten Kader an, der insgesamt über vier Torhüter verfügt. Paul Rohrbach und Andre Franke nehmen diese Aufgabe auch regelmäßig wahr, während Matthias Herkt und Lars Hoffmann als Feldspieler eingesetzt werden. Hoffmann hat sich dabei zum sicheren Siebenmetervollstrecker entwickelt. Matthias Herkt gehörte als B-Jugendlicher zum erweiterten Kader der deutschen Nationalmannschaft. Weil er in der seinerzeitigen Grambker Mannschaft, die in Bremen die Nummer eins war, nicht als Torhüter zum Zuge kam, wechselte er ins Feld. Erfolgreich, denn er gilt nicht nur als durchsetzungsstarker Kreisläufer, sondern auch als guter Abwehrspieler.

Was die Marienstädter erwartet, lässt sich bereits in der Ankündigung des Spiel durch die Gastgeber erkennen: "Das Topteam aus Jever kommt zu uns". Im Vorfeld dieser Begegnung wurde in der Verbandsliga intensiv über die Spielweise der Jeveraner diskutiert. "Hart aber fair" lautete der Tenor. Diese Berichte zielen jedoch derzeit ganz klar in eine Richtung: Da die Schmalz-Schützlinge mit spielerischen Mitteln offenbar nicht so leicht zu bezwingen sind, sollen die Unparteiischen gegen den MTV aufgebracht werden. Verständlich, dass Christian Schmalz im Training auf seine Schützlinge eingewirkt hat, um die Spielweise noch regelgerechter zu gestalten. Am Sonnabend werden die Marienstädter von Martin Schadewald betreut. Christian Schmalz ist für den Norddeutschen Handballverband im Einsatz.

sportinfo-friesland.de

von das C - am 11.02.2006 09:33

und dann noch der 3. Teil :-)

TV Schiffdorf erwartet die Verbandsliga-Handballer der SG Schortens
Sonnabend ab 16.45 Uhr richtungsweisendes Spiel für die König-Schützlinge

Schortens. Wohin führt der weitere Weg der Verbandsliga-Handballer der SG Schortens? Nach wie vor liegen die König-Schützlinge aussichtsreich im Titelrennen. Dies könnte sich allerdings nach dem Spiel beim Mitkonkurrenten TV Schiffdorf, der ebenfalls mit zwölf Minuspunkten belastet ist, am Sonnabend ab 16.45 Uhr ändern, wenn eine Niederlage hingenommen werden muss.

Richtungsweisend ist sicherlich das Spiel am Sonnabend, aber auch das Konzept der SG-Vereinsführung. Angesichts der sich abzeichnenden personellen Veränderungen in der ersten Männermannschaft sollen verstärkt eigene Nachwuchskräfte gefördert werden. Dies geschieht nicht nur in der A-Jugendmannschaft, sondern auch schon in der zweiten Männermannschaft. Zum Konzept gehört aber auch die Leistungsorientierung bei den B- und C-Jugendlichen. Wichtig ist es, dass insoweit über einige Jahre eine Kontinuität erreicht wird, damit die Potentiale dann auch für den Verein "nutzbringend" eingesetzt werden können. Angesichts der personellen Entwicklung in den benachbarten Vereinen, muss durchaus mit "Angeboten" für die SG-Talente gerechnet werden. Positiv wirkt sich sicherlich der bereits in der laufenden Serie praktizierte Einsatz von talentierten jungen Spielern in der "Ersten" aus. Damit unterstreicht auch der Trainer der Verbandsligamannschaft, Jörg König, dass der Schortenser Trainerstab diesen Weg konsequent bis in die erste Mannschaft umsetzt.

Im Hinspiel, das die Schortenser mit 38:37-Toren gewannen, wurde für den ortsabwesenden Torwart Thomas Hilbinger der A-Jugend-Keeper Björn von der Linde eingesetzt. Ein Beispiel für das "mutige" Konzept der Schortenser. Die Tore beim Hinspielsieg erzielten allerdings die erfahrenen SG-Spieler Manuel Euler (14), Matthias Lohß (7/3), Guido Kreck (7), Michael Niechoy (6), Micha Reitzenstein (2) und Thorsten Layer (2). SG-Coach Jörg König hat seine Spieler auf Grund seiner Beobachtungen vom letzten Sonnabend auf diesen starken Gegner gezielt eingestellt. Insbesondere hat er davor gewarnt, sich von der "hitzigen Atmosphäre" in Schiffdorf anstecken zu lassen. Im Hinrundenspiel handelte sich Micha Reitzenstein eine einmonatige Strafe ein.

von das C - am 11.02.2006 09:34
Die guten Vorsätze blieben bei der SG Schortens im Bus

Friesland/PH Ein aus sportlicher Sicht schwarzes Wochenende erlebten die friesländischen Verbandsliga-Teams. Der MTV Jever wie auch die SG Schortens mussten klare Niederlagen einstecken und wurden auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Grambke - MTV Jever 31:23

„Das Spiel haben wir verdient verloren. Wir haben schlecht gespielt und nicht die richtige Einstellung zum Spiel gezeigt," urteilte Martin Schadewald, der in dieser Partie die Verantwortung auf der Bank für den verhinderten MTV-Coach Christian Schmalz übernommen hatte.

Jever war vom Hinspiel gewarnt, denn schon da hatte Grambke eine bärenstarke Leistung geboten. Jever begann, wie auch in den letzten Spielen erkennbar, mit einer nachlässigen Abwehrarbeit. Es wurde zu passiv agiert, so dass Grambke immer wieder mit leichten Laufwegen zu Torchancen kam und diese auch zu nutzen verstand. Die MTV-Offensive dagegen lief überhaupt nicht rund, obwohl die 3:2:1-Abwehr der Gastgeber dem MTV-Angriff eigentlich hätte liegen müssen.

Bei den Jeveraner Spielern wurde die nötige Laufbereitschaft vermisst, so dass die Grambker Abwehr erfolgreich agieren konnte.

Die Grambker 14:11-Pausenführung versuchte der MTV nach dem Wiederanpfiff schnell zu egalisieren und zeigte in dieser Phase des Spiels endlich eine gute Einstellung. Doch es reichte nur zum 15:13-Anschluss, dann nah-men die Hausherren das Heft wieder in die Hand, erhöhten auf 19:13 und hielten die Jeveraner fortan auf Distanz.

Für Jever war dies hoffentlich eine lehrreiche Niederlage, die deutlich macht, dass man in jeder Partie alles geben muss, um im Kampf um den Titel erfolgreich zu sein.

MTV Jever: Tannert 1, A. Janssen; Bruns 2, Rasenack 1, Löll 1, Dirks 2, Chr. Janssen, Krebst 8, Luppa 3, Steenken 5, Kohne.

Schiffdorf - Schortens 41:29

Mit dieser deftigen Niederlage hat sich die SG Schortens aus dem Kampf um den Titel verabschiedet und muss nun seine Zielsetzung aufgrund der großen Leistungsdichte der Liga auf den Klassenerhalt ausrichten.

„Wir haben alle guten Vorsätze im Bus gelassen“, charakterisiert SG-Trainer Jörg König die Leistung seiner Mannschaft. Vor allem in der Defensive waren die Schortenser von allen guten Geistern verlassen. Im Laufe des Spiels wurden etliche Abwehrformationen gespielt, ohne aber die erforderliche Stabilität zu bekommen. Von Beginn an ließen die SG-Akteure die nötige Aggressivität in der Abwehr vermissen und es war Torhüter Brosig zu verdanken, dass der Anfangsrückstand nicht höher als 5:1 war. Schiffdorf konnte im Angriff nach Belieben schalten und walten und kam über 10:5 und 12:6 zur 20:12-Pausenführung. Damit war die Partie bereits entschieden, denn Schortens konnte auch im zweiten Spielabschnitt nicht zur Normalform finden, Brosig hatte sich mittlerweile entnervt auswechseln lassen und lediglich Reitzenstein zeigte großen Kampfgeist und stemmte sich vergeblich gegen eine Niederlage. Für Schortens stehen nun harte Zeiten ins Haus, denn die Rückrunde wartet noch mit schweren Aufgaben und die Liga hat immerhin vier Abstiegsplätze zu bieten.

SG Schortens: Brosig, Hilbinger; J. Bruhnken 2, Euler 7/1, Kreck 4, Reitzenstein 6, Lohß 5/2, Layer 3, Neumann 2.

(c)[www.wz-online.de]

von Boom8 - am 13.02.2006 15:03
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