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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Excellsior2000

Hoykenkamp in der nächsten Saison ohne Paust

Startbeitrag von Excellsior2000 am 27.02.2006 20:28

TSH in der nächsten Saison ohne Paust


Handball-Trainer will Pause machen


Hoykenkamp (fr). „Nach neuerlichen fünf Jahren in Hoykenkamp brauche ich eine Pause“, Hans Paust wird dem Handball-Verbandsligisten in der kommenden Saison nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen, will aber bis zum letzten Spiel, am 13. Mai in Jever, zur Stange halten.
„Ich muss einfach ein wenig Abstand vom Handball bekommen und habe dass Gefühl, dass die TS Hoykenkamp neue Impulse braucht“, begründet Paust seinen Entschluss, der von der Abteilungsführung akzeptiert wird. „Wir waren uns alle einig, nach einer neuen Lösung zu suchen“, berichtet Pressesprecher Dennis Schaffhausen. Es würden bereits konkrete Gespräche mit einem Nachfolger geführt. Mit einer neuen Lösung meinen die Verantwortlichen bei der Turnerschaft auch ein gemeinsames Konzept, dass die erste und zweite Mannschaft einschließen soll.
„Wir könnten uns auch vorstellen, Hans in die Jugendarbeit zu integrieren“, sagt Schaffhausen, „es wäre schön, wenn er in unserer Handballabteilung weiter machen könnte...“
Paust selbst winkt derzeit aber noch ab: „Nach 14 Jahren Handball ohne Unterbrechung benötige ich jetzt ein wenig Abstand. Erst einmal ist Schluss. Wie lange ich das aushalte, werden wir dann sehen.“

Antworten:

Hans Paust legt eine „schöpferische Pause“ ein
(Nordwest-Zeitung - Dienstag, 28. Februar 2006)
HANDBALL Trainer steigt am Ende der Saison bei Hoykenkamp aus – Vereinsinterne Nachfolge

HOYKENKAMP/MC - Erst trainiert Hans Paust fünf Jahre die Handballer der Turnerschaft Hoykenkamp, dann arbeitete er vier Jahre an anderer Stelle, bevor er wieder zur Turnerschaft zurückkehrte. Und am Ende dieser Saison – erneut sind fünf Jahre abgelaufen – möchte er wieder aussteigen. „Ich brauche eine schöpferische Pause“, äußerte er sich gestern gegenüber der NWZ.

Vor allem die vergangene Saison, in der es um die Qualifikation für die neue Verbandsliga Bremen ging, habe ihn Kraft und Nerven gekostet, erklärte Paust. Dies setzte sich in dieser Spielzeit nahtlos fort, in der die Mannschaft bis vor kurzem noch ganz oben mitspielte. In vielen Gesprächen mit den Spielern und dem Umfeld habe er in den vergangenen Wochen festgestellt, dass den Spielern auch neue Impulse gut tun könnten. Das deckte sich mit den Interessen von Paust, der nach der Saison erst einmal Pause machen möchte. „Nach 14 Jahren ununterbrochener Trainertätigkeit habe ich mir dies doch verdient“, stellt er zufrieden fest. Wie lange die Auszeit gehen soll, will er allerdings nicht festlegen.

Als die Pause von Paust klare Konturen annahm, haben sich Abteilungsleiter Uwe Goyert und der Betreuer der 1. Männermannschaft, Dennis Schaffhausen, Gedanken über den zukünftigen Trainer gemacht. Ein Name stehe bereits fest, jetzt müsse nur noch der Vorstand zustimmen, gab Schaffhausen zu, dass schon ein neuer Übungsleiter für die kommende Saison bereit stehe. Mehr als dass es eine vereinsinterne Lösung geben könnte, wollte er aber nicht aus sich herauslocken lassen.

Langfristig, so Schaffhausen, ist in Hoykenkamp daran gedacht, die Spielkonzepte von erster und zweiter Mannschaft anzugleichen. Dann falle es auch leichter, den Nachwuchs zu integrieren.

von Excellsior2000 - am 28.02.2006 10:50
Trainer Paust nimmt Time-Out
Trennung zum Saisonende: Umbruch bei Hoykenkamps Handballern

Von unserem Redakteur
Michael Schön

HOYKENKAMP. Wer an Handball in Hoykenkamp denkt, hat vor allem Hans Paust vor Augen - und vielleicht auch jene Szenen, in denen der in der Heider Handballhalle zum Trainer-Denkmal gewordene Postbeamte aus Stuhr-Varrel die Grüne Karte bisweilen recht impulsiv auf den Zeitnehmertisch zu pfeffern pflegt. Doch die Auszeit, die er jetzt nimmt, hat sich der 55-jährige Trainer des Nordsee-Verbandsligisten TS Hoykenkamp gründlich überlegt. Er wird den Verein zum Saisonende verlassen. "Ich brauch’ ’ne schöpferische Pause", verkündete Paust gestern, darauf verweisend, dass eine seit etlichen Jahren lückenlose Tätigkeit als Nebenerwerbs-Trainer hinter ihm liegt. In Hoykenkamp wird er zum Ende dieser Serie insgesamt zehn Jahre gecoacht haben. Nach den ersten fünf Serien gab er jeweils zweijährige Gastspiele in Hude und Dinklage.Dass ihn die bei den Heidern bekanntermaßen geringe Trainingsbeteiligung amtsmüde gemacht hat, stellt Hans Paust in Abrede. "Damit lebe ich hier seit Jahren." Vielmehr hätten fünf Jahre - "Und vor allem die letzten zwei waren ja so unanstrengend nicht!" - zu "Abnutzungserscheinungen" geführt. "Dass wir uns trennen, wird auch der Mannschaft gut tun."Team-Manager Dennis Schaffhausen zeigte Verständnis für die Entscheidung des Trainers. Er sieht die TS Hoykenkamp ohnehin in eine Umbruchsituation münden. "Wir sind an neuen Spielern dran, und aus der Jugend kommen ebenfalls frische Kräfte, die wir im Verbund mit der Zweiten Herren integrieren müssen!"Unter welcher Leitung das bewerkstelligt werden könnte, ist noch offen. "Dem Vorsitzenden Uwe Goyert und mir schwebt etwas anderes als eine externe Lösung vor. Doch das ist noch keineswegs spruchreif!"

von Excellsior2000 - am 28.02.2006 12:13
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