SGO - TSH

Startbeitrag von Excellsior2000 am 03.03.2006 09:09

Beim Tabellenletzten zu Gast



Handball-Verbandsliga Nordsee Männer: Nach den beiden jüngsten Niederlagen hat die TS Hoykenkamp ein Erfolgserlebnis bitter nötig. Nicht nur fürs ramponierte handballerische Selbstwertgefühl und um die große allgemeine Verunsicherung zu beseitigen, die entstanden ist, nachdem Trainer Hans Paust sich zu seiner Amtsmüdigkeit bekannt und sein Ausscheiden zum Saisonende angekündigt hatte. Sondern auch, weil der Zug nach oben in dieser "engen" Tabelle noch immer nicht ganz abgefahren ist. "Klar müssen wir gewinnen, nicht nur weil der Tabellenletzte unser Gegner ist", unterstrich Teammanager Dennis Schaffhausen, der an den Trainingstagen vor dem Spiel gegen die SGO Bremen noch einmal an die Mannschaft appellierte, für eine stärkere Trainingsbeteiligung zu sorgen. "Ich erwarte eine Reaktion von den Spielern!" Ob die sich bereits in einer guten Leistung in Oslebshausen niederschlägt? Schaffhausen: "Ich erwarte keinen technisch

großartigen Handball, aber Kampf bis zur letzten Minute!" Für die verletzten Bodo Schröder und Martin Wessels rücken die jungen Dirk Egbers und Christian Schadendorf nach.

(MSÖ)

Anpfiff: Sonnabend, 19.30 Uhr, Sperberstraße

Antworten:

SGO gewinnt verdient mit 23 : 22 !!!

Das Siegtor ist mit dem Gong gefallen!

von Excellsior2000 - am 04.03.2006 20:56
Hoykenkamp desolat: In letzter Sekunde beim Letzten verloren


Handball: Nach komfortabler Halbzeitführung noch 23:24 bei SGO Bremen


Handball-Verbandsligist TS Hoykenkamp demontiert sich weiter selbst. Sogar beim Schlusslicht in Bremen kann die Paust-Sieben eine 14:9-Führung nicht nach Hause spielen.
Delmenhorst (-s). Die Talfahrt der TS Hoykenkamp setzt sich fort. Der Handball-Verbandsligist konnte selbst beim Schlusslicht der Liga nicht gewinnen, verspielte dabei einen scheinbar komfortablen Vorsprung und verlor buchstäblich in letzter Sekunde die Partie. Die Mannschaft, die nach bravourösem Saisonstart ganz oben stand und hinter verschlossenen Türen mit der Oberliga geflirtet hat, muss nach der dritten Niederlage in Folge nun aufpassen, bei vier Absteigern nicht noch in Bedrängnis zu geraten.
Einmal mehr machte sich die seit Wochen eher zurückhaltende Trainingsbeteiligung bemerkbar. Die Mannschaft verfügt zunehmend nicht mehr über die körperliche Konstanz für 60 Minuten. In Bremen reichte bei einem nicht zu Unrecht dort unten stehenden Gastgeber auch ein Fünf-Tore-Polster nicht.
Es begann recht vielversprechend für die Gäste, die bald Spiel und Gegner in den Griff bekamen und Mitte der ersten Halbzeit fünf Tore vorn lagen. Aber in Abschnitt zwei brach schnell das bekannte Problem auf. Mit schwindender Kraft fielen vorne keine Tore mehr. Hätte nicht Torwart Gregor Kleefeldt einen so guten Tag gehabt (19 gehaltene Bälle), wäre die Mannschaft viel früher ins Hintertreffen geraten.
So wurde es eine Wackelpartie, in der die Bremer erst kurz vor Schluss den Ausgleich schafften und erstmals wieder in Führung gingen. Chris Skormachowitsch, wie andere auch seit Wochen ohne echtes Wettkampf-Training, gelang mit seinem einzigen Treffer der Ausgleich, und auf der Hoykenkamper Bank wollte man jetzt nur noch diesen einen Zähler. Aber was vier Sekunden vor Schluss geschah, geriet für Gregor Kleefeldt zum Alptraum: Nach Time out Freiwurf Bremen aus 14 Metern, der Ball, normalerweise leichte Beute für den Keeper, springt so unglücklich vor ihm auf, dass er, laut Betreuer Dennis Schaffhausen „physikalisch schwer begründbar“, doch ins Tor fällt. Unbeschreiblicher Jubel beim Sieger, verständlicherweise hängende Köpfe beim Gast und ein völlig am Boden zerstörter Torwart.
Schaffhausen beschönigt nichts: „Sicherlich hatten wir mit Schwarting, Schröder und Wessels drei wichtige Säulen zu ersetzen, wir mussten Thomas Gottwald reaktivieren, haben mit Dirk Egbers einen A-Jugendlichen im Team. Dennoch hätten wir da nicht verlieren dürfen. Wenn Chris Skormachowitsch nur ein Tor macht, wenn Nico Skormachowitsch nur viermal trifft, sogar einen Siebenmeter nicht verwandeln kann – dann spricht das Bände.“
Auf die Turnerschaft kommen schwere Zeiten zu, zunächst mit den Auswärts-Aufgaben in Ottersberg und Dinklage. Nach dieser Vorstellung in Bremen gibt es überhaupt keine leichten Gegner mehr.

TSH: Alfs, Kleefeldt; Stürenburg, Schadendorf 9, Müller-Hill, Ch. Skormachowitsch 1, Gottwald 2, N. Skormachowitsch 4, Windhusen 2, Egbers 2, Timmermann 3/2
Siebenmeter: SGO 2/1 (gehalten von Alfs) – TSH 3/2
Zeitstrafen: SGO 7 – TSH 6
Spielfilm: 1:0, 1:2, 2:4, 4:6, 5:10 (18.), 9:14 – 12:15, 14:16, 17:19 /46.), 17:20 (54.), 21:21 (58.), 23:22, 23:23, 24:23

von Excellsior2000 - am 06.03.2006 11:02
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