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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Brauer

Spielbericht Schortens - OSC

Startbeitrag von Brauer am 06.03.2006 14:14

Schortens : Osnabrücker SC 32:29 (15:12)



Ich bin es ja schon leid, darüber zu schreiben, wer alles nicht da gewesen ist. Deswegen lasse ich es einfach auch und behaupte einfach mal, dass wir mit dem Personal, welches sich in Schortens präsentierte, eine kämpferisch bärenstarke Leistung abgeliefert haben.
Karsten wurde kurzerhand vom Torhüter zum Kreisläufer umfunktioniert und spielte eine großartige Partie. Drago erhielt eine Direktabholung vom Geburtsvorbereitungskurs, wurde in die Schortenser Halle verschleppt und zeigte seine alten „Ärmelhochkrempelqualitäten“. Unser aller Kanzler erhielt diesmal seine Einladung zur Kaffeefahrt gen Norden tatsächlich schon Freitag abends und nicht erst eine Stunde vor der Abfahrt. So waren wir wieder ein munterer Haufen Unverbesserlicher, die tatsächlich gewillt waren Schortens Paroli zu bieten.

Vielen Dank an alle Drei, dass sie uns unterstützt haben !

Schortens zog anfänglich auf 5:1 davon, wobei wir in dieser Phase schon merkten, dass vor allem über eine gute Abwehr etwas zu bewegen sei. Wir kämpften uns wieder heran und konnten bis Mitte der ersten Halbzeit wieder ausgleichen. Dann kam der erste Schock in Form einer roten Karte für Alex, die bei einem Tempogegenstoß ein rotwürdiges Foul von „Gambo“ gesehen haben wollen. Damit war der erste der letzten Mohikaner vom völlig überforderten Schiedsrichtergespann (mehr dazu später) außer Gefecht gesetzt. Bis kurz vor der Halbzeit blieb es weiterhin spannend. Beim Stand von 12:12 hätte aus unserer Sicht der Halbzeitpfiff kommen können, aber leider führten einige Unkonzentriertheiten doch noch zu einem 15:12 Pausenrückstand.
Interessant im Hinblick auf die Schiedsrichterleistung war beim Gang in die Kabine die Bemerkung eines Schortenser Spielers zu mir, der meinte: „Wenn die hier so weiter pfeifen, spielen wir nachher nur noch 3 gegen 3 !“
Zu Beginn der zweiten Halbzeit trat dann der eben erwähnte Fall recht schnell ein, dass wir nämlich nur zu dritt, allerdings leider gegen sechs gegnerische Spieler, auf dem Feld waren. Schortens nutzte das recht geschickt aus und führte schnell mit 18:12. Auch diesmal kamen wir wieder heran und konnten bis zum Stand von 24:24 mit einem enormen läuferischen und kämpferischem Aufwand wieder ausgleichen. Dann sahen sich die Schiedsrichter genötigt eine weitere dreifache „lächerliche“ Zweiminutenstrafe auf unserer Seite zu verteilen, so dass unser Kader weiter ausgedünnt wurde. Selbst der gegnerische Spieler lief zum Schiri und wies ihn darauf hin, dass die Entscheidung falsch sei, da man sich nicht gegenseitig oder gar den Schiri angemacht, sondern wirklich nur kurz geschnackt hätte, aber die beiden schwarzen Männer blieben ihrer nicht zu verstehenden Linie treu und deswegen auch unerbittlich.
So kam es am Ende, wie es diese Saison schon häufig geschah. Beim Stand von 29:29 sah es noch gut aus, am Ende fehlte die Kraft und Konzentration und wir verloren unglücklich mit drei Toren Differenz.
So, und um jetzt eines klar zu stellen. Schortens hat unter diesen unsäglichen Schiris genauso gelitten wie wir, und wir haben „wegen der Schiris“ auch nicht verloren. Am Ende stand ein Zeitstrafenverhältnis von 9:8 für uns, bei uns halt noch die Disqualifikation plus die „Dreifache Zeitstrafe“. Es war ein völlig harmloses, der Liga angemessen körperbetontes und fair geführtes Spiel. Beide Mannschaften waren sich schon während des Spieles und insbesondere danach im Gespräch einig, dass diese Schiris völlig überfordert, inkonsequent in ihren Entscheidungen, in keinster Weise kommunikativ und ihre Unsicherheit durch völlig überzogene Entscheidungen überspielend auftraten und mit so einer Leistung in dieser Liga nichts zu suchen haben. Warum man als Schiri auf den Hinweis eines gegnerischen Spielers, „dass da doch nichts gewesen sei“, und der damit eine Hinausstellung des Gegners verhindern will, nicht reagiert, ist mir ein absolutes Rätsel. Aber so gab es vielfache Entscheidungen, die auch die Zuschauer nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen haben und die man hier im Einzelnen auch gar nicht aufzählen kann. Diese beiden Schiris waren einfach nur grottenschlecht und hätten besser Badminton pfeifen können. Beim Badminton berühren sich die Kontrahenten nämlich nicht, was ja beim Handball schon ab und zu mal vorkommen kann.......böse, böse.......
Ich habe an dieser Stelle schon des öfteren darauf hingewiesen, was für gute Schiris wir in dieser Saison hatten. Insofern halte ich es auch für legitim diese beiden Vertreter ihrer Zunft mal darauf hinzuweisen, wie ihre Pfeiferei bei den Spielern und Trainern beider Mannschaften angekommen ist.



In dem Sinne, Euer „Elbel, wer sonst !“

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